Diskussion:Bundeswehr

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beginn der Offizierausbildung für Frauen

Die Aussage „Am 2. Juli 2001 begannen die ersten Frauen ihre Offizierslaufbahn.“ stimmt in dieser Absolutheit nicht, sondern vereinfacht unzulässig, indem es die Sanitätsoffizierinnen ausschließt. Das ist bei der angegebenen Quelle, einem typischen Kalenderblatteintrag einer Tageszeitung, auch nicht verwunderlich. Tasächlich sind Frauen bereits seit 1989 zu Sanitätsoffizierinnen ausgebildet worden, wie übrigens direkt unter der gelöschten Passage zu lesen ist. Es geht bei der Aussage also nur um die Anwärterinnen zum Offizier des Truppendiensts, die erstmals am 2. Juli 2001 zu dieser Regelausbildung zugelassen wurden. Nach meinem Kenntnisstand waren jedoch bereits am 1. Januar 2001 mit Inkrfattreten der Öffnung einzelne Offizieranwärterinnen des Sanitätsdiensts in den Truppendienst gewechselt, sodass es auch in diesem Bereich bereits vor dem angegebenen Termin Offizieranwärterinnen gab.--KuK 13:42, 2. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten]

Bitte mal einen grund, wieso das alte Logo oben rein soll. Nur weil es auf gepanzerten Fahreugen und den Flugzeugen ist, ist das Logo in Blau/Grau das derzeit offizielle Logo. --pixelFire Käffchen?!? 21:47, 2. Okt. 2011 (CEST)

Es ist kein "altes Logo". Laut Bundeswehr-Quelle handelt es sich um das Hoheitszeichen der Bundeswehr, das grau-blaue ist lediglich "Logo". Ein "Logo" hat allerdings keinerlei offiziellen Status und wird nur für Marketingkampagnen, zivile Zwecke und Öffentlichkeitsauftritte genutzt. Verhält sich ungefähr ähnlich wie mit dem Bundeswappen und dem Bundesschild. Einen offiziellen Status als rechtliches Hoheitszeichen hat es nicht. Daher ist das Eiserne Kreuz in der klassischen Form zu verwenden.

-- Bessawissa94 22:26, 2. Okt. 2011 (CEST)

