dump (Software)

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dump ist ein traditionelles Unix-Programm, das für Dateisystem-Backups verwendet wird. Unter Unix-System V heißt das Programm ufsdump. dump wurde an diverse Dateisysteme angepasst, die ähnlich zu UFS sind, speziell auch unter Linux.

dump arbeitet auf Blockebene, also unterhalb der Dateisystemabstrahierung wie Dateien oder Ordner. Mit Hilfe eines dump kann ein Dateisystem auf ein Band oder eine andere Festplatte gesichert werden. Es wird oft im Netