Bruce Lundvall

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Bruce Lundvall (* 13. September 1935 in Englewood, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Musikproduzent, der vor allem als Präsident (CEO) von Blue Note Records bekannt ist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Lundvall wuchs in Cliffside Park in New Jersey auf. Er studierte ab 1953 Betriebswirtschaft an der Bucknell University in Pennsylvania und ging nach dem Abschluss 1957 zunächst zur US-Army und ab 1960 zu Columbia Records. Dort produzierte er Jazzmusiker (wie Herbie Hancock, Stan Getz, McCoy Tyner, Al Di Meola, Dexter Gordon) und brachte es bis zum Leiter der US-Sparte (Domestic Division) der Muttergesellschaft CBS (1976). 1982 wechselte er als Präsident zu Elektra Records, bei denen er eine Jazz Sparte (Elektra-Musician) aufbaute. 1984 wechselte er zur EMI Group und übernahm deren Blue-Note-Label. Er erlebte noch die letzten Jahre von Alfred Lion, bei dem er sich schon gleich nach dem Studium vergeblich um eine Stelle beworben hatte. Unter anderem brachte er Norah Jones, Cassandra Wilson und Dianne Reeves zu Blue Note und holte auch Wynton Marsalis von Columbia zu Blue Note. Bei EMI baute er auch das Pop-Unterlabel Manhattan Records auf und leitete das klassische Label Angel Records. Er ist CEO von EMI Jazz and Classics.

Er war Vorsitzender (Chairman) der Recording Industry Association of America (RIAA), der Country Music Association (CMA) und Direktor der National Academy of Recording Arts and Sciences (NARAS).

Lundvall wurde 1998 mit dem Down Beat Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. 2009 erhielt er den ersten Bruce Lundvall Award auf dem Jazzfestival von Montreal, mit dem nach ihm weitere Persönlichkeiten ausgezeichnet wurden, die sich um den Jazz verdient gemacht haben.[1] 2011 zeichnete ihn die Recording Industry mit ihrem Trustees Award aus.[2]

Lundvall lebt in Wyckoff, New Jersey. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bruce Lundvall Award
  2. Herbie Hancock zum Trustee Award für Lundvall