Włocławek

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Włocławek
Wappen von Włocławek
Włocławek (Polen)
Włocławek
Włocławek
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 84,8 km²
Geographische Lage: 52° 39′ N, 19° 5′ O52.6519.083333333333Koordinaten: 52° 39′ 0″ N, 19° 5′ 0″ O
Einwohner: 115.982
(30. Jun. 2012)[1]
Postleitzahl: 87-800 bis 87-822
Telefonvorwahl: (+48) 54
Kfz-Kennzeichen: CW
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Bydgoszcz
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 84,8 km²
Einwohner: 115.982
(30. Jun. 2012)[2]
Bevölkerungsdichte: 1368 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0464011
Verwaltung (Stand: 2007)
Stadtpräsident: Andrzej Pałucki
Adresse: Zielony Rynek 11/13
87-800 Włocławek
Webpräsenz: www.wloclawek.pl
Kathedrale von Włocławek

Włocławek [vwɔˈʦwavɛk] (deutsch auch Leslau, 1939–1945 offizieller Name), an der Weichsel gelegen, ist eine polnische Großstadt in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern – rund 90 km südöstlich Bydgoszcz (dt. Bromberg) und 50 km südöstlich von Toruń (Thorn), den beiden Woiwodschaftshauptstädten, sowie 140 km nordwestlich der polnischen Hauptstadt Warschau.

Inhaltsverzeichnis

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist besonders günstig im Vergleich zu ganz Polen. Es herrscht ein Mikroklima dank der Umgebung aus allen Seiten von Kiefernwäldern, Anhöhen und Weichseltau. Außerdem ist die Anzahl von sonnigen Tagen innerhalb Polens besonders hoch und die Niederschlagsmenge besonders gering .

Geschichte[Bearbeiten]

Im 11. Jahrhundert entstand an der Weichsel eine Siedlung, die seit 1123 der Sitz eines dem Erzbischof von Gnesen unterstellten Bistums ist und 1261 die Stadtrechte nach Kulmer Recht erhielt. Aus der Zeit stammt auch der deutsche Name Leslau. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Stadt mehrfach von Deutschen Ordensrittern zerstört und unterworfen. Erst der Friedensvertrag von Thorn 1466 sicherte den Frieden.

Danach blühte der Getreidehandel, bis die schwedische Invasion 1657 die Stadt zum Teil zerstörte.

Nach der Zweiten Teilung Polens fiel Włocławek 1793 an Preußen. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde die Stadt Bestandteil des neu gebildeten Kongresspolen und 1831 von Russland okkupiert. Der Erste Weltkrieg und die damit einhergehende deutsche Besetzung ruinierten den industriellen Standort.

Deportation von Juden am 6. Oktober 1941

Die Stadt gehörte während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) zum Reichsgau Wartheland im Deutschen Reich (siehe auch Landkreis Leslau). Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem ein Drittel der Stadt zerstört wurde, folgte in den Nachkriegsjahren der Wiederaufbau von Fabriken und Werkstätten. Chemische Erzeugnisse sowie die Möbel- und die Nahrungsmittelverarbeitung entwickelten sich bis heute zu den wichtigsten Industriezweigen der Stadt. Seit 1969 besitzt die Stadt eine Schleusenanlage, die den Wasserstand der Weichsel reguliert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Maria-Himmelfahrt-Dom (poln. Bazylika katedralna Wniebowzięcia Najświętszej Maryi Panny) – gotische (Backsteingotik) Kathedrale, von 1340, mit den ältesten Glasfenster in Polen und zahlreichen Skulpturen (z.B. von Veit Stoß) und Gemälden von Juan Correa de Vivar, Jan aus Florenz, Francisco de Zurbaran oder Józef Mehoffer. Hier befindet sich auch die berühmte Sonnenuhr, die wahrscheinlich von Mikołaj Wódka (Abstemius) und Nikolaus Kopernikus gebaut wurde.
  • St. Vitaliskirche (poln. Kościół św. Witalisa) - gotische (Backsteingotik), von 1330, fundiert von Bischoff Mikołaj aus Gołańcza. Bemerkenswert ist der gotische Hauptaltar von 1460.
  • Heiliges-Johannes-des-Täufers-Kirche (poln. Kościół św. Jana Chrzciciela) - spätgotische mit Renaissance- und Barockelementen, von 1560. Die Kapelle wurde von Jan Baptist aus Venedig (poln. Jan Baptysta Wenecjanin) entworfen.
  • Franziskaner Kirchen- und Klosterkomplex – von 1639-44, im Barockstil.
  • Bürgerliche Häuser – am Altmarkt, aus XVIII Jh.
  • Marschall-Piłsudki-Boulevard - an dem größten Fluss in Polen, der Weichsel, hier befinden sich die Speicher (jetzt Museen), Bischofspalast von 1861 im klassizistischen Stil (mit Teilen aus XIV Jh.), Bürgerliche Häuser und Unterhaltungspark.

