Choe Yong-gon

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Koreanische Schreibweise
Chosŏn’gŭl 최용건
Hancha 崔庸健
Revidierte Romanisierung Choe Yong-geon
McCune-Reischauer Ch’oe Yonggŏn
siehe auch: Koreanischer Name

Choe Yong-gŏn (* um 1902 in der Provinz P'yŏngan-pukto, Korea; † 19. September 1976) war ein nordkoreanischer Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Choe besuchte in seiner Jugend zwei Militärakademien und war aktiv im bewaffneten Widerstand gegen die japanische Kolonialherrschaft über Korea. 1927 war er an kommunistischen Unruhen in der südchinesischen Stadt Kanton beteiligt. Nach der Besetzung der Mandschurei durch die Japaner 1931 führte er hier eine antijapanische Guerillaeinheit.

1936 wurde Choe Offizier der Koreanischen Revolutionären Volksarmee. Im Februar 1948 wurde er Oberbefehlshaber der nordkoreanischen Truppen und blieb auch durch den gesamten Koreakrieg, bis zu dessen Ende 1953, in dieser Position. Nach dem Krieg wurde er Verteidigungsminister Nordkoreas, bis er 1957 Vorsitzender des Präsidiums der Obersten Volksversammlung, des nordkoreanischen Parlamentes, wurde. In dieser Position, die ihn gemäß der nordkoreanischen Verfassung zum Staatsoberhaupt machte, blieb er bis 1972. Als Staatsoberhaupt folgte ihm Kim Il-sung im neugeschaffenen Amt des Staatspräsidenten.

Literatur[Bearbeiten]

Koreanischer Name Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Koreanischen. Choe ist hier somit der Familienname, Yong-gon ist der Vorname.