Also ich habe in meinem Briefkopf und auf den Visitenkarten das Logo (und ich bin nicht in der Öffentlichkeitsarbeit). Es ist zur Außendarstellung festgelegt, das ist richtig. Das heißt aber nicht, das es nur für o.g. Zwecke verwendet wird, sondern dass es allgemein gebräuchlich ist. Außerdem steht nirgends, dass in der Infobox das Hoheitsabzeichen gezeigt werden muss. Ziel ist es, einen richtigen und qualiativ hochwertigen, lesenswerten Artikel zu schreiben. Ich sehe da eher das Prinzip der Gebräuchlichkeit als gerechtfertigter an. --pixelFire Käffchen?!?
Siehe auch Portal:Militär/Diskussion "Hoheitszeichen der Bundeswehr - falsche Verwendung in Artikeln und Übersichten". In den Infoboxen wird in allen Fällen als Bildbeschreibung "Hoheitsabzeichen der Bundeswehr" verwendet. Daher ist dort das Eiserne Kreuz in der klassischen Form auf jeden Fall sinnvoll. In diesem Artikel bin ich auch der Meinung, dass das Eiserne Kreuz mehr Sinn macht. Es sollte Artikeln wie diesen um die Bundeswehr in ihrer Gesamtheit als staatliche Institution gehen, nicht darum, die von ihr beabsichtigte öffentliches Wahrnehmung exakt nachzubilden. Gerade bei staatlichen Institutionen halte ich es für wichtig, die in den Gesetzen und Vorschriften festgelegte Art des Auftretens zu benennen und nicht die de facto geschaffenen mainstreamtauglichen Gesamtauftritte darzustellen.-- Bessawissa94 23:45, 2. Okt. 2011 (CEST)
Ich habe mal ein bisschen gesucht. Ich habe nirgends eine Rechtsnorm gefunden wo drin steht, dass das Eiserne Kreuz das Hoheitszeichen ist. Der einzige Text ist der, und der Bestimmt nur, dass das schwarze Kreuz mit weißer Umrandung an Kampffahrzeugen und Luftfahrzeugen als Erkennungsmerkmal zu nutzen ist. Ich habe eine Anfrage an das BMVg diesbezüglich gestellt. Ich würde das gerne Abwarten. --pixelFire Käffchen?!? 23:57, 2. Okt. 2011 (CEST)
Inwiefern hier eine Verbindlichkeit für die gesamte Bundeswehr festgestellt werden kann, ist wohl schwieriger als gedacht. Falls sich die ZDV auf diese Anordnung berufen sollte, dann wird es hier zur Pattsituation; Dann könnte die Bundeswehr auch theoretisch einen Käse zu ihrem Symbol erklären. Ich habe noch etwas in den Internet-Tiefen des Verteidigungsministeriums gesucht und bin auf diesen Text gestoßen. Letzte Sätze: Mit Anordnung des Bundespräsidenten vom 1. Oktober 1956 wurde das Eiserne Kreuz zum Erkennungszeichen der Bundeswehr. Heute fungiert es in den Farben Blau und Silber als Symbol für die neue Bundeswehr. Diese Form ersetzt jedoch nicht das traditionelle schwarze Hoheitszeichen.
Insofern kann also von einer temporären Veränderung des Symbols gesprochen werden, das zuvor mit dem Hoheitszeichen identisch war. Allerdings warne ich davor, dieses Symbol ganz oben im Artikel zu verwenden, denn mit der gleichen Begründung könnte man auch darüber nachdenken, den neuen Marketingspruch "Wir. Dienen. Deutschland." als Wahlspruch der Bundeswehr fehlzuinterpretieren, weil er fast überall zu lesen ist! Ich vertrete daher die Meinung, dass nur das klassische Hoheitszeichen hier Verwendung finden darf; auf das bekanntere "Logo" kann man ja nachfolgend Bezug nehmen. Ein Hoheitszeichen hat schon von der inhaltlichen Tiefe her eine viel größere Gewichtung als ein Logo, der Rechnung getragen werden sollte.-- Bessawissa94 00:32, 3. Okt. 2011 (CEST)
Die Webseite kann m.E. so nicht als Quelle herangezogen werden. Ein Hoheitszeichen wird angeordnet, erlassen o.w.a.i.. Das EK in Schwarz ist ein Erkennungszeichen, mehr nicht. Da kann ich auch das Tarnmuster für Fahrzeuge da oben rein machen, weil es auf jedem Fahrzeug ist. --pixelFire Käffchen?!? 10:32, 3. Okt. 2011 (CEST)

Das schwarze Eiserne Kreuz ist das alleinige und offizielle Hoheitsabzeichen der Bundeswehr gemäß Zentraler Dienstvorschrift (Nummer weiß ich jetzt nicht mehr) . Da ändert auch kein sogenanntes Logo der Fuhrpark Service was dran, das lediglich der besseren Vermarktung dienen soll und auf dem Mist der Global Player gewachsen und von einer Werbeagentur erfunden worden ist. Auf keinem Fahrzeug der Truppe wird sich dieses „Logo“ finden lassen, da es nicht gestattet ist etwas anderes als das was in der Vorschrift steht anzuwenden. -- Steinbeisser ...ať žije cisař 10:44, 3. Okt. 2011 (CEST)

Wo steht, dass es das Hoheitszeichen ist? Du führst hier Behauptungen an, ohne auch nur ansatzweise einen Beleg zu liefern. Und dass es auf Kampf- und Luftfahrzeugen (so viel präzision muss sein, bitte) angebracht ist, liegt daran dass der Bundespräsident es angeordnet hat - als Erkennungszeichen. --pixelFire Käffchen?!? 09:24, 5. Okt. 2011 (CEST)
Selbst wenn es nicht genau geregelt wäre / ist: De facto wird es als Hoheitszeichen verwendet, wie die Quellen, die ich gepostet habe, belegen. Vielleicht ist es einfach die "normative Kraft des Faktischen". Alle vorherigen deutschen Armeen haben das Eiserne Kreuz (in unterschiedlichen Ausführungen) verwendet, von daher halte ich das Schwarze Kreuz für das korrektere.-- Bessawissa94 23:02, 7. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Ausrüstung

Dieser Artikel muß überarbeitet werden, da er nicht auf dem aktuellen Stand ist (es gibt keine Spähpanzer mehr - z.B.) -- Steinbeisser ...ať žije cisař 10:56, 3. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Reserveoffizier

Abstimmung auf: Portal_Diskussion:Militär/Kategoriekonzept#Abstimmung -- Viele Grüße Miltrak 23:06, 8. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Bezüglich des Abschnitts "Fehlverhalten von Soldaten"

Bitte hierbei dringend um Überarbeitung. Hierzu nenne ich zwei Themen, die sauer aufgestoßen sind:

1) "Das Fehlverhalten eines Vorgesetzten bezüglich einer Äußerung über Menschen in der Bronx": Das ist vollkommen trivial, zudem sind bei den Äußerungen keine Gesetze verstoßen worden. Kritiker dieses Sachverhaltes zitieren oftmals §14 SG (Verschwiegenheit) sowie §17 II SG (Außerdienstliche Wohlverhaltenspflicht), welche hierbei jedoch juristisch nicht berührt werden. Folglich ist es falsch, hier von einem "Fehlverhalten" zu sprechen.

2) "Immer wieder wurden auch Fälle von rechtsradikalen Äußerungen bekannt." - Dies ist nicht aus einer objektiven Quelle belegt worden. Zumal die Worte "immer wieder" vollkommen überzogen sind - in den letzten Jahren und Jahrzehnten kam es lediglich zu vereinzelten Fällen von politisch unkorrekten Aussagen laut Bericht des Wehrbeauftragten - so werden hier Soldaten vielfach als Neonazis beschimpft.

