Computergenealogie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Computergenealogie ist aus der Kombination der Begriffe Computer und Genealogie entstanden. Damit wird die methodische Unterstützung der Genealogen durch Computer, aber auch durch Möglichkeiten des Datenaustausches im Internet bezeichnet.

Wer Genealogie betreibt, wird im Laufe seiner Tätigkeit eine Vielzahl genealogischer Daten zusammentragen, speichern und interpretieren. Computer erleichtern diese Arbeit in vielfacher Hinsicht.

Die Computergenealogie ist eine Ergänzung zur traditionellen genealogischen Forschung, sie stellt eine methodische Aufbereitung der Daten dar. Genealogen die ihre Daten mit dem Computer aufbereiten, sind vielfach im Verein für Computergenealogie e. V. organisiert. Der Verein betreibt auch ein genealogisches GenWiki.

Siehe auch: Genealogieprogramm

Internet[Bearbeiten]

Auch im Computer-Zeitalter sammeln Forscher ihre Daten überwiegend analog in Archiven und Bibliotheken aller Art. Digitalisierungsprojekte und Datenbanken sind jedoch im Entstehen und bieten dem Forscher künftig weitere Möglichkeiten. Bei der Vielzahl der zu erfassenden Originalquellen kann es aber lange dauern, bis die für die Forschung relevanten Quellen erfasst und digital z.B. über das Internet zugänglich sind. Rechtliche Gründe, Unsicherheiten und Vorbehalte der Eigentümer der Originaldokumente sind allerdings dafür verantwortlich, dass dieser Prozess bisweilen behindert wird.

Publikationsmöglichkeiten für Forschungsergebnisse sind:

  • auf der eigenen Homepage (durch das Bereitstellen einer GENDEX-Datei können die Daten über einen globalen Index gefunden werden)
  • in Genealogie-Datenbanken mit evtl. vorhandenen GEDCOM-Dateien

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]