Cripps Pink

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Cripps Pink
Malus-Cripps-Pink.jpg
Art Kulturapfel (Malus domestica)
Herkunft Australien
Züchter John Cripps
Züchtungsjahr 1973
Abstammung

Kreuzung aus
Lady Williams’ × ‘Golden Delicious

Liste von Apfelsorten

Cripps Pink ist eine kleinfrüchtige Apfelsorte. Sie entstand 1973 in Australien aus einer Kreuzung von Lady Williams und Golden Delicious. Benannt wurde die Sorte nach ihrem Züchter, John Cripps, vom Western Department of Agriculture in Stoneville, Australien. Die Sorte Cripps Pink ist in Europa markenrechtlich geschützt und wird als Clubsorte im Handel unter der Marke Pink Lady [1] vertrieben. Vermarktet wird der Apfel mit einem Aufkleber, der ein pinkes Herz enthält.

Zunächst wurde die Sorte im französischen Apfelanbau als Neuheit eingeführt. Sie gilt als stark schorf- und mittelstark mehltauanfällig, anfällig für Feuerbrand und Krebs. Auch besteht die Gefahr von Holzfrost. Im Handel ist Cripps Pink inzwischen weit verbreitet, reift aber nur in klimatisch sehr günstigen Lagen vollständig aus. Bei der Ernte ab Ende Oktober sind die Äpfel bereits genussfähig. Die Grundfarbe ist bei der Ernte zunächst grün bis zartgrün, im Laufe der Reifung verändert sich die Farbe in Richtung gelb. Die ausgereiften Früchte sind zweifarbig, hauptsächlich pastellrosa bis rot. Im Kühllager halten sich die Äpfel bis Ende Februar. Das Fruchtfleisch wird als cremeweiß, knackig, fest, eher süß und mäßig saftig beschrieben.

Die Kontrolle über die Marke Pink Lady wird von der Association of International Group of Nurseries ausgeübt, einem weltweiten Zusammenschluss verschiedener Baumschulen.[2]

Referenzen [Bearbeiten]

  1. Von Sorten- und Markennamen. Marke Pink Lady
  2. S.K. Brown und K.E. Malony: Making Sense of New Apple Varieties, Trademarks and Clubs: Current Status (PDF; 317 kB) in: New York Fruit Quarterly . Vol. 17 . Nr. 3 Herbst 2009 S. 17