Dosenbier

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Dosenbier in Bierdosen

Die Bezeichnung Dosenbier wird für Bier verwendet, wenn es sich in Bierdosen befindet. Dosenbier unterscheidet sich von Bier in Flaschen, dem so genannten Flaschenbier, dadurch, dass ersteres nach dem Abfüllen bei 70 °C pasteurisiert wird. Dieses Verfahren birgt laut Deutschem Brauer-Bund das Risiko gewisser geschmacklicher Einbußen.

Historische Bierdose

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Das erste Bier in Dosen wurde nach der Aufhebung des Prohibition im Jahr 1933 von der US-amerikanischen Krueger-Brauerei abgefüllt. Das Krueger Cream Ale wurde in 2000 Konserven-Blechdosen mit spezieller Innenbeschichtung verkauft und hatte einen Alkoholgehalt von 3,2 %. Aufgrund des Erfolgs wurden bald mehrere Biersorten in Dosen verkauft und ab 1935 wurde das Dosenbier in den Vereinigten Staaten landesweit eingeführt. In Deutschland wurde die Getränkedose erstmals 1937 von Schmalbach-Lubeca (heute Ball Packaging Europe) angeboten. Das erste Dosenbier in Deutschland nach dem Krieg war ein „Henninger Export”, das Schmalbach-Lubeca 1951 abfüllte. 1959 begannen einige Brauereien ihr Bier auch selbst in Dosen abzufüllen.[1]

Kulturelle Bedeutung [Bearbeiten]

  • Die deutsche Band Illegal 2001 veröffentlichte einen Song mit dem Titel Dosenbier macht schlau.
  • Auf der B-Seite des Nr.1-Hits Pump ab das Bier von Werner Wichtig befindet sich der Titel Mein Dosenbier.
  • ZK, die Vorgängerband von Die Toten Hosen, landete mit dem Titel Dosenbier - wollen wir 1982 einen Kult-Szenehit.

Literatur [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. 75 Jahre Dosenbier, derwesten.de, 22. Januar 2010