Bezahlverlag

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Ein Bezahlverlag (in Österreich und der Schweiz: Selbstzahlerverlag)[1] ist ein Unternehmen (oder auch Teil eines Unternehmens), das nach Schließen eines Werkvertrags umfängliche Dienstleistungen für selbstpublizierte Bücher, E-Books und anderen Publikationsmedien anbietet. Ein solches Unternehmen ist also „kein Verlag im eigentlichen Sinn“,[2] da es als Dienstleister für selbstpublizierte Medien mit seinen Auftraggebern per se keine Verlagsverträge (z. B. in Deutschland nach § 1 Verlagsgesetz) schließt.

Zu unterscheiden ist der Bezahlverlag von einem früheren Geschäftsmodell, das als „Zuschussverlag“ dem Autor lediglich einen Teil der Herstellungskosten in Rechnung stellte und somit noch zu einem großen Teil die traditionelle Rolle eines Verlags übernommen hatte. Der Übergang vom Zuschussverlag zum Bezahlverlag ist jedoch fließend und nicht immer klar voneinander zu unterscheiden, wozu beiträgt, dass für Bezahlverlage auch die Bezeichnungen Druckkostenzuschussverlag oder Pseudoverlag verbreitet sind.[3][4] Eindeutig kenntlich als Bezahlverlage sind hingegen mit modifiziertem Geschäftsmodell seit etwa 2010 auch international auftretende Unternehmen u. a. mit der Selbstbezeichnung Self-Publishing-Plattform.

Zum Begriff[Bearbeiten]

Unternehmen, die umfassende Dienstleistungen für den Selbstverlag bzw. für selbstpublizierte Medien anbieten, werden im deutschsprachigen Raum unter anderem vom Börsenblatt als Bezahlverlag bezeichnet.[5][6][7][8] Dieser Begriff korrespondiert mit Bezeichnungen dafür in anderen Sprachen wie das französische Édition à compte d'auteur und das italienische Editoria a pagamento. Im Englischen hingegen wird mit dem Begriff „Vanity press“ für derartige Unternehmen auf die Autoren (Vanity = Eitelkeit) abgehoben, die den Druck ihrer Werk selbst bezahlen.[9][10][11]

In seiner Dissertation von 2007 zitiert Jong-Rak Shin aus Der Buchverlag (1991) von Eduard Schönstedt, der hierzu die Bezeichnungen „Selbstkosten-, Herstellkosten- und Druckkostenverlage“ anführt.[12]

Seit den 1980ern nutzen in Deutschland Bezahlverlage für ihre Selbstbezeichnungen eine Begriffsverbindung mit „Verlag“ wie in „Druckkostenzuschussverlag“, „Privatverlag“ oder „Dienstleisterverlag“.[13][14] Seit etwa 2010 treten im deutschsprachigen Raum auch Bezahlverlage u. a. mit der Selbstbezeichnung Self-Publishing-Plattform auf. Sie verweisen damit deutlich auf die Eigenveröffentlichung oder den Selbstverlag ihrer Kunden bzw. Auftraggeber.[15]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge der Bezahlverlage sind zeitlich nicht exakt zu bestimmen, sind jedoch nicht mit den weit zurückliegenderen und auch der Definition nach abzugrenzenden Anfängen der Verlage ineinszusetzen.[16] Der 1975 von Armin Ayren veröffentlichte Artikel Das Geschäft mit den Dichtern in der Zeit weist diesem Geschäftsmodell noch keinen gesonderten Begriff wie „Bezahlverlag“ zu, sondern spricht auch hier noch von „Verlagen“.[17] Er bezieht sich dabei u. a. auf den deutsch-österreichischen J. G. Bläschke Verlag, der in seinen Anfängen wie ein regulärer Publikumsverlag Werke von möglichst zugkräftigen Autoren auf eigene Kosten verlegt hatte.[18] Ab den 1970ern erweiterte dieser Verlag jedoch sein Geschäft um die Annahme von Werken unbekannter Autoren, denen er als „Zuschussverlag“ für das Verlegen ihrer Werke erst nur einen „Druckkostenzuschuß“,[17] alsbald jedoch bis zu seinem Konkurs 1985 als „Selbstzahlerverlag“ (so bezeichnet von Günter Navky, 2005) sämtliche Herstellungskosten und auch noch darüber hinausgehende Honorare für Leistungen wie Beratung und Lektorat etc. abverlangt hatte.[19]

Am 28. Februar 1983 trat in Deutschland erstmals der Frieling-Verlag mit dem Slogan „Verlag sucht Autoren“ und der Selbstbezeichnung „Privatverlag“ auf.[20]

Durch die Einführung des im Gegensatz zur bisher üblichen Buchherstellung weit preisgünstiger zu kalkulierenden Book-on-Demand-Verfahrens hat der Markt für Bezahlverlage Ende der 1990er einen weiteren Aufschwung genommen, der im deutschen Sprachraum seit circa 2005 durch die sich immer mehr verbreitenden E-Book-Reader und die dafür noch kostengünstiger als die Book-on-Demand-Printmedien zu produzierenden E-Books neuerlichen Auftrieb erfahren hat. Insbesondere die dadurch entstandenen erweiterten Vertriebs- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets brachten einen generellen Wandel auf dem Buchmarkt. Anbieter, die sich dies bei ihren Buchdienstleistungen zu Nutze machen, bezeichnen sich u. a. auch als Self-Publishing-Plattform und gehen damit weg vom traditionellen Begriff des Verlags.

Allgemeines[Bearbeiten]

Dienstleistungen[Bearbeiten]

  • Jeder kann bei Bezahlverlagen ein Buch in Auftrag geben – als reiner Dienstleister ist für Bezahlverlage die Qualität der von ihnen hergestellten und vertriebenen Texte per se irrelevant und damit kein Kriterium, einen Auftrag abzulehnen.
  • Rein technisch übernehmen Bezahlverlage „aus einer Hand“ oder in Teilen die gleichen Aufgaben wie ein regulärer Verlag (→ siehe hierzu z. B.: Publikumsverlag), nur dass sie eben nicht in einen Autor investieren (verlegen = vorlegen),[21] sondern dem Autor jedwede Leistung – u. a. Beratung inkl. Korrekturen und Lektorat, Erstellen der Druckvorlage bis hin zu Herstellung, Marketing und Bewerbung des verkaufsfertigen Buches – mit mehr oder weniger großer Gewinnspanne für sich in Rechnung stellen.
  • Was die Publikationsformen angeht, bieten Bezahlverlage einen Buchdruck im Book-on-Demand-Verfahren oder/und im Offset-Druck mit bestimmten Auflagengrößen oder/und als E-Book an.
  • Dank des Book-on-Demand-Verfahrens kann ein Buch von einem Bezahlverlag auch relativ preiswert ein einziges Mal gedruckt oder auf Dauer lieferbar gehalten werden.
  • Ferner gibt es unterschiedliche sowie in sich variable Angebote für die Ausstattung eines Buches u. a. als Paperback oder/und als Hardcover sowie im Schwarz-Weiß- oder/und Farbdruck.
  • Die Self-Publishing-Plattformen zeichnen sich durch pauschal zu vergütende, teilweise sogar kostenfreie Basis- bzw. Grundangebote aus, die meist eine ISBN-Vergabe, die Einrichtung (Mastering) und das Vorhalten des Datensatzes einer digitalen Druckvorlage für das Book-on-Demand-Verfahren oder/und als E-Book sowie dessen Anzeige und Vertrieb über Online-Shops enthalten. Alle ggf. darüber hinausgehenden Dienstleistungen wie z. B. ein Lektorat werden von ihnen wie bei den anderen Bezahlverlagen jeweils gegen Extrahonorar erbracht.
  • Die Books on Demand GmbH als europäischer Marktführer übernimmt u. a. auch für reguläre Verlage oder Bezahlverlage wie den Allitera Verlag die drucktechnische Herstellung von Büchern im Book-on-Demand-Verfahren.

Kosten und Kostenvoranschläge[Bearbeiten]

→ Siehe hierzu auch: Kalkulation für Selbstverleger im Artikel Selbstverlag

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Bezahlverlage divergiert erheblich, wie auch die Art und Weise der Erhebung ihrer Honorarforderungen für weitergehende Dienstleistungen sehr vielfältig ist. Die Kostenvoranschläge der Bezahlverlage und deren jeweilige Aussagekraft unterliegen keinen einheitlichen Standards, was generell eine Vergleichbarkeit zwischen den Anbietern erschwert:

  • Anbieter wie die Books-on-Demand GmbH setzen auf Transparenz und bieten für ihre Basisangebote (Stand 2014: ab 0 bzw. 19 Euro) zur Erstellung eines Buchtitels Preistabellen[22] oder/und Preiskalkulatoren unter Bezugnahme auf bestimmte Angebote, Papier, Umschlag, Format, Seitenzahl und Vorhalten der Daten für die Druckvorlagen.[23]
  • Anbieter wie der Frieling Verlag Berlin halten sich hierzu sehr bedeckt, nennen auf ihrer Webseite keine konkreten Zahlen, sondern gewähren lediglich auf Anfrage die „Gratis-Zustellung“ einer Broschüre und legen erst nach Ansicht des Manuskripts ein „individuelles Angebot“ vor.[24] Bei diesem Anbieter sind mindestens mehrere tausend Euro,[25] wenn nicht sogar mehrere zehntausend Euro[26] für die Erstellung eines Buchtitels zu veranschlagen.

Kunden / Zielgruppen[Bearbeiten]

→ Siehe hierzu auch den Abschnitt: Begründungszusammenhänge unter Selbstverlag.

Die Auftraggeber von Bezahlverlagen unterscheiden sich zuerst danach, ob sie dank ihrer Vorkenntnisse am PC zur Erstellung eines druckfähigen Manuskripts und der Covergrafik insbesondere bei den Self-Publishing-Plattformen lediglich die Kosten für deren Basis- oder Grundangebot einkalkulieren müssen – oder bereits hierbei auf die mit weit mehr Kosten verbundenen Hilfestellungen der Anbieter angewiesen sind.

Darüber hinaus ist bei den Zielgruppen zu unterscheiden zwischen gewünschten Dienstleistungen für Selbstpublikationen einzelner Autoren oder für einen „institutionell bedingten“ Selbstverlag, wenn Institute (u. a. Bibliotheken, Universitäten) auf Bezahlverlage für ihre Publikationen zurückgreifen. Die Zielgruppe für den Selbstpublikationen einzelner Autoren lässt sich in etwa wie folgt splitten:

  • Autobiografen, die allein die Familie und ihre Freunde mit ihrer Lebensgeschichte in Buchform bedenken wollen.
  • Doktoranden einiger Fakultäten wie der Politologie nutzen laut dem Tagesspiegel vom 18. Februar 2014 inzwischen insbesondere Digitaldienstleister bzw. Self-Publishing-Plattformen für die [[Selbstpublikation] ihrer Dissertationen, da in dem beschriebenen Fall einer 400-seitigen Doktorarbeit allein für den Druckkostenzuschuss 4000 Euro bei einem Fachverlag angefallen und dann noch die Kosten für ein Lektorat zu bezahlen gewesen wären.[27]
  • Auch anerkannte Autoren nutzen immer öfter Bezahlverlage, u. a. wenn ihre in regulären Verlagen veröffentlichten Publikationen vergriffen sind.
  • Die englische Bezeichnung Vanity press für Bezahlverlage leitet sich von ihrer größten Zielgruppe – den „Vanity publishern“ – ab, deren Eitelkeit (Vanity) meist weit höher als ihre schriftstellerische Begabung eingeschätzt wird und die den Ansprüchen eines regulären Buchverlages nicht genügen.

Reputation[Bearbeiten]

→ Siehe hierzu auch den Abschnitt: Rezeption von Erzeugnissen im Selbstverlag unter Selbstverlag.

Die Wertschätzung von literarischen Veröffentlichungen über einen Bezahlverlag unterliegen vorderhand denselben Kriterien wie Veröffentlichungen durch Verlage, d. h. deren Erfolg misst sich an verkauften Exemplaren sowie an der Wahrnehmung durch die Literaturkritik. So verweist die Self-Publishing-Plattform Books on Demand auf mehrere bei ihm veröffentlichte Titel, die in Bestsellerlisten aufgeschienen sind. Zudem gibt es Beispiele für Bestseller, die zuerst selbstverlegt und dann wegen ihres durchschlagenden Erfolgs von regulären Verlagen übernommen wurden.

Doch grundsätzlich ordert der Buchhandel von sich aus so gut wie keine Bücher aus den Programmen der Bezahlverlage und deren Titel werden ohne das eigene Engagement des Autors von der Literaturkritik bzw. „in der literarischen Öffentlichkeit nicht wahrgenommen“.[28][29] Autoren, die lediglich selbstfinanzierte Buchveröffentlichungen in Bezahlverlagen vorweisen können, werden nicht vom Verband deutscher Schriftsteller aufgenommen.[30] Das Gleiche gilt für die Bewerbung um Aufnahme in die Autorendatenbank des Friedrich-Bödecker-Kreises.[6]

Unternehmensformen und Geschäftsmodelle[Bearbeiten]

Letztlich kann jedes Unternehmen u. a. in Verbindung mit einer Druckerei auch als Bezahlverlag auftreten und entsprechende Dienstleistungen anbieten. Während Bezahlverlage noch bis in die 1990er vor allem auf der Grundlage des Offset-Druckverfahrens und der Herstellung unterschiedlich hoher Auflagenhöhen ihre Angebote machten, wird seit Beginn des 21. Jahrhunderts immer mehr auf den Digitaldruck gesetzt in Form des Book-on-Demand- und E-Book-Verfahrens inklusive „Online-Shop“-Vertrieb.

Grob lassen sich heute Bezahlverlage in drei Unternehmensformen unterteilen:

  • Anfänglich u. a. unter dem Sammelbegriff „Druckkostenzuschussverlag“ bekannt gewordene Unternehmen, die den traditionellen Begriff „Verlag“ verwenden, aber Dienstleistungsanbieter für Selbstpublikationen sind
  • „Self-Publishing-Plattformen“ bzw. Digitaldienstleister mit Schwerpunkt auf die Herstellung und Vertrieb über Online-Shops
  • Mischunternehmen, die als traditioneller Verlag (oder innerhalb einer Verlagsgruppe) zugleich u. a. auch noch mit einer Self-Publishing-Plattform auftreten

Druckkostenzuschussverlage[Bearbeiten]

Den ersten Anbietern mit dem Geschäftsmodell eines Bezahlverlages, den so genannten „Druckkostenzuschussverlagen“ – von den Kritikern oft auch gleichgesetzt mit „Zuschussverlagen[31][4] – ist es ab Mitte der 1980er gelungen, nicht zuletzt auch zahlreiche Hobby-Autoren bzw. „Vanity publisher“ zur Veröffentlichung eines ersten eigenen Buches zu ermuntern.

Vorreiter in Deutschland ist hierfür das 1983 gegründete Unternehmen Frieling-Verlag Berlin, das seine Leistungen noch heute (Stand: 2014) wie folgt zusammenfasst: „Durch unser vielseitiges Programm und unsere langjährige Erfahrung bei der Publikation von Büchern bieten wir jedem Autor die Möglichkeit, seinen Traum zu verwirklichen und mit einem Manuskript an uns heranzutreten. Denn jeder Autor braucht einen Verleger, der ihn unterstützt. Sie suchen Unterstützung für Ihr Buchprojekt, und wir suchen Schriftsteller, die veröffentlichen möchten.“[20]

Während reguläre Verlage in der Regel auf weit weniger als ein Prozent eingesandter Manuskripte positiv reagiert, „sucht“ hier also ein „Verlag“ sogar nach neuen Autoren. Allerdings fragt der Anbieter dann auch noch: „Worin besteht das Risiko einer neuen Veröffentlichung? Ist eine finanzielle Beteiligung an der Veröffentlichung der Startauflage notwendig?“,[32] und antwortet darauf mit „Um die Freiheit zu bewahren, neue, noch unbekannte Autoren zu fördern, nutzt der Frieling-Verlag bei der ersten Auflage eines Buches das Prinzip der Risikobeteiligung. Neue Autorinnen und Autoren können auf diese Weise aktiv die Erfüllung ihres Traumes mitbewirken, und zwar mit der professionellen Hilfe eines Privatverlages.“[32]

Was hier „Risikobeteiligung“ an den Leistungen eines „Privatverlages“ genannt wird, wurde früher als „Druckkostenzuschuss“ bzw. auch nur als „Zuschuss“ apostrophiert, der sich nach Auskunft des Unternehmens „erfahrungsgemäß“ für das Gros der Einsender eines Manuskripts auch als notwendig erweist.[33]

Kritik an Druckkostenzuschussverlagen[Bearbeiten]

Pseudoverlage[Bearbeiten]

Kritik an Bezahlverlagen bezieht sich unter anderem darauf, dass Unternehmen in diesem Bereich bewusst die Selbstbezeichnung „Verlag“ in abgewandelter Form u. a. wie „Zuschussverlag“,[34] „Druckkostenzuschussverlag“ („DKZV“),[3] „Dienstleisterverlag“, „Literaturverlag“ oder „Privatverlag“ verwenden und damit verschleiern, dass es sich hierbei um Publikationsdienstleister zur Erstellung von selbstpublizierten Medien handelt und somit das verlegerische Risiko alleine vom Auftraggeber getragen wird.[1] Kritiker bezeichnen deshalb dieses Unternehmensmodell häufig mit dem englischen Begriff Vanity press oder als Pseudoverlage.[11][14] Die öffentliche Verwendung dieses Begriffs für ein solches Unternehmen wurde auch durch das Landgericht München I und in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht München bestätigt, die urteilten: „(dieser Begriff) charakterisiert und beschreibt den Unterschied der Leistungen des Dienstleisterverlags von denen der üblichen Publikumsverlage, die insbesondere die finanziellen Aufwendungen für die Herausgabe eines Manuskripts als Buch vorlegen.“[28] Ferner heißt es in dem Urteil: „Die Dienstleisterverlage, wie eben die der Klägerin, sind eben keine Verlage, wie die herkömmlichen Verlage, wie sie im Verständnis auch der interessierten Verkehrskreise aber auch der Allgemeinheit bekannt sind.“[28]

Dies bezieht sich darauf, dass Selbstbezeichnungen wie Dienstleisterverlag den Kunden suggerieren sollen, die Unternehmen würden sich wie ein regulärer (Publikums-)Verlag um die Interessen jedes einzelnen Auftraggebers bzw. Autors kümmern.[4] Dies wird zuweilen auch dadurch unterstrichen, indem sie in einer Nebenschiene einen Bruchteil ihrer Veröffentlichungen tatsächlich unter dem Vorzeichen eines Verlags als selbst verantwortete Editionen herausgeben. Da die Kritiker solche Unternehmen oft auch mit „Zuschussverlagen“ gleichsetzen,[34][35] ist bis dato unklar, ob und wie viele Zuschussverlage lediglich den reinen Druckkostenzuschuss abverlangen und somit noch ein eigenes verlegerisches bzw. unternehmerisches Risiko eingehen. (Siehe hierzu auch die Anmerkung zu Doktoranden im Abschnitt Kunden / Zielgruppen.)

Ein anderer wesentlicher Kritikpunkt ist die intransparente Kostengestaltung von Bezahlverlagen. Auf den Webportalen so genannter „Druckkostenzuschussverlage“ finden sich oft keine offen einsehbaren Kostenvoranschläge, was wiederum keine unmittelbare Vergleichbarkeit erlaubt. So werden vollständige Angaben zu den Preisen ihrer Leistungen z. B. erst herausgegeben, nachdem eine kostenpflichtige oder/und scheinbar alles abdeckende Pauschale bezahlt wurde,[36] der jedoch weitere Honorarforderungen folgen können. Andere Angebote, die scheinbar alle Leistungen kostenlos erbringen, machen diese Leistungen u. a. von einer kostenintensiven „Club“- oder „Vereinsmitgliedschaft“ mit monatlich zu entrichtenden Mitgliedsbeiträgen abhängig.[37]

Das Aktionsbündnis für faire Verlage stellte hinsichtlich der von derartigen Unternehmen geforderten „Risikobeteiligungen“ bzw. „Zuschüsse“ 2008 folgenden Vergleich mit renommierten Publikumsverlagen an: „Renommierte Publikumsverlage feiern schon fünf Prozent Umsatzrendite, Zuschussverleger können mit Renditen zwischen 25 und 30 Prozent rechnen. Manche kommen auf jährliche Betriebsergebnisse von einer halben Million Euro vor Steuer.“[31] Und weiter heißt es dazu: „Besonders widersprüchlich angesichts dieser Gewinne lassen sich die Aussagen einiger dieser Verlage vernehmen, die gegenüber Autoren behaupten, dass für das jeweilige Manuskript aufgrund angeblicher Verlagsfinanzierungen keine Finanzmittel mehr für sie bereitstünden. Der Autor muss deshalb selbst einen „Zuschuss“ zahlen. Tatsächlich zahlt nicht nur jeder einen „Zuschuss“, sondern alles komplett.“[31]

Das Aktionsbündnis ist in seinen Begriffssetzungen nicht immer einheitlich, d. h. es gebraucht z. B. auf seinen Seiten des Öfteren „Druckkostenzuschussverlag“ und „Zuschussverlag“ wie ein Synonym. Auf seiner Seite „Begriffsbestimmung“ unterscheidet es dann wiederum zwischen „Druckkostenzuschussverlag/Selbstzahlerverlag“ und „Pseudoverlag“.[14] Demnach wäre ein „Druckkostenzuschussverlag“ noch annähernd nach alter Definition mit einem Zuschussverlag gleichzusetzen: „Nach der Definition beteiligt ein solcher Verlag den Autor oder einen Dritten an den Kosten der Erstauflage und verringert so sein unternehmerisches Risiko – zum Teil auf beträchtliche Weise. Der Autor trägt einen Teil der Kosten. Damit teilt sich der Verlag das unternehmerische Risiko.“[14] An gleicher Stelle heißt es wiederum unter „Pseudoverlag“: „Ein Pseudoverlag berechnet dem Autor demgegenüber gar sämtliche entstehenden Kosten, zuzüglich einer Gewinnspanne.“[14]

Aktionen[Bearbeiten]

Im April 2008 wurde das Aktionsbündnis für faire Verlage (abgekürzt Fairlag) gegründet, dem der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di, der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA), die IG Autorinnen Autoren (IGAA) aus Österreich und der Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) angehören.[38] Kernstück des Aktionsbündnisses ist die Fairlag-Erklärung „Und alles selbst bezahlt! Gefahren einer Veröffentlichung in so genannten Druckkostenzuschussverlagen/Selbstzahlerverlagen und Pseudoverlagen“,[39] die von einer Vielzahl weiterer Literatureinrichtungen, darunter allen drei deutschsprachigen PEN-Zentren aus den deutschsprachigen Ländern, unterzeichnet wurde. Schon vor der Veröffentlichung der Erklärung erhielten Unterzeichner der Fairlag-Erklärung seitens der Betreiber von Pseudo- und Zuschussverlagen Unterlassungsaufforderungen und Klagedrohungen.[40] Markus Hänsel-Hohenhausen, der sich als „Altverleger“ bezeichnet und bis 2003 Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Verlagsgruppe war, veröffentlichte eine sogenannte „elfseitige Denkschrift“, in der er das Aktionsbündnis der „Diskriminierung neuer Autoren“ bezichtigte und dessen Forderungen von „Ausgrenzung und Zensur“ in den „geistigen Strom der Autorenverfolgung der Zeit des Nationalsozialismus und des Kommunismus“ stellte.[41]

Umgekehrt bemüht man sich auch in der Branche um eine bessere Reputation. Am 23. Januar 2013 hat die Verlagsgruppe Monsenstein und Vannerdat, zu der u. a. auch der Bezahlverlag bzw. die Plattform ruckzuckbuch.de gehört, das Zertifikat FAIRöffentlichen ins Leben gerufen, um mit dem neuen Siegel „unseriösen Pseudoverlagen“ und der so genannten „Vanity Press“ das Handwerk zu legen.[42][15] Danach sollen sich daran teilnehmende Unternehmen auf Standards hinsichtlich der Autorenrechte, der Aufklärung rund um ihre Angebote sowie der Nachhaltigkeit und Fairness verpflichten. Eine Prüfkommission aus Branchenexperten hätte das Siegel zu vergeben und gegebenenfalls auch wieder zu entziehen.[42][15]

Self-Publishing-Plattformen (Book on Demand, E-Book)[Bearbeiten]

Digitaldienstleister – eigentlich Dienstleister für Digitalmedienproduktion[43] – auf dem Geschäftsfeld der Bezahlverlage bieten Online-Plattformen für Self-publishing genannte Möglichkeiten für die Selbstpublikation an. Sie positionieren sich schwerpunktmäßig als Hersteller von Buchpublikationen im digitalen Book-on-Demand- und E-Book-Verfahren, zuweilen aber auch noch parallel dazu im Offset-Druck-Verfahren. Self-Publishing-Plattformen machen oft Basisangebote (z. B. für Mastering und Vertragslaufzeiten) zu fixen Preisen, die Gratisanbieter unter ihnen setzen u. a. auf die Marge, die sich bei gedruckten Buchausgaben aus dem fixen Preis pro gedrucktem Exemplar ergibt, insbesondere wenn ihre Auftraggeber mehrere Exemplare davon selbst erwerben. Während bei ihnen oft die Bereitstellung einer ISBN und der Online-Shop-Vertrieb inklusive ist, verlangen sie meist erst für weitere Dienstleistungen wie Beratung, Lektorat und weitergehendes Marketing Extra-Honorare.[44] Einige dieser neueren Unternehmen machen sich zudem im Gegensatz zu den „Pseudoverlagen“ offensiv z. B. als Dienstleister für Self-Publishing bzw. Self-Publishing-Plattform kenntlich und setzen in ihrem Geschäftsmodell auch bei den Kostenvoranschlägen für ihre Angebote auf Transparenz sowie auf ein vergleichsweise faires Preis-Leistungs-Verhältnis für ihre Basisangebote zur Erstellung eines Buchtitels.[45][46][15][29] Da ihre Preisgestaltung allerdings nicht immer auf gleichen Variablen beruht, ist die Vergleichbarkeit untereinander erschwert.

  • Als europäischer Marktführer in der digitalen Publikation für Autoren und Verlage gilt derzeit die Books on Demand GmbH. Vermutlich in Konkurrenz zu den Gratisanbietern unter den als Self-Publishing-Plattformen auftretenden Bezahlverlagen hat BoD zwischen 2012 und 2014 seine Preise für das unter BoD Classic firmierende Basisangebot (inkl. Mastering und ISBN-Vergabe) von gut 158 Euro plus Folgekosten auf nunmehr einmalig zu entrichtende 19 Euro ohne weitere Folgekosten für den Erhalt eines Datensatzes gesenkt.[22]
  • Ebenfalls eine solche Pauschale – allerdings auf anderer Berechnungsgrundlage – verlangt die Online-Plattform tredition.de mit Sitz in Hamburg.

Gratisanbieter[Bearbeiten]

Unter den Self-Publishing-Plattformen gibt es inzwischen auch einige, die Book-on-Demand- und/oder E-Book-Ausgaben kostenlos erstellen:[44]

Printausgaben (Book on Demand)[Bearbeiten]
  • Amazon hat seit 2009 unter CreateSpace.com eine englischsprachige „Independent Publishing Platform“ eingerichtet, über die weltweit „Self-publisher“ sprich Selbstverleger gratis ihre Publikationen als Paperback oder/und E-Book erstellen lassen können – allerdings ausschließlich mit Amazon als Vertriebspartner. Das betrifft auch die E-Books, die in direkter Anbindung an Kindle Direct Publishing lediglich für den Kindle-Reader produziert werden.[44][47] Bei Amazon bzw. CreateSpace stehen im europäischen Raum den Autorenrabatten erhebliche Portokosten bei der Zusendung aus den USA gegenüber. Für Auftraggeber innerhalb Europas ist es derzeit deshalb zuweilen günstiger, kleinere Stückzahlen der eigenen Titel wie ein regulärer Kunde über die jeweils inländischen Amazon-Anbieter zu erwerben. Neben dem kostenfreien „Grundangebot“ finden sich auch bei Amazon erweiterte Angebote (z. B. für das Marketing), die kostenpflichtig und nicht selten mit mehreren hundert Dollar ausgepreist sind.
  • Ohne ISBN-Vergabe besteht auch bei Books on Demand die Möglichkeit, Bücher über BoD Fun gratis zu erstellen.[22]
  • Lulu.com, Sitz in Raleigh (North Carolina) USA, Auszahlung der Honorare an Autoren jedoch nur per Scheck oder PayPal.
E-Books[Bearbeiten]
  • Innerhalb Deutschlands wurde 2010 die Online-Plattform neobooks.com als digitaler Imprint der Verlagsgruppe Droemer Knaur eingeführt. neobooks.com konzentriert sich bislang ausschließlich auf die kostenfreie Herstellung von E-Books und nutzt die sich dort herausgebildete Community als Filter für Stoffe, die nach entsprechender Bewertung vom Lektorat des Droemer Knaur Verlags überprüft und ggf. dann auch regulär verlegt werden.[48] Laut eigenen Angaben ist neobooks.com Marktführer im „ebook Selfpublishing“.
  • BookRix.de, Sitz in München
  • Kindle Direct Publishing, (ausschließlich englischsprachig) siehe Hinweise oben zu Gratis-Printausgaben (Book on Demand) bei Amazon bzw. CreateSpace.com
  • Nookpress.com in Verbindung mit Barnes & Noble.com, Sitz in New York City
  • Smashwords.com, (ausschließlich englischsprachig) Sitz in Los Gatos, USA
  • Xinxii.com, ein Angebot der GD Publishing Ltd. & Co. KG mit Sitz in Berlin

Mischunternehmen[Bearbeiten]

Beispiele für Mischunternehmen (Verlag + Anbieter von Book-on-Demand- und E-Book-Selbstpublikationen) sind:

Rechtliches[Bearbeiten]

Zwischen Bezahlverlagen und ihren Auftraggebern wird kein Verlagsvertrag (z. B. in Deutschland nach § 1 Verlagsgesetz) geschlossen. Auch wenn ein Bezahlverlag im Impressum z. B. als Hersteller genannt wird, verbleiben die gesamten Urheberrechte bei den Auftraggebern. Die Auftraggeber räumen jedoch den Bezahlverlagen für meist von ihnen auch gewünschte Vertriebsleistungen notwendigerweise ein eingeschränktes Vertriebsrecht ein.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Fairlag-Erklärung deutscher, österreichischer und schweizerischer Autorenverbände, zu den „Gefahren einer Veröffentlichung in sog. Druckkostenzuschussverlagen/Selbstzahlerverlagen bzw. Pseudoverlagen“, Aktionsbündnis für faire Verlage, online über Wayback Machine (Ohne Datum, ca. April 2008)
  2. Siehe dazu Absatz 4 des Urteils vom Landgericht Köln in der Rechtssprechungsdatenbank NRW: LG Köln, AZ: 28 O 334/07, 14. Mai 2008
  3. a b Verlagswörterbuch – D des Autorenhaus Verlags: „Druckkostenzuschussverlag: Fälschlicherweise gebrauchter Begriff für Unternehmen, die sich vom Autor dafür bezahlen lassen, dass sie sein Werk drucken, aber meist weit mehr als einen Zuschuss zu den Druckkosten nehmen. ^Dienstleisterverlag ^Pseudoverlag ^Vanity Press.“ (vgl. auch unter ‚Z‘ zu Zuschussverlag), online abrufbar unter autoren-magazin.de
  4. a b c Ronit Wolf: Tausche Sparbuch gegen Buch, Die Zeit, 20. Februar.2009, online über web.archive.org
  5. boersenblatt.net Verwendung des Begriffs „Bezahlverlag“ im Glossar des Börsenblatts
  6. a b Bewerbungen um Aufnahme in die Autorendatenbank des FBK, online auf der Webseite des Friedrich-Bödecker-Kreises
  7. Verwendung des Begriffs „Bezahlverlag“ in Peter Lückemeier: Krimiautorin Nele Neuhaus – Wurst und Mord und Totschlag, in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, online am 5. September 2011
  8. Verwendung des Begriffs „Bezahlverlag“ in Carsten Holm: Bezahl-Verlage: Die schönsten Seiten des Schwachsinns, Spiegel Online Kultur am 27. August 2009
  9. en-Wikipedia Vanity press, englischer Artikel zu Vanity press bzw. Vanity publisher inkl. Belegen
  10. vanity publishing, siehe woerterbuch.reverso.net
  11. a b Verlagswörterbuch – V des Autorenhaus Verlags: „Vanity Press: Unternehmen, die sich vom Autor (Vanity = Eitelkeit) den Druck seines Werks bezahlen lassen. ^Pseudoverlag“, online abrufbar unter autoren-magazin.de
  12. Zitat: Eduard Schönstedt: Der Buchverlag. Stuttgart 1991, S. 60–62 in: Jong-Rak Shin: Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933-1945; 2007, Seiten 21 u. 22 von 220 Seiten, PDF-Datei (793 kB)
  13. Duden: Herkunft des Verbs „verlegen“, online abrufbar unter duden.de
  14. a b c d e Begriffsbestimmung: Verlag, Druckkostenzuschussverlag/Selbstzahlerverlag, Pseudoverlag, in Aktionsbündnis für faire Verlage, online über Wayback Machine
  15. a b c d Zum Geschäftsmodell der Self-Publishing-Plattformen siehe auch die Initiative fairöffentlichen, die von der Verlagsgruppe Monsenstein und Vannerdat unter Beteiligung u.a. von Sandra Uschtrin ins Leben gerufen wurde.
  16. Siehe hierzu Stephan Füssel: Schiller und seine Verleger. Insel Verlag, Frankfurt a. M. und Leipzig 2005, ISBN 3-458-17243-2.
  17. a b Armin Ayren: Das Geschäft mit den Dichtern. In: Die Zeit, Nr. 48/1975, 21. November 1975, abgerufen am 3. Februar 2013.
  18. Hans-Jürgen Heise: Nobelpreis und Novizen. Ein Verleger als Mäzen: Nachwuchsautoren haben bei Bläschke eine Chance. In: Die Zeit, Nr. 14/1980, 28. März 1980, abgerufen am 3. Februar 2013.
  19. Siehe Anmerkungen zum J. G. Bläschke Verlag auf S. 58–60 in: Günter Navky: Aspekte des Nationalsozialismus in Gedichtbänden des Jahres 1980. Röhrig Universitätsverlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-86110-373-7 (Volltext in der Google-Buchsuche)
  20. a b Siehe Webseite des Frieling-Verlag Berlin: Verlag sucht Autoren
  21. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts wurde „verleger besonders für den gebräuchlich, der die kosten und den vertrieb von druckwerken übernimmt“. (Grimms Wörterbuch)
  22. a b c bod.de; Beispiel einer Preistabelle bei Books on Demand
  23. bod.de Kalkulieren Sie die Kosten für Ihre Buchveröffentlichung; Beispiel eines Preiskalkulators bei Books on Demand
  24. Frielings 7 Schritte Beispiel eines Prozederes für einen Kostenvoranschlag beim Frieling Verlag Berlin
  25. Siehe 9. Mit welchen Kosten muss ich im Falle einer Veröffentlichung rechnen? der Hinweis von : Antworten auf die häufigsten Fragen an den Frieling-Verlag Berlin – Preisangaben des Frieling-Verlags Berlin: „Erfahrungsgemäß müssen alle Autoren bei der Veröffentlichung eines eigenen Buches in unserem Haus mit einer Kostenbeteiligung in Höhe von mehreren tausend Euro rechnen.“
  26. Susann Sax u. Gertrude Schildbach: Menschenrecht Buch – Bei Frieling wird (fast) alles gedruckt in der Berliner Stadtzeitung Scheinschlag, Ausgabe 2-2003
  27. Gemma Pörzgen: Doktor Digital. In: Der Tagesspiegel, 18. Februar 2014. Abgerufen am 20. Februar 2014.
  28. a b c Oberlandesgericht München definiert Pseudoverlag. am Beispiel Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe auf: buchmarkt.de, 7. August 2009.
  29. a b HAF Hamburger Akademie für Fernstudien: Was bringt Ihnen Book-on-Demand?; „Book-on-Demand-Unternehmen bieten Ihnen als Autor und Selbstverleger Vorteile, aber auch Nachteile gegenüber anderen Verlagsmodellen.“ online abrufbar unter buch-schreiben.de
  30. Wer kann VS-Mitglied werden VS – Verband deutscher Schriftsteller bei verdi.de
  31. a b c Bestandsanalyse und Ziele, Aktionsbündnis für faire Verlage, online über Wayback Machine (Ohne Datum, ca. April 2008)
  32. a b Siehe Webseite des Frieling-Verlag Berlin: Risikobeteiligung
  33. Siehe 9. Mit welchen Kosten muss ich im Falle einer Veröffentlichung rechnen? der Hinweis in Antworten auf die häufigsten Fragen an den Frieling-Verlag Berlin – Preisangaben des Frieling-Verlags Berlin: „Erfahrungsgemäß müssen alle Autoren bei der Veröffentlichung eines eigenen Buches in unserem Haus mit einer Kostenbeteiligung in Höhe von mehreren tausend Euro rechnen.“
  34. a b Welche Verlage und Literaturagenten wir Ihnen empfehlen können Literatur-Café-Redaktion, 23. Januar 2009
  35. Zuschussverlage u. a. Unternehmen und Vereine online im Autoren-Magazin des Autorenhaus Verlags
  36. Tino Hemmann: Mein Buch bedarfsgerecht gedruckt, 2008 (PDF-Datei; 1,7 MB);
    Wer nähere Hinweise für Selbstpublikationen im Engelsdorfer Verlag haben will, wird auf die 81 Seiten umfassende und 7,80 EUR kostende Broschur des Unternehmensleiters verwiesen. Zu Pauschale und Selbstbezeichnung des Engelsdorfer Verlages siehe S. 9, zu weder in der kostenfreien Leseprobe noch auf der Website des Verlages abrufbarem Kapitel „Kosten“ siehe „Inhalt“ auf S. 7
  37. autoren-ohne-verlag.de Zitat auf der Startseite der Website von Autoren ohne Verlag e. V. (AOV): „Wir publizieren solche Manuskripte als ‚Digitales Buch‘ - für Mitglieder in der Regel kostenlos!“
  38. Impressum der Webseiten von Aktionsbündnis für faire Verlage, online über Wayback Machine
  39. Fairlag-Erklärung „Und alles selbst bezahlt!“, online über Wayback Machine
  40. Im Namen Goethes: Verlag droht Schriftstellern mit Prozessen Linkszeitung vom 16. April 2008, online über Wayback Machine
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