Dichloramin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Dichloramine-2D.png
Allgemeines
Name Dichloramin
Summenformel NHCl2
CAS-Nummer 3400-09-7
Kurzbeschreibung

gelbes Gas[1]

Eigenschaften
Molare Masse 85,92 g·mol−1
Aggregatzustand

gasförmig

pKs-Wert

ca. 7[1]

Löslichkeit

löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Dichloramin ist eine chemische Verbindung, die zur Gruppe der Chloramine gehört.

Vorkommen[Bearbeiten]

Dichloramin kann durch Reaktion von Chlor mit stickstoffhaltigen Verbindungen, zum Beispiel in Schwimmbädern,[3] über Monochloramin als Zwischenprodukt entstehen.[4][5]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Dichloramin kann gewonnen werden durch Reaktion von Monochloramin mit Chlor oder Natriumhypochlorit:

\mathrm{NH_2Cl + Cl_2 \longrightarrow NHCl_2 + HCl}

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1, S. 699–700.
  2. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. Seminar Grundwasserschutz: Chlorierung von Trinkwasser (PDF; 767 kB).
  4. Reefkeeping.com: Randy Holmes-Farley: Chloramine and the Reef Aquarium.
  5. Howard T Dryden: Trichloramine and Asthma in Swimming pools & spas - Problem solved (PDF; 217 kB) vom 1. Oktober 2006.