Clojure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Clojure
Clojure-glyph.svg
Lisp-Dialekt
Basisdaten
Paradigmen: Funktionale Programmiersprache
Erscheinungsjahr: 2007
Entwickler: Rich Hickey
Aktuelle Version: 1.6.0[1]  (25. März 2014)
Typisierung: dynamisch, stark
Beeinflusst von: Lisp, Prolog, ML, Erlang, Haskell, Java[2]
Betriebssystem: Windows, Linux, Mac OS X, Solaris, FreeBSD
Lizenz: Eclipse Public License
http://clojure.org

Clojure [ˈkləʊʒə(r)] ist ein moderner Lisp-Dialekt, der interaktive Entwicklung unterstützt. Die Sprache fördert einen funktionalen Stil, der nebenläufige Programmierung stark vereinfacht. Clojure läuft in der Java Virtual Machine und ist eng mit der Java Runtime integriert. Eine JavaScript-Implementierung mit dem Namen ClojureScript sowie eine CLR-Implementierung existieren ebenso. Das Makrosystem ist mit dem anderer Lisp-Umgebungen vergleichbar.

Beispiele[Bearbeiten]

Vollständige Hallo-Welt-Programme:

textuell im Lisp-Stil
(println "Hallo Welt!")
grafisch mit Hilfe der Java-Bibliothek Swing
(javax.swing.JOptionPane/showMessageDialog nil "Hallo Welt!")

Bibliotheken[Bearbeiten]

Als Lisp-Dialekt spielt das Prinzip Code als Daten bzw. Homoikonizität eine wichtige Rolle. Konkret kann Clojure davon profitieren, indem es Eigenschaften, die in anderen Programmiersprachen fest integriert sind, als Bibliotheken zur Verfügung stellt. Als Beispiele seien hier Pattern Matching[3] und ein Typsystem[4] genannt.

IDE-Unterstützung[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. https://github.com/clojure/clojure/releases
  2. Rich Hickey: Books that influenced Clojure. 30. Juni 2009. Abgerufen am 24. August 2010.
  3. https://github.com/clojure/core.match/
  4. https://github.com/clojure/core.typed
  5. Light Table
  6. La Clojure
  7. Counterclockwise
  8. vsClojure
  9. Clojure-Mode
  10. CIDER
  11. VimClojure

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikibooks: Clojure Programming (englisch) – Lern- und Lehrmaterialien