MfG

137.193.112.53 23:57, 11. Okt. 2011 (CEST

Ich habe die Löschung durch KuK rückgängig gemacht. Begründung:
1. Die Überschrift impliziert falsches. Bundeswehrangehörige sind auch Zivilangestellte.
2. Abschnitt über rechtsradikale Äußerungen. Dadurch das entsprechendes Verhalten, ob gewollt oder ungewollt auftretend, in den Berichten des Wehrbeauftragten immer wieder auftaucht, ist es durchaus gerechtfertigt,darüber zu schreiben.
3. Der Teil über das, wie auch als NPOV gekennzeichnete, Verhalten ist nicht, wie von meinem Vorredner hier geschrieben, trivial. --LW-Pio 14:04, 22. Okt. 2011 (CEST)
Ich habe das "einzelnen" vor "Vorgesetzten" verschoben, da die Formulierung implizierte, dass alle Vorgesetzten jedoch nur einzelne Soldaten sich so verhielten. Formulierungen wie "in jüngerer Zeit" gehören nicht in WP, die Texte sollten möglichst zeitlos sein, zudem steht hinter dem gemeinten Vorfall ohnehin eine Jahresangabe.
"Immer wieder" sind hässliche Wieselworte wenn sie unbelegt sind, daher bitte belegen oder den betroffenen Abschnitt entfernen. -- Ishbane 15:35, 22. Okt. 2011 (CEST)
Die Kritik der IP ist durchaus berechtigt. Wenn in einer Organisation von über 300.000 Angehörigen jemand auf einer noch dazu sehr niedrigen Hierarchieebene eine politisch unkorrekte Äußerung tut, wie sie im Alltag bei anderen Menschen täglich vorkommt, dann ist das trivial. Und wenn die Tagesschau darüber berichtet, dann sagt das etwas über das Verhältnis der Öffentlichkeit, oder genauer der veröffentlichten Meinung, zur Bundeswehr. Die Tatsache, dass die Bundeswehr derart aufmerksam kritisch beobachtet wird, kann man hier durchaus erwähnen, jedoch zweckmäßigerweise nicht an einem derartigen Einzelbeispiel. Sonst müsste man sinngemäß schreiben:
Öffentlichkeit und Medien beobachten die inneren Vorgänge kritisch und genau. So werden selbst unbedachte Äußerungen niedriger Dienstgrade in großen Nachrichtensendungen erwähnt, wie das Beispiel einer Äußerung eines Ausbilders über den New Yorker Stadtteil Bronx 2007 zeigt.
Wenn man das so schreiben möchte, kann man es tun. Für enzyklopädisch seriös halte ich es allerdings nicht, weil man dann aus einem Einzelfall Verallgemeinerungen – in diesem Fall nicht über die Bundeswehr, sondern über die Presse – ableitet. Wenn jemand eine zitierfähige Untersuchung über das Berichtsverhalten der Medien gegenüber der Bundeswehr fände, wäre das jedenfalls erheblich besser. --KuK 16:35, 22. Okt. 2011 (CEST)
@ishbane: Würde als Beleg ein Verweis auf die Seite der Berichte des Wehrbauftragten genügen in Verbindung mit einer Umformulierung des Satzes á la "Regelmäßig wird in den Berichten des Wehrbeauftragten..."? --LW-Pio 21:38, 22. Okt. 2011 (CEST)
Zu 1) Es handelt immer noch von einem Dienstgrad des Ranges Fahnenjunker und ist lediglich durch ein Youtube-Video im Internet populär geworden. Mir fehlt einfach die enzyklopädische Relevanz, immerhin werden weitere "Fun-Videos" der Bundeswehr, die eindeutig ein Fehlverhalten von BW-Angehören darstellen, hier nicht erwähnt. Zu vergleichen wäre hierbei etwa das in Bundeswehr-Kreisen allseits Bekannte Video "Ich nebel selbst" (http://www.youtube.com/watch?v=RRG4uHsg4_A - abgerufen am 30.10.11 um 18:52 Uhr). So entsteht der Eindruck für den Leser, dass die Kritik an der Bundeswehr nur "Peanuts" wären.
Zu @ishbanes Vortrag: Kann ich nur unterstützen - Interessant wäre durchaus eine Fallstudie zur Wahrnehmung der Bundeswehr in öffentlichen Medien. Vielfach erscheint die Bundeswehr nur als Infotainment in der Bild (Beispiel: http://www.bild.de/politik/ausland/soldat/wir-haben-uns-im-krieg-verliebt-20448188.bild.html 31.10.11, 19:00 Uhr)
MfG -- 137.193.112.19 19:01, 31. Okt. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Kopfbedeckungen der Bundeswehr?

Ich schreibe das einmal hier, weil ich davon ausgehe, dass das im Artikel über die Uniform wohl nicht gelesen werden wird: Wie ist es nun um die Kopfbedeckung der Bundeswehr, vor allem bzgl. des Heeres, bestellt? Sind nur die Baretts erlaubt oder für die Offiziersränge auch Schirmmützen, wie man in den im Internet kursierenden ZDV lesen kann? Kann nun ein Offizier in diesem Fall frei wählen oder ist er an bestimmte Vorgaben gebunden? Das fehlt nämlich im Artikel.-- Bessawissa94 21:25, 1. Dez. 2011 (CET)

Laut ZDv 37/10 gibt es mehrere Möglichkeiten der Kopfbedeckungen im Heer: Allgemein wir innerhalb des Heeres Barrett getragen, sowohl zum Feldanzug (Grundform) wie auch zum Dienstanzug (Klein und Groß). Es gibt dabei keine besonderen Varianten für verschiedene Dienstgradgruppen. Eine Ausnahme bilden dabei die Teile der Gebirgstruppe, die aus Traditionsbewusstsein bis heute die Bergmütze zum "Grünzeug" und dem Dienstanzug (in dem Fall Skibluse und Keilhose) tragen. Besonderheit hierbei ist, dass Offiziere ab Dienstgrad Leutnant bis Oberst eine Bergmütze mit silberner Biese tragen, während die Bergmütze der Generalität mit goldener Biese beschmückt ist.

