Doppelschleuse (Bremerhaven)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Binnenschiff in der Fischereihafen-Doppelschleuse

Die Fischereihafen-Doppelschleuse in Bremerhaven ist eine Schleuse mit zwei Kammern, die den Fischereihafen mit der Weser verbindet.

Die Doppelschleuse wurde in den Jahren 1921 bis 1925 erbaut,[1] um den dahinter liegenden Fischereihafen unabhängig von der Tide und wechselnden Wasserständen betreiben zu können.

Die beiden Kammern der Doppelschleuse hatten zunächst die folgenden Abmessungen:

  Große Kammer Kleine Kammer
Länge: 95 m 100 m
Breite der Kammer: 30 m 12 m
Durchfahrtsbreite: 28,5 m 11 m
Drempeltiefe (unter SKN): 6,32 m 6,32 m

Da die Hauptkammer der Doppelschleuse sich als zu klein für die wachsenden Schiffsgrößen erwies und auch die im Fischereihafen ansässigen Werftbetriebe einschränkte, beschloss der Senat der Freien Hansestadt Bremen im Juni 1996 den Bau einer neuen Hauptkammer. Die neue Hauptkammer wurde nach vier Jahren Bauzeit im Jahr 2001 ihrer Bestimmung übergeben.[1]

Die beiden Kammern weisen jetzt folgende Abmessungen auf:

  Große Kammer Kleine Kammer
Länge: 181 m 106 m
Breite der Kammer: 35 m 12 m
Durchfahrtsbreite: 35 m 12 m
Drempeltiefe (unter SKN): 7,95 m 5,77 m

Das Betriebsgebäude befindet sich neben der großen Kammer auf der Ostseite der Schleusenanlage. Beide Schleusen verfügen über ein Pumpwerk. Um Wartezeiten für den über die Schleuse geführten Verkehr während des Schleusenvorgangs zu minimieren, befinden sich auf den Toren am Außen- wie auch am Binnenhaupt Fahrbahn und Fußweg, die über Klappbrücken über den Ober- und Unterkanal der kleinen Kammer geführt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Fischereihafen-Doppelschleuse, Bremerhaven Online. Abgerufen am 4. September 2012.

53.5321398.577876Koordinaten: 53° 31′ 55,7″ N, 8° 34′ 40,4″ O