Bukowina Tatrzańska

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Bukowina Tatrzańska
POL gmina Bukowina Tatrzańska COA.svg
Bukowina Tatrzańska (Polen)
Bukowina Tatrzańska
Bukowina Tatrzańska
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Landkreis: Tatrzański
Geographische Lage: 49° 21′ N, 20° 7′ O49.3520.116666666667Koordinaten: 49° 21′ 0″ N, 20° 7′ 0″ O
Höhe: 860 bis 1000 m n.p.m
Einwohner: 2700 (2006)
Postleitzahl: 34-530
Telefonvorwahl: (+48) 18
Kfz-Kennzeichen: KTT
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 8 Ortschaften
Fläche: 131,84 km²
Einwohner: 13.105
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 99 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1217032
Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindevorsteher: Sylwester Pytel
Adresse: ul. Długa 144
34-530 Bukowina Tatrzańska
Webpräsenz: www.bukowinatatrzanska.pl

Bukowina Tatrzańska ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Tatrzański in der Woiwodschaft Kleinpolen im Süden Polens.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1630. Im Jahr 1881 lebten in Bukowina Tatrzańska 1107 Menschen. Von 1975 bis 1998 gehörte das Dorf zur mittlerweile aufgelösten Woiwodschaft Nowy Sącz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Überregionale Relevanz erfährt das Dorf seit 2005 als Zielort für den Skisport, sowie als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Hohe Tatra. Bekannt ist es bei Touristen und Kurpatienten des Weiteren für sein seit dem 6. Dezember 2008 betriebenes Thermalbad; mit einer Fläche von rund 5000 m² das größte Thermalbad Europas. Das Wasser der Becken kommt mit einer Temperatur von etwa 72 °C aus einem 2800 m tiefen Bohrloch.[2]

Gemeinde[Bearbeiten]

Die gleichnamige Landgemeinde hat etwa 12.700 Einwohner auf einer Fläche von 131,84 km².

Folgende acht Ortschaften gehören zur Landgemeinde:

Verweise[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bukowina Tatrzańska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 3. Dezember 2014.
  2. Polnisches Fremdenverkehrsamt Berlin, Newsletter vom 16. Dezember 2008, S. 1 PDF-Datei (Webcite)
  3. a b Wojciech Blajer: Bemerkungen zum Stand der Forschungen über die Enklawen der mittelalterlichen deutschen Besiedlung zwischen Wisłoka und San, in: Prof. Jan Gancarski (Red.): Późne średniowiecze w Karpatach polskich, Krosno 2007 (ISBN 978-83-60545-57-7)