Claudia Heill

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Claudia Heill (2010)
Medaillenspiegel
Judo
OsterreichÖsterreich Österreich
Olympische Spiele
Silber 2004 Athen bis 63 kg
Europameisterschaften
Silber 2001 Paris bis 63 kg
Silber 2005 Rotterdam bis 63 kg
Bronze 2002 Maribor bis 63 kg
Bronze 2003 Düsseldorf bis 63 kg
Bronze 2007 Belgrad bis 63 kg

Claudia Heill (* 24. Januar 1982 in Wien; † 31. März 2011 ebenda) war eine österreichische Judoka.

Leben[Bearbeiten]

Die Zeitsoldatin war Teilnehmerin bei den Olympischen Sommerspielen 2004 und 2008. Sie errang mit Silber 2004 in Athen als erste österreichische Judoka eine Olympiamedaille. 2008 in Peking scheiterte sie im Kampf um Bronze und belegte Platz 5. Bei Europameisterschaften gewann Heill fünf Medaillen.

Am 21. Juni 2009 gab sie ihren Rücktritt vom aktiven Sport bekannt,[1] danach besuchte sie an der Fachhochschule Wiener Neustadt den Studiengang „Training und Sport“ und war als Trainerin am Österreichischen Leistungssport-Zentrum Südstadt (ÖLSZ) (Meistergrad: 4. Dan) tätig.

Am 31. März 2011 starb Heill im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße nach einem Sturz aus dem Fenster im sechsten Stock des Hauses, in dem sie wohnte. Die Polizei geht von einem Suizid aus.[2] Claudia Heill wurde am 19. April 2011 am Wiener Zentralfriedhof unter großer Anteilnahme in einem ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe 40, Nummer 71) beigesetzt.[3]

Im Jahr 2014 wurde in Wien Donaustadt (22. Bezirk) der Claudia-Heill-Weg nach ihr benannt.

Größte Erfolge[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Olympiazweite hört auf sport.orf.at, 21. Juni 2009
  2. Judoka Claudia Heill verstorben in: ORF vom 31. März 2011
  3. kurier.at: Heill in Ehrengrab auf Zentralfriedhof beigesetzt (Version vom 23. April 2011 im Internet Archive)
  4. Claudia Heill ist Militär Weltmeisterin, shiaido.at vom 2. September 2006