Bruno Thalmann

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Bruno Thalmann (* 13. Februar 1919 in Marbach bei Erfurt; † 30. November 1975[1]) war ein deutscher Politiker (LDPD). Er war Mitglied des Staatsrates der DDR.

Leben[Bearbeiten]

Thalmann, Sohn einer Arbeiterfamilie, besuchte die Grund- und Mittelschule und absolvierte von 1935 bis 1938 eine Lehre als Elektriker. Von 1938 bis 1940 studierte er an der Ingenieurschule Hamburg. Das Studium schloss er als Elektroingenieur ab. Anschließend leistete er Kriegsdienst und geriet in Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1972 war er Inhaber und Betriebsleiter der Firma Thalmann KG in Berlin-Lichtenberg[2], ab 1959 als Komplementär. Von 1959 bis 1961 absolvierte er ein Sonderstudium für Komplementäre an der Hochschule für Ökonomie Berlin. 1960 trat er der LDPD bei und gehörte ab 1962 dem LDPD-Bezirksvorstand Berlin an. Ab 1963 war er Kandidat, dann ab 1967 Mitglied des LDPD-Zentralvorstandes. Er war ab 1963 Abgeordneter der Volkskammer, von 1966 bis 1969 Vorsitzender der Kommission Industrie, Bauwesen und Verkehr. Von Mai 1969 bis 1971 gehörte er als Mitglied dem Staatsrat der DDR an.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das Deutsche who’s who. Teilband II. Arani-Verlag, Berlin-Grunewald 1965, S. 337.
  • Der Staatsrat der Deutschen Demokratischen Republik 1960–1970. Dokumentation. Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1970, S. 63.
  • Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 2. K. G. Saur, München 1997, S. 922.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Liste der Mitglieder der Volkskammer der DDR (6. Wahlperiode)
  2. Geschichte der Berliner Hammerschmiede und Schraubenfabrik Schwebler & Kröger / Thalmann KG