Um auf die Schirrmütze einzugehen: Sie ist auch in der aktuellen Version der ZDv enthalten, allerdings erhält man sie nicht dienstlich geliefert, sondern als Selbsteinkleider über das Treuhandkonto bei der LHBw. Zu beachten ist, dass es - ähnlich wie bei den Bergmützen - unterschiedliche Ausführungen gibt: Eine "normale" Version für die Dienstgradgruppen der Unteroffiziere mit Portepée, eine für Offiziere im Dienstgrad Leutnant bis Stabshauptmann (silberne Biese), eine Version für die Dienstgradgruppe der Stabsoffiziere (Major bis Oberst mit zusätzlichem silbernen Lorbeerkranz auf dem Sichtschutz) sowie eine Variante der Generalität mit goldener Biese sowie einem goldenen Eichenlaub auf dem Sichtschutz. Da die Schirrmütze nicht dienstlich geliefert wird, wird sie entsprechend seltener getragen. Prinzipiell ist sie aber eine zulässige Kopfbedeckung für alle Varianten des Dienstanzugs. -- 137.193.112.19 16:47, 5. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Aktive Soldaten der Bundeswehr

Im Wikipedia Artikel der Bundeswehr wird angegeben das die Bundeswehr nur 208.547 Soldaten habe. Nach aktuellen Angaben hat die Bundeswehr aber 252.000 Soldaten. Dies sollte noch geändert werden. (nicht signierter Beitrag von 87.173.236.250 (Diskussion) 11:57, 3. Dez. 2011 (CET))

Direkt hinter der Zahl steht ein Link, hier nochmal für alle die es nicht schaffen ihn anzuklicken: [1] Obwohl denen hiermit auch nicht geholfen ist XD. Auch toll: "Nach aktuellen Angaben hat die Bundeswehr eine ungefähr viel größere Anzahl als die im Artikel angegebene Spezifische.", wer gab das an, eine Zeitung mit großen roten Buchstaben? -- Ishbane 15:33, 3. Dez. 2011 (CET)
Die Zahlen ändern sich verständlicherweise ständig. Ich aktualisiere sie von Zeit zu Zeit nach den offiziellen Angaben der Bundeswehr (siehe von Ishbane oben angegebener Link), die hier alleine die richtige Quelle sein können. "Aktuelle Angaben" ohne Nachweis wer? wo? wann? sind keine Grundlage. --Milgesch 12:29, 4. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Sitz des Hauptquartieres / BMVg

Das Bundesministerium der Verteidigung in seiner Gesamtheit nimmt ausschließlich ministerielle Aufgaben war. Es ist nicht Teil der Streitkräfte und hat keinerlei Aufgaben bei der militärstrategischen, operativen oder taktischen Führung von Kräften und Mitteln der Bundeswehr. Die Gleichsetzung des BMVg mit einem militärischen Hauptquartier ist sachlich falsch. Entweder wird in der Infobox der Sitz des BMVg als solcher angegeben oder das Einsatzführungskommando der Bundeswehr als militärisches Hauptquartier auf der strategischen Führungsebene. Dieses führt jedoch nur die im Einsatz befindlichen Teile der Bundeswehr, und dabei auch nicht alle. Ein ständiges militärisches Hauptquartier für alle Teile der Bundeswehr gibt es nicht. MfG----sambaldjoroek 02:19, 4. Jan. 2012 (CET)

