Chester Anderson

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Chester Valentine John Anderson (* 11. August 1932 in Stoneham, Massachusetts; † 11. April 1991) war ein US-amerikanischer Dichter und Science-fiction-Schriftsteller.

Chester Anderson wurde am 11. August 1932 in Stoneham, Massachusetts geboren. Er studierte an der Universität von Miami, danach arbeitete er als Schriftsetzer und Korrektor, Pförtner, Motel-Manager, sowie als Redakteur der Rock ’n’ Roll-Zeitschrift Crawdaddy!. Er veröffentlichte insgesamt 7 Bücher, davon zwei Gedichtbände. Sein erster SF-Roman erschien im Jahr 1964 in den USA und hieß auf Deutsch Die Drohung aus dem All (zusammen mit Michael Kurland). Für den ersten Teil der Greenwich Village Trilogie Schmetterlingskind wurde Anderson 1968 für den Hugo Award nominiert. Teil 2 The Unicorn Girl wurde von Michael Kurland und Teil 3 The Probability Pad von T. A. Waters verfasst.

Chester Anderson starb am 11. April 1991 an Leberversagen.

Bibliographie[Bearbeiten]

  • Colloquy (Gedichte), 1960
  • A Liturgy for Dragons (Gedichte), 1961
  • The Pink Palace, 1963
  • Ten Years to Doomsday, 1964, mit Michael Kurland, dt. Die Drohung aus dem All, Hamburg 1967, übersetzt von Helmut Bittner
  • The Butterfly Kid, 1967, dt. Schmetterlingskind, Rastatt 1985, ISBN 3-8118-3833-4, übersetzt von Rainer Schmidt
  • Puppies, 1979
  • Fox and Hare, 1980

Literatur[Bearbeiten]

  • Alpers/Fuchs/Hahn/Jeschke: Lexikon der Science Fiction Literatur. Heyne, München 1988, ISBN 3-453-02453-2.
  • John Clute and Peter Nichols: The Encyclopedia of Science Fiction. St. Martin's Press, New York 1995, ISBN 0-312-09618-6.

Weblinks[Bearbeiten]