Viele Sehenswürdigkeiten gingen schon vor Jahrhunderten verloren, wie die Bischofsburg und der Dom im romanischen Stil, Fürstenburg, Rathaus am Altmarkt, Zisterzienser Kirchen- und Kloster Komplex des Heiligen Gotthard, mittelalterliche Altstadt, Synagogen sowie die russisch-orthodoxe Kirche am Freiheitsplatz.[3][4][5]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Włocławek wurde schon früh zu einer Industriestadt mit behannten Unternehmen, nicht zuletzt jüdischen, russischen und deutschen Gründungen. Von den im 19. Jahrhundert ansässigen Unternehmen seien erwähnt: die Zichorienfabrik von Ferdinand Bohm, das Cellulosewerk der Brüder Cassirer(Max Cassirer, später auch in Berlin aktiv), die Firma Steinhagen & Sänger Zellstofffabrik, vierzehn Brauereien (bekannteste von Bojańczyk), eine Ziegelei, eine Landmaschienenfabrik (Wilhelm Haack, später auch Hugo Mühsam), die Druckerei Buchholtz und der Seil- und Drahtproduzent Carl Hauke. Aus dem Fayencen- und Porzellanwerk der Firma Teichfeld & Asterblum ist heute das Einkaufszentrum Wzorcownia (dt. „Musterraum“) geworden.

In der Stadt haben internationale, auch deutsche, Konzerne investiert (Naturana, WIKA, Teutonia von der Gruppe Newell Rubbermaid, Brügmann von Salamander Industrie-Produkte, Busch, Rieber&Sohn / Delecta, Kolo von Sanitec, WireCo / Drumet, PV-Gruppe). Die größten Firmen sind: Anwil – Chemiewerke, die z.B. Düngemittel, Stickstoff, Kohlendioxid, Terephtalsäure, PCW, Ammoniak oder Natronlauge produzieren. Mit ANWIL arbeiten der belgische ACPCO2 oder asiatische Indorama Polymers zusammen, die ihre Standorte hier haben. Andere große Firmen sind z.B. Budizol, Hydrobudowa, PV Prefabet (Bauindustrie), TOP-2000, Lewandowski (Papierhersteller), Radpak (Papiermaschinen), Instal-Projekt (Heizungsysteme), DGS (Kappen und Deckeln), Cheko (Produkte aus Plastik), Transchem (Eisenbahnverkehrsunternehmen), AB Filter (Autoindustrie) oder Kujawianka, Delecta, Bomilla, KZPOW von der Gruppe Agros Nova (Lebensmittel).[6][7]

Nicht zuletzt dank EU-Fördermitteln und staatlicher Programme und Investitionsanreize entstand ein neuer Industrie- und Technologiepark,[8] ausgestattet mit dem Dokumentumlaufsystem EOSD. Die Stadt ist Sitz einer Industrie- und Handelskammer (KIPH Włocławek).[9][10][11] Die Arbeitslosigkeitsquote liegt bei ca. 22 % (Stand Dezember 2012). Das Lohnniveau ist niedriger als in Warschau oder anderen Großstädten.[12]

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt 5 Hochschulen, darunter: • Staathochschule PWSZ • Technische Hochschule WSTIP • Humanistisch-Ökonomische Hochschule WSHE • Hochschule für Informatik WSInf • Pristärseminar (die älteste Seminar in Polen, 1569 gegründet).

Es gibt auch 15 Oberschulen (z.B. für Automobilindustrie, Chemie, Pharmazie, Elektronik).[13]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke WarschauThorn. Mit den anderen Bahnverbindungen kann man auch z.B. nach Danzig, Posen, Lodz, Breslau oder Bromberg fahren.

Die neue Autobahn A1 hat allerdings gerade in der Nähe von Włocławek noch eine Lücke. Unweit von Włocławek (63 km) gibt es die Autobahn A2 deutsche-polnische Grenze - Warszawa. Gleichzeitig liegt Wloclawek sehr nahe der Kreuzung von A1 und A2 (98 km). Es gibt 3 wichtige Schnellstrassen (poln. droga krajowa): Nr.1 Cieszyn (an der südlichen Grenze) - Gdańsk, Nr. 62 Strzelno - Siematycze und Nr. 67 Lipno - Włocławek. Es gibt Verbindungen zu den größten Städten in Polen.

