Nachtschweiß
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| Klassifikation nach ICD-10 | ||
|---|---|---|
| R61.9 | Hyperhidrose, nicht näher bezeichnet | |
| ICD-10 online (WHO-Version 2006) | ||
Nachtschweiß als vermehrtes, unphysiologisches Schwitzen während des Schlafs kann in unterschiedlicher Ausprägung auftreten und ein Alarmzeichen darstellen, da es ein Symptom verschiedener, auch schwerer systemischer Erkrankungen sein kann. 'Unphysiologisch' bedeutet dabei aber nicht einen feuchten Pyjamakragen, sondern tropfend nasse Haare und einen großflächig durchnässten Pyjama.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ursachen
Neben banalen Ursachen wie zu hoher Umgebungstemperatur bzw. Luftfeuchtigkeit oder Albträumen können folgende Ursachen angeführt werden:
- chronische Infektionskrankheiten wie
- fortgeschrittene (Lungen-)Tuberkulose
- AIDS
- akute Infektionskrankheiten die mit Fieber einhergehen
- maligne Erkrankungen (Krebs)
- allergisch / autoimmunologische Erkrankungen
- Hormonstörungen wie
- Sonstiges
- ein obstruktives Schlafapnoesyndrom
- Neurasthenie durch Überarbeitung oder anderem Streß
- chronischer Alkoholismus
[Bearbeiten] Besonderheit
Die Kombination von nächtlichem Schwitzen, Fieber und erheblichem, ungewolltem Gewichtsverlust wird als B-Symptomatik bezeichnet.
[Bearbeiten] Therapie
Eine spezifische Therapie gibt es nicht, die Symptomatik verschwindet nach Behandlung der Grunderkrankung.
[Bearbeiten] Quellen
- Roche Lexikon Medizin Stichwort: Nachtschweiß
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