Bayram

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Dieser Artikel behandelt die türkisch-islamischen Feiertage Bayram, für den türkischen Personennamen Bayram siehe Bayram (Name).
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Bayram ( Aussprache?/i; osmanisch ‏بایرام‎, auch ‏بیرام‎ und ‏بیرم‎, selten badhram / ‏بذرم‎) ist die türkische Bezeichnung für Feiertage. Es bezeichnet sowohl die religiösen Feiertage wie Ramazan Bayramı (auch Şeker Bayramı / ‏شکر بيرامی‎ / ‚Zuckerfest‘) und den Kurban Bayramı / ‏قربان بيرامی‎ / ‚Opferfest‘ als auch die staatlichen Feiertage. Im Albanischen und Bosnischen werden lediglich das Opferfest und das Fest des Fastenbrechens als Bajram bezeichnet. Der Begriff wird auch für internationale oder ausländische wichtige Feste und von türkischen Christen für die christlichen Feiertage verwendet.

Die beiden kanonischen Hauptfeste des Islam (arabisch: ʿĪd) tragen in der Türkei beide den Namen Bayram. Wegen des islamischen Mondkalenders wandern sie durch alle Jahreszeiten.

Ramazan Bayramı[Bearbeiten]

Ramazan Bayramı beendet als Fest des Fastenbrechens (arabisch: 'Īd al-fitr) den Ramazan und beginnt am ersten Tag des Folgemonats Şevval (arabisch: Schawwal). Das Fest dauert drei Tage. Man nennt dieses Fest fälschlicherweise auch Şeker Bayramı (Zuckerfest), da sich Muslime mit Süßigkeiten beschenken. Für die muslimische Bevölkerung ist es eines der bedeutendsten und das wohl volkstümlichste Fest. An diesem Tag küssen Jüngere als Zeichen des Respekts den Älteren die Hände und werden ihrerseits mit Bonbons, Geld oder mit einem anderen Geschenk belohnt. Die Respektsbekundung durch das traditionelle Handküssen und zur eigenen Stirn Führen ist jedoch überwiegend im türkischen Raum üblich. In vielen arabischen Ländern küsst man nur innerhalb der Familie.

Kurban Bayramı[Bearbeiten]

Siebzig Tage später, ab dem 10. Tag des Pilgermonats (arabisch: Dhu l-hiddscha) findet das Kurban BayramıOpferfest“ (arabisch: 'Īd ul-Adha) statt, das als höchstes islamisches Fest gilt. Es erinnert nach islamischer Überlieferung an die verhinderte Opferung von Ismael durch seinen Vater Abraham. Ein zugehöriges Ritual ist daher die Opferung eines Schafes oder einer Kuh. Das Opferfleisch wird an bedürftige Menschen, an die Nachbarn und an Freunde verteilt. Das Fest dauert vier Tage.

Siehe auch[Bearbeiten]