Bei Włocławek befindet sich auch der Flugplatz Kruszyn. Zurzeit ist das ein lokaler Flughafen für Sprtflugzeuge, aber man bereitet eine Investition für die kleine Passagierenflugzeuge und Cargoflugzeuge vor. 100 km von der Stadt liegt der internationaler Flughafen Bydgoszcz und 121 km der internationaler Flughafen Modlin.

Es gibt auch eine sehr wichtige Wasserstrecke in Włocławek - Fluss Wisła(Weichsel)[14] .

Kultur und Freizeit[Bearbeiten]

  • Kulturzentrum Browar (dt.: „Brauerei“)
  • neues Fußball- und Leichtathletikstadium von OSIR
  • Aquapark
  • Yachthafen
  • Włocławskie Centrum Kultury dt. (Staatliches) Kulturzentrum in Włocławek
  • Museen:

Muzeum Ziemi Kujawskiej i Dobrzyńskiej – besteht aus: Museum für Kunstsammlungen, Ethnographisches Museum, Museum für Geschichte von Włocławek, Museum für den Weichselhandel (in der Planung), Museum für das polnische Dorf in Kłóbka bei Włocławek, Stanisław-Noakowski-Museum in Nieszawa bei Włocławek. Diözesienmuseum

  • Theater: Teatr Impresaryjny im. W. Gniazdowskiego dt. Impresariothetaer von W. Gniazdowski und Teatr "Nasz" dt. Theater "Unser"
  • Galerien: Galeria Sztuki Współczesnej dt. Galerie für Moderne Kunst, Galeria Humoru i Satyry "Na drabinie" dt. Galerie für den Humor und Satire "Auf der Leiter", verschiedene Galerien mit den Altwaren
  • Zahlreiche Musikclubs und Discos, die bekanntesten sind TB King Blues Club und Million Club (hier haben gespielt z.B. Marc van Linden,[15] Tom Novy[16] usw.)
  • Naturpark bei Wloclawek mit über 40 Seen. Es gibt auch einen Stausee mit einer Fläche von 75 km²
  • Der Flughafen und der Aeroklub in Wloclawek
  • Einkaufs- und Unterhaltungszentrum Wzorcownia Włocławek in der ehemaligen Fayencefabrik
  • Einkaufszentrum Focus Park Włocławek
  • Reiterzentren und das Pferdegestüt von Arabians in Falborek
  • Golfklub Kujawy
  • Zwei Schwimmhallen, außerdem im Sommer auch bewachte Badeseen.
  • Bekanntes Tauchzentrum MrJacques in Wloclawek mit dem eigenen Klub, Laden und eigener Tauchbasis am See bei der Stadt. Es organisiert auch viele Expeditionen in der ganzen Welt.
  • Quads - viele Strecken in der Natur und Quad-Park in Wloclawek.
  • Vier Fitness- und Gymnastikklubs mit den Polenmeisterinnen Marta Welke und Katarzyna Wydra aus dem Klub Forma. Sehr populär ist auch der Klub Pure Fitness.
  • Weltbekannt ist das Institut des Traditionellen Karate (IKT) in Wloclawek. Wenn es um Judo geht, ist der Klub von Olympiavizemeisterin Aneta Szczepanska berühmt.
  • Bowlingzentrum Sportbowling und Billlardklubs
  • Viele professionelle Fußballplätze (über 10) und Sporthallen für Basketball, Volleyball usw. (über 20). Dazu OSIR Włocławek (Zentrum des Sports und Erholung) mit der Sporthalle, vielen Fußballplätzen, Beachvolleyballplätzen im Sommer und 2 Schlittschuhbahnanlagen
  • WTK Anwil Wloclawek - Basketballklub, Polens Meister und in der Final Four vom FIBA Pokal.
  • Mehrere Tennisanlagen
  • Paintballklubs
  • Wassersporten- und Yachzentrum YCA
  • Eine der längsten Radwegnetze in Polen,[17][18]

Gemeinde[Bearbeiten]

Włocławek ist Sitz einer Landgemeinde gleichen Namens, ist aber selber nicht Teil dieser. Die Landgemeinde hat eine Fläche von 219,92 km² auf welcher 6965 Menschen leben (30. Juni 2012). Zur Gemeinde gehören die folgenden Ortschaften (deutsche Namen bis 1945),[19][20][21] die 26 Ortsteile (sołectwo) bilden:

  • Dąb Mały
  • Dobra Wola
  • Gróbce (1939–1942 Grubze, 1943–1945 Grobing)
  • Józefowo (1943–1945 Josefssee)
  • Kolonia Dębice
  • Kosinowo
  • Koszanowo (1943–1945 Körbenau)
  • Kruszyn (1939–1942 Kruschyn, 1943–1945 Kruschin)
  • Kruszynek (1939–1942 Kruschynek, 1943–1945 Kruschingen)
  • Ludwinowo (1939–1942 Ludwinowo, 1943–1945 Ludwigsfeld)
  • Ładne
  • Łagiewniki (1939–1942 Lagewiki, 1943–1945 Schönlage)
  • Markowo (1939–1942 Markowo, 1943–1945 Marking)
  • Modzerowo (1943–1945 Stauberwald)
  • Mursk (1943–1945 Grünmoor)
  • Nowa Wieś (1939–1942 Nowa Wjes, 1943–1945 Forstdorf)
  • Pińczata (1939–1942 Polska-Warschonchewka, 1943–1945 Wersingen)
  • Poddębice (1939–1942 Poddembize, 1943–1945 Grüneiche)
  • Skoki Duże
  • Smólnik (1943–1945 Kienort)
  • Smólsk (1943–1945 Schmolsig)
  • Telążna Leśna (1943–1945 Telsenwald)
  • Warząchewka Królewska
  • Warząchewka Nowa (1943–1945 Deutsch Warsingen)
  • Warząchewka Polska (1939–1942 Wikarijske, 1943–1945 Warsingen)
  • Wistka Królewska

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind:

  • Adaminowo
  • Dąb Polski (1943–1945 Klein Dembe)
  • Dąb Wielki (1943–1945 Groß Dembe)
  • Dębice (1939–1942 Dembize, 1943–1945 Eichland)
  • Dobiegniewo (1939–1945 Rennental)
  • Humlin (1939–1942 Humlin, 1943–1945 Hummel)
  • Jazy (1943–1945 Fischsee)
  • Łączki
  • Łuba Druga
  • Mostki (1943–1945 Brückental)
  • Płaszczyzna
  • Potok
  • Przerytka (1943–1945 Wiesenhain)
  • Przyruda
  • Radyszyn
  • Ruda (Ruden)
  • Skoki Małe (1943–1945 Springental)
  • Smolarka
  • Smolarskie
  • Stasin
  • Sykuła
  • Świętosław (1939–1942 Swentoslaw, 1943–1945 Schwenzlau)
  • Telążna Stara
  • Widoń (1939–1942 Widon, 1943–1945 Wieden)
  • Wikaryjskie (1939–1942 Wikarijske, 1943–1945 Schönsee)
  • Wistka Szlacheck
  • Wójtowskie (1943–1945 Storchsee)
  • Zuzałka

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit Włocławek verbunden[Bearbeiten]

  • Adolf Theodor Julius Ludwig (1808–1876), evangelischer Pfarrer in Włocławek
  • Nikolaus Kopernikus (1473–1543), Astronom, hat in den Jahren 1489 bis 1491 in der Kathedralschule in Włocławek bei Mikolaj Wodka (Abstemius) gelernt und wahrscheinlich den ersten Sonnenurm konstruiert (bis jetzt zum Anschauen)[26][27]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Włocławek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 7. Januar 2013.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 7. Januar 2013.
  3. www.polen-digital.de/wloclawek
  4. www.wloclawek.pl
  5. Adam Ginsbert, Włocławek: studium monograficzne, Warszawa 1968 und spätere Ausgaben
  6. [1]
  7. [2]
  8. [3]
  9. http://detektor.fm/wirtschaft/Polen-wirtschaftswunder-an-der-weichsel
  10. [4] (PDF-Datei zum Herunterladen auch auf Deutsch)
  11. www.immobilien-kompass.de/nachrichten/investieren-anlegen/:Exklusiv-Ranking--Die-50-besten-Standorte-Europas-fuer-Gewerbeimmobilien/100034932.html
  12. [5]
  13. Włocławek Guidebook 2011, Herausgeber: MPEC Włocławek
  14. Włocławek i okolice. Przewodnik, pod red. Stanisława Kunikowskiego, wyd. III poprawione, Włocławek 2011
  15. http://wloclawek.gra.fm/wydarzenia/12522/otwarcie-klubu-million-we-wloclawku
  16. www.youtube.com/watch?v=dy79Gzs1PIQ
  17. http://www.wloclawek.pl/aktualnosci/12871.html
  18. http://www.polen-digital.de/wloclawek/wloclawek-die-stadt-der-aktiven-erholung
  19. Vgl. Deutsche Heereskarte, 3479 Lutbrandau
  20. Vgl. Deutsche Heereskarte, 3380 Leslau
  21. Vgl. Deutsche Heereskarte, 3480 Kowall
  22. www.paul-barz.de/vita.htm
  23. http://www.lastfm.de/music/Christian+Schafrik
  24. http://www.helgaolufs.de/de/sites/4.html
  25. http://www.footballaustralia.com.au/news-display/vale-michael-weinstein/44052
  26. glos.umk.pl/2010/04/kopernik/
  27. www.naszwloclawek.pl/historia.php