Was du als "ausschließlich(!) ministerielle Aufgaben" bezeichnest, bedeutet im Klartext und mit schlichten Worten formuliert, dass der Verteidigungsminister der Chef der Bundeswehr ist. Insofern ist das BMVg Sitz des Hauptquartiers. Wir sind nun mal ein demokratisch verfasster Staat. Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, der Verteidigungsminister der oberste Leiter; die Top-Generalität ihm untergeordnet. -- Miraki 09:36, 4. Jan. 2012 (CET)
<quetsch>Der Bundesminister der Verteidigung ist nicht Chef der Bundeswehr - eine vergleichbare Dienststellung gibt es in der Bundesrepublik nicht, sondern - im Frieden - Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt. Die Trennung von ministeriellen Aufgaben und Führung der Truppe ist weder ein Kennzeichen einer Parlamaentsarmee noch eines demokratischen Staates, sondern allgemein üblich. Auch multinationale Organisationen wie NATO und EU trennen hier deutlich zwischen militärpolitischer und militärstrategischer Führung. MfG ----sambaldjoroek 19:02, 4. Jan. 2012 (CET)</quetsch>
Ich stimme mit Sambaldjoroek überein. "Hauptquartier" ist ein Begriff, der hier nicht am Platz ist, da militärisch belegt. Gruß, Lost Boy 09:42, 4. Jan. 2012 (CET)
Wo der Oberbefehlshaber der Bundeswehr - das ist der Bundesminister der Verteidigung - sitzt, ist das Hauptquartier. Wo sonst? -- Miraki 09:53, 4. Jan. 2012 (CET)
<quetsch>Die Bundeswehr hat keinen Oberbefehlshaber, soviel dürfte auch nach der Lektüre dieses Artikels deutlich sein. MfG ----sambaldjoroek 19:02, 4. Jan. 2012 (CET)</ref>
Dann guck doch mal hier nach. Das BMVg ist eindeutig _kein_ militärischer Großverband, oder? Gruß,Lost Boy 10:53, 4. Jan. 2012 (CET)
Eine Frage der Perspektive. Lies bei dem von dir angegebenen Artikel mal den letzten Absatz. -- Miraki 10:58, 4. Jan. 2012 (CET)

Mal aus offizieller Quelle:

„Der Hauptsitz des Bundesverteidigungs ministeriums sowie das Hauptquartier der Bundeswehr befinden sich auf der Hardthöhe in Bonn, zweiter Dienstsitz ist der Bendlerblock in Berlin.“

http://www.bundestag.de/blickpunkt/104_Spezial/0801/0801028.htm

--Widerborst 11:09, 4. Jan. 2012 (CET)

Schön. Da in der "offiziellen Quelle" das Bundesverteidigungsministerium und das Hauptquartier der Bundeswehr getrennt aufgeführt werden, kann das Bundesverteidigungsministerium auch nach dieser Lesart schon mal nicht das Hauptquartier der Bundeswehr sein. Da sich auf der Hardthöhe ansonsten nur noch Teile des Bundesamtes für Wehrverwaltung befinden, müssen diese wohl das Hauptquartier der Bundeswehr sein. Dies mag zwar die gefühlte Realität wiederspiegeln, ich bezweifle jedoch, dass dies die Betreiber der "offiziellen Quelle" aussagen wollten. MfG ----sambaldjoroek 19:02, 4. Jan. 2012 (CET)
Oben hast du noch behauptet, Sambaldjoroek, die Bundeswehr habe gar kein richtiges Hauptquartier. Jetzt sind der Sitz des BMVG und das Hauptquartier, wie Widerborsts Link zur offiziellen Quelle zeigt - danke an ihn -, im gleichen Haus, weil aber beide erwähnt werden, ja soooooo unabhängig voneinander und nichts miteinander zu tun habend. Und weil diese künstliche, idealtypische Trennung eben nur eine idealtypische, aber letztlich keine reale sein kann, schreibst du, lieber Sambaldojorek (ich bin etwas überrascht, dass du dir diesen Benutzernamen zugelegt hast, da es in Wikiland ja schon seit langem einen Sambalolec gibt) nun zu dem Umstand, dass diese offizielle Website die Hardthöhe als Hauptquartier der Bundeswehr bezeichnet: ich bezweifle jedoch, dass dies die Betreiber der "offiziellen Quelle" aussagen wollten. Na, dann bezweifle mal. Jedem sei seine persönliche Sichtweis gestattet. Die Angabe Hardthöhe im Infokasten ist jedenfalls korrekt. Schöne Grüße an alle -- Miraki 19:30, 4. Jan. 2012 (CET)

