Dobrzyń nad Wisłą

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Dobrzyń nad Wisłą
Wappen von Dobrzyń nad Wisłą
Dobrzyń nad Wisłą (Polen)
Dobrzyń nad Wisłą
Dobrzyń nad Wisłą
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Lipno
Fläche: 5,49 km²
Geographische Lage: 52° 38′ N, 19° 19′ O52.63333333333319.316666666667Koordinaten: 52° 38′ 0″ N, 19° 19′ 0″ O
Höhe: 85 m n.p.m
Einwohner: 2265
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 87-610
Telefonvorwahl: (+48) 54
Kfz-Kennzeichen: CLI
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Bydgoszcz
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 24 Schulzenämter
Fläche: 115,44 km²
Einwohner: 7861
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0408043
Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Ryszard Dobieszewski
Adresse: ul. Szkolna 1
87-610 Dobrzyń nad Wisłą
Webpräsenz: www.dobrzyn.pl

Dobrzyń nad Wisłą (deutsch Dobrin, 1939–1945 Dobrin an der Weichsel) ist eine Stadt im Süden des Landkreises Powiat Lipnowski in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen. Die Stadt liegt an der Weichsel in der Nähe von Włocławek. Sie hat etwa 2.200 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft (als Dobrin) entstammt dem Jahre 1065. Im Jahre 1228 wurde im Ort der Ritterorden Fratres Milites Christi angesiedelt. Dieser Orden von Dobrin ging 1234 im Deutschen Orden auf, der für eine kurze Zeit die Herrschaft über den Ort übernommen hat.

Die Stadtrechte wurden am Anfang des 13. Jahrhunderts verliehen. Im 13. Jahrhundert und am Anfang des 14. Jahrhunderts war Dobrin Hauptstadt eines Fürstentums.

Am Anfang des 13. Jahrhunderts wurde in der Stadt eine Burg errichtet. Im Jahre 1409 wurde sie in einem Krieg zwischen Polen und dem Deutschen Orden zerstört. An die polnischen Verteidiger der Burg erinnert ein Kreuz aus Eisen. 1939 bis 1945 gehörte der Ort zum Deutschen Reich gelegen im Landkreis Leipe (Westpr.), Reichsgau Westpreußen – später Danzig-Westpreußen (Regierungsbezirk Marienwerder).

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Stadt existieren eine Schuhfabrik und ein Schlachthof.

Gmina[Bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Dobrzyń nad Wisłą besteht aus folgenden Ortsteilen:

polnischer Name deutscher Name
(1942–1945)
Bachorzewo Bachen
Chalin Hallingen
Chalin-Kolonia
Dobrzyń nad Wisłą 1939–1945 Dobrin a.d. Weichsel
Dyblin Dübeln
Glewo Glewe
Główczyn Glauenfeld
Grochowalsk Gröchenwald
Kamienica Doberstein
Kisielewo Kieselhof
Kochoń Kochen
Krępa 1939–1942 Krempa
1942–1945 Grempen
Krojczyn Kreutzen
Lenie Wielkie 1939–1942 Groß Lenie
1942–1945 Großlenge
Michałkowo Michelsbach
Mokówko Mockerhof
Mokowo Mockau
Płomiany Plomen
Ruszkowo Rüschbruch
Strachoń Strachen
Stróżewo Straußen
Szpiegowo Spähern
Tulibowo Tulpenfeld
Wierznica Wernsfeld
Zbyszewo Beschen

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dobrzyń nad Wisłą – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 6. Dezember 2014.