Chartrené

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Chartrené
Chartrené (Frankreich)
Chartrené
Region Pays de la Loire
Département Maine-et-Loire
Arrondissement Saumur
Kanton Baugé
Koordinaten 47° 30′ N, 0° 8′ W47.491944444444-0.1261111111111140Koordinaten: 47° 30′ N, 0° 8′ W
Höhe 33–97 m
Fläche 3,79 km²
Einwohner 52 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 49150
INSEE-Code
Website Chartrené

Chartrené ist eine französische Gemeinde mit 52 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Maine-et-Loire in der Region Pays de la Loire.

Geografie[Bearbeiten]

Chartrené liegt in der Landschaft Baugeois. Im Süden und Westen bildet die Gemarkungsgrenze gleichzeitig die Grenze zum Arrondissement Angers. Im Osten grenzen die Gemeinden Cuon und Bocé an, im Norden Le Vieil-Baugé.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte Chartrenés kann bis ins 6. Jahrhundert zurückgeführt werden, als dieser Platz Quaterniacus hieß. Die Lokalhistoriker gehen davon aus, dass hier in römischer Zeit ein Landhaus stand. Im 7. Jahrhundert wurde dann der erste Bau der Kirche St Maurice errichtet, nachdem der Bischof von Angers, St Magnobodus (auch St Mainboeuf) den Ort eines Wunders besucht hatte. Im 11. Jahrhundert taucht für Chartrené die Bezeichnung Catriniaco auf. – Chartrené ist heute die kleinste selbständige Gemeinde im Anjou.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der heutige einschiffige Bau der Kirche St-Maurice stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie hat ihren romanischen Stil bewahrt. Der kleine Ort hat noch zwei weitere als Kulturdenkmäler klassifizierte Bauwerke: das Schloss aus dem 14. bis 17. Jahrhundert und das Presbyterium aus dem 13. Jahrhundert. – Drei Wassermühlen und eine Windmühle sind über die Gemarkung verteilt.

Freizeit und Tourismus[Bearbeiten]

Auch in Chartrené gibt es eine Anlage für das traditionelle Boulespiel der Gegend, das Boule de fort.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chartrené – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien