Der Teutsche Merkur

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Der Teutsche Merkur wurde von 1773 bis 1789 von Christoph Martin Wieland als Literaturzeitschrift und Rezensionsorgan in Weimar herausgegeben.

In der Zeitschrift ließ Wieland fortan die eigenen dichterischen Arbeiten zunächst erscheinen, daneben übte er auch eine ausgebreitete kritische Tätigkeit aus, die lange Zeit hindurch sich auf fast alles, was für die literarische Welt, vorzüglich die deutsche, von Bedeutung war, erstreckte [1].

Wielands im „Merkur“ abgedruckte „Briefe über Alceste“ (September 1773) gaben Goethe und Herder Ärgernis und riefen des ersteren Farce Götter, Helden und Wieland hervor, auf welchen Angriff Wieland mit der ihm in der zweiten Hälfte seines Lebens fast unverbrüchlich eignen heiteren Milde antwortete.

1790-1810 publizierte Wieland die Zeitschrift Der Neue Teutsche Merkur.

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[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. vgl. Burkhardt, Repertorium zu Wielands deutschem Merkur, Jena 1873
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
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