1. Für alle, die es noch nicht gemerkt haben sollten: mein Beitrag von 19:02 war ironisch gemeint. 2. Die Angabe Hardthöhe im Infokasten ist und bleibt falsch, egal was von Miraki zu offiziellen Quellen erhobene Webseiten dazu meinen. 3. Mit war nicht bewusst, das die Wahl eines Benutzernamens durch Miraki genehmigt werden muss. MfG ----sambaldjoroek 23:49, 4. Jan. 2012 (CET)

Sambaldjoroeks Einlassungen ironisch? Die offizielle Website bundestag.de, so derselbe, macht falsche Angaben auf seiner offiziellen Website und gibt dort einen falschen Standort für das Hauptquartier der Bundeswehr an? Miraki hat, so wieder derselbe, eine Genehmigung des Benutzernamens verlangt? Sambaldjoroek hat entgegen den offiziellen Angaben Recht? Fragen über Fragen. – Das Schöne aber in der Sache ist: Die Korrektheit der Angabe Hardthöhe als Hauptquartier der Bundeswehr im Infokasten des Artikels hier ist nun geklärt. Ein schönes EOD also möglich. Gute Wünsche -- Miraki 11:19, 5. Jan. 2012 (CET)

"Hauptquartier" und "Oberbefehlshaber sind umgangssprachliche Begriffe oder aus der Nato- oder Wehrmachts-Terminologie, aber keine Begriffe der Bundeswehr, auch wenn sie von offiziellen / amtlichen Stellen in ziviler Ahnungslosigkeit falsch genutzt werde. Im angeblichen Hauptquartier "BMVg auf der Hardhöhe" sind genau und rechtlich betrachtet alle Uniformierten nur "Uniformträger" - und als solche wie die zivilen Personen Angehörige der Bundesregierung und nicht der Bundeswehr - und zählen auch nicht zu deren Stärke - und keine Soldaten! Als Uniformträger (ich war mal einer) unterliegen sie daher wie auch die Zivilen keiner ZDv oder anderen Bw-Vorschriften (Das kann wer will z.B. auch an den offenen Uniformjacken auf dem Weg zur Kantine erkennen!). Ihr Disziplinarvorgesetzter und Dienststellenleiter ist der Minister. (Nur die Wehrpflichtigen und Kurzdiener, die z.B. in den Geschäftszimmern der Referate des BMVg dienten, gehörten dem "Stabs- u. VersRgt BMVg" an, waren "echte" Soldaten und hatten einen KpChef und RgtKdt als Disziplinarvorgesetzte und mil. Führer!) Auf der Hardthöhe (korrekt: Hardtberg) befinden sich auch das Streitkräfteamt, Teile des Streitkräfteunterstützungskommandos (dem Führungskommando der Streitkäftebasis (SKB)!), ein Feldjägerdienstkommando uam. Der Minister ist der Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt (IBuK). Ihn deshalb als "Oberbefehlshaber" zu bezeichnen, ist falsch. Allenfals wäre " Oberster Befehlshaber" halbwegs korrekt und akzeptabel. Meine Empfehlungen: - Wer das alles durchschaut und verstanden hat, sollte sich an der Diskussion beteiligen. - Begriffe wie "Hauptquartier" und "Oberbefehlshaber" in Verbindung mit der Bundeswehr nicht verwenden oder allenfalls in Anführungsstriche setzen, um ihre Umgangssprachlichkeit zu betonen - aber die ist hier m.E. fehl am Platz, weil irreführend.--Güwy 15:03, 5. Jan. 2012 (CET)

@Güwy: Dass die Herren und Damen Uniformträger im Ministerium keine Soldaten wären, ist eine Behauptung, die leider der Überprüfung nicht standhält. Ich empfehle das Soldatengesetz zu lesen, wo es in § 1 heißt: Soldat ist, wer auf Grund der Wehrpflicht oder freiwilliger Verpflichtung in einem Wehrdienstverhältnis steht. Da kein Soldat, der ins Ministerium versetzt wird, aus seinem Dienstverhältnis entlassen oder in irgendein anderes (welches auch immer???) überführt wird, bleiben Soldaten folglich im Ministerium Soldaten. Für sie gelten das Soldatengesetz und alle sonstigen soldatenrechtlichen Vorschriften einschließlich des Wehrstrafrechts, des Wehrdisziplinarrechts oder der Soldatenlaufbahnverordnung. Dass das so ist, bestätigt unter Anderem die homepage des BMVg, wo es heißt, dass es im BMVg 1.210 Dienstposten für Soldatinnen und Soldaten gibt.
Es gibt auch keine Unterscheidung zwischen „echten“ und „unechten“ Soldaten, oder zwischen „Soldaten des Ministeriums“ und „Soldaten der Streitkräfte“. Alle sind gleichermaßen Soldaten. Im übrigen zählen auch diese Soldaten zur Stärke der Bundeswehr, sofern diese z.B. völkerrechtlich relevant ist. Zu der Obergrenze gemäß 2+4-Vertrag von 370.000 dürften also nicht etwa nochmal 1000 Soldaten im Ministerium hinzugeschlagen werden. Ich hoffe, dass diese Klarstellung hilft, die hier erzeugte Verwirrung etwas zu bereinigen. Gruß, --KuK 16:54, 5. Jan. 2012 (CET)
Im übrigen ist schon mal schlicht falsch, wie hier der erste Verbesserungsvorschlag das militärische Hauptquartier (was immer das ist) mit dem Einsatzführungskommando (!) gleichgesetzt worden ist. Das Einsatzführungskommando ist in Potsdam, und ihm sind strukturell mit Ausnahme eines kleinen Stabes nicht einmal Soldaten unterstellt! (Das erfolgt immer nur ad hoc für die im Auslandseinsatz befindlichen Truppenteile, die strukturell weiterhin ihren heimatlichen Brigaden etc. angehören. Sonst könnte man ja auch nicht sagen "Das Soundso-Bataillon ist im Einsatz", denn das besagte Sounds-Bataillon untersteht eben einer Brigade, dann einer Division, und dann einem Inspekteur, aber nicht dem EinsatzFhrKdo.) Wenndann müßte man hier vom Führungsstab der Streitkräfte reden, was etwas anderes ist und sich meines Wissens unter Weisungs-und-nicht-Befehlsbefugnis des Generalinspekteurs im BMVg befindet und dort auch die Stelle einer ministeriellen Abteilung einnimmt. --91.34.246.176 18:36, 2. Mär. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Besoldung

Ich vermisse in dem Artikel einen Abschnitt über die Besoldung der Soldaten und Beamten der Bundeswehr. Ich finde dieser sollte noch eingebaut werden. Oder gibt es Gründe in diesem Artikel keine Aussagen dazu zu treffen? Dann sollte wenigstens ein ordentlicher Verweiss/Verlinkung auf die Besoldung nach dem BBesG erfolgen.--Redonebird (Diskussion) 10:20, 7. Mär. 2012 (CET)

Das würde seeehr umfangreich werden und den Rahmen des Artikels sprengen. Überflieg mal Besoldungsordnung B und Besoldungsordnung B. -- Ishbane (Diskussion) 11:59, 7. Mär. 2012 (CET)
Der Benutzer Ishbane meint selbstverständlich die Besoldungsordnung A und die Besoldungsordnung B. MfG Harry8 (Diskussion) 12:14, 7. Mär. 2012 (CET)
herp derp. -- Ishbane (Diskussion) 18:51, 8. Mär. 2012 (CET)
Übrigens: Die Soldaten stehen bei der Bundesbesoldungsordnung jeweils am Ende der Liste. MfG Harry8 (Diskussion) 12:16, 7. Mär. 2012 (CET)

Ich dachte bei dem Absatz auch eher an die allgemeine Darstellung der Einkommenssituation für verschiedene Soldaten der verschiedenen Laufbahnen mit einer entsprechenden Verlinkung auf den Artikel Besoldung, sowie der unbaren Bezügebestandteile.--Redonebird (Diskussion) 12:32, 7. Mär. 2012 (CET)

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