Baritongitarre

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Die Baritongitarre ist eine Konstruktionsform der Gitarre (häufig eine E-Gitarre), die durch verlängerte Maße auf tiefere Stimmlagen ausgelegt ist (vergleiche die Stimmlage Bariton).

Bauformen[Bearbeiten]

Während die Standardstimmung sechssaitiger Gitarren E-A-d-g-h-e’ ist, gibt es für die Saiten von Baritongitarren zwei Stimmungen, die als Standards gelten können: Eine Quarte tiefer auf ,H-E-A-d-f#-h oder eine Quinte tiefer auf ,A-D-G-c-e-a.[1] Das wird dadurch ermöglicht, dass die Instrumente dieses Typs im Vergleich zu anderen Gitarren eine längere Mensur haben; deren Länge zwischen 26,5 und 30 Zoll (durchschnittlich etwa 70 Zentimeter) beträgt.[1] Um die gewünschte Steifigkeit der gestimmten Saiten zu gewährleisten, werden auf Baritongitarren dickere Saiten als auf anderen Gitarrentypen verwendet. Da die längere Mensur unter anderem durch einen leicht verlängerten Instrumentenhals erreicht wird, sind Baritongitarren insgesamt länger und häufig etwas schwerer. Beispiele für Bariton-E-Gitarren sind die Modelle des US-amerikanischen Musikinstrumentenherstellers Fender, Fender Bajo Sexto Telecaster (eine Variante der Fender Telecaster) und Fender Jaguar Baritone Custom[1], die Gibson Les Paul Studio Baritone des US-amerikanischen Musikinstrumentenherstellers Gibson, die D6 Baritone des deutschen Herstellers Duesenberg Guitars sowie die Viking Baritone Deluxe der schwedischen Marke Hagström.

Siehe auch: → Bassgitarre

Literatur[Bearbeiten]

  • Guitar Voodoo Guide – Das Lexikon für den Gitarristen. Presse Projekt Verlag, Bergkirchen 2006. ISSN 1430-9769

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Guitar Voodoo Guide – Das Lexikon für den Gitarristen, S. 25. Presse Projekt Verlag, Bergkirchen 2006. ISSN 1430-9769