Corporate Volunteering

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Corporate Volunteering, in der Literatur überwiegend mit „betriebliche Freiwilligenprogramme“ oder „Förderung des Mitarbeiterengagements“ übersetzt, bezeichnet im Allgemeinen den Einsatz von Humanressourcen eines Unternehmens für gemeinnützige Zwecke, welcher über das originäre Kerngeschäft hinausgeht.

Das relativ neue Instrument des Corporate Volunteering (CV), als Teil des Corporate Citizenship, umfasst einerseits den Einsatz von Mitarbeitern eines Unternehmens in diversen Projekten gemeinnütziger Art und andererseits die Förderung des bereits bestehenden freiwilligen Engagements von Mitarbeitern.

CV Projekte werden zum einen genutzt, um Unternehmenswerte und -kultur zu entwickeln Organisationsentwicklung oder Mitarbeiter im Rahmen von Personalentwicklung fortzubilden. Zum anderen erringen Unternehmen dadurch Marketingvorteile: das Ansehen des Unternehmens steigt sowohl bei Beschäftigten als auch im lokalen Gemeinwesen.

Zeit- und Know-how-Spenden von Führungskräften und Mitarbeitern aus Unternehmen können sehr vielfältig sein. Sie reichen von punktuellen Einsätzen, bei denen meist handwerkliche Tätigkeiten im Vordergrund stehen, über einwöchige Hospitationen in sozialen Einrichtungen bis hin zu längeren Personaleinsätzen im Führungsbereich von gemeinnützigen Institutionen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Backhaus-Maul, H.: Corporate Citizenship im deutschen Sozialstaat. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. bpb: Beilage zur Wochenzeitung ‚Das Parlament’. Heft 14, 2004, S. 23-30.
  • Bartsch, G.: Lernen in fremden Lebenswelten. Personalentwicklung als Einstieg in das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen. UPJ Arbeitspapier. http://www.upj-online.de/index/76626
  • Schubert, R.; Littmann-Wernli, S; Tingler, P.: Corporate Volunteering: Unternehmen entdecken die Freiwilligenarbeit. Haupt, Bern; Stuttgart; Wien 2002.
  • Schöffmann, D.: Wenn alle gewinnen: Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen. 2. Auflage, Körber-Stiftung, Hamburg 2001, S. 95-103.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen