Carnegie-Bibliothek (Reims)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Glasdach des Leseraums

Die Carnegie-Bibliothek ist die Stadtbibliothek von Reims.

Der Baubeginn fand im Jahr 1921 statt, die Einweihung 1928. Als Mäzen und Namensgeber fungierte der schottische Industrielle und Stahlmagnat Andrew Carnegie, der entsprechende Mittel nach dem Ersten Weltkrieg zur Verfügung stellte. Es war Carnegies Anliegen, jedem den Zugang zu einer freien öffentlichen Bibliothek zu ermöglichen, damit niemand von Bildung ausgeschlossen ist.

Der Architekt Max Sainsaulieu entwarf die Pläne. Die Konstruktion berücksichtigte die seinerzeit neuesten Entwicklungen in der Bibliothekswissenschaft.

Dieses Meisterwerk des Art Deco hat eine außergewöhnliche Ausstattung. Dazu zählen unter anderem der Kronleuchter der großen Eingangshalle, entworfen vom Reimser maître-verrier Jacques Simon, und das große Glasdach des Leseraums von Jacques Grüber.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carnegie-Bibliothek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

49.2529722222224.0354444444444Koordinaten: 49° 15′ 11″ N, 4° 2′ 8″ O