Delphine Gay

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Delphine Gay, gemalt von Louis Hersent
Delphine de Girardin, ca. 1850

Delphine Gay (* 26. Januar 1804 in Aachen; † 29. Juni 1855 in Paris) war eine französische Dichterin. Sie war die Tochter von Jean Sigismond Gay und Sophie Nichault de La Valette, das älteste Kind aus der zweiten Ehe ihrer Mutter. Von 1831 bis zu ihrem Tod war sie mit Émile de Girardin verheiratet.

Bereits mit siebzehn Jahren machte sie sich als Dichterin einen Namen. Ihr Ruf gründete sich auf ihrer Poesie, die als Essais poétiques (Par. 1824–26, 2 Bde., u. öfter) erschien. Außerdem schrieb sie Romane (Le lorgnon, Contes d'une vieille fille, Le marquls de Fontanges, Marguérite) und Theaterstücke (Judith, Cléopâtre, Lady Tartufe, Le chapeau de l’horloger u. a.). Großen Erfolg hatten ihre Lettres parisiennes, die sie unter dem Namen eines Vicomte de Launay 1836–48 in der Zeitung La Presse veröffentlichte. Ihre Œuvres complètes erschienen 1860 bis 1861 in 6 Bänden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arthur-Léon Imbert de Saint-Amand: Madame de Girardin. Dentu, Paris 1874.
  • Pariser Theater. In: Illustrirte Zeitung, Nr. 9 vom 26. August 1843, J. J. Weber, Leipzig 1843, S. 137–139 (online) (zum Drama Judith)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Delphine Gay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien