Dschabir al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah

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Dschabir al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah im Februar 1998

Dschabir al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah (arabisch ‏جابر الأحمد الجابر الصباح‎, DMG Ǧābir al-Aḥmad al-Ǧābir aṣ-Ṣabāḥ; * 29. Juni 1926 in Kuwait-Stadt; † 15. Januar 2006 ebenda) war Staatschef von Kuwait.

Leben[Bearbeiten]

Dschabir war der dritte Sohn von Scheich Ahmad al-Dschabir as-Sabah (1885–1950). Er besuchte die al-Mubarakiyya-Schule und erhielt Privatunterricht in Religion, Englisch und Arabisch. 1949 fungierte er als Direktor für Öffentlichkeitsarbeit in der Ahmadi-Region. 1962 wurde er Kuwaits erster Finanz- und Wirtschaftsminister. 1965 wurde er Premierminister von Kuwait und 1966 Kronprinz.

Seit dem 31. Dezember 1977 regierte er Kuwait, mit Unterbrechung 1990 und 1991 (siehe: Alaa Hussein Ali und Zweiter Golfkrieg). Dschabir ging im August 1990 nach Saudi-Arabien ins Exil. Er kehrte am 14. März 1991 in sein Land zurück.[1]. Einer seiner Brüder war während der irakischen Invasion Kuwaits von irakischen Soldaten getötet worden[2].

Im Jahre 1981 wurde Dschabir vom Staat Kuwait für seine Verdienste um sein Land ausgezeichnet.

Am 21. September 2001 erlitt er einen leichten Schlaganfall. Dschabir al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah starb am 15. Januar 2006.

Familie[Bearbeiten]

Dschabir war mit sechs Frauen verheiratet:

  1. Scharifa al-Ahmad al-Mubarak al-Sabah
  2. Munira Meschaan al-Brazi
  3. Dalal al-Barak
  4. Wasima ar-Ragaan
  5. Adiba ad-Dihani
  6. Sarra Scharrar.

Zusammen mit seinen Frauen hatte er 17 Söhne und 21 Töchter.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Europa-Archiv, Band 46, abgefragt am 13. März 2011
  2. http://www.pbs.org/frontlineworld/stories/iraq501/events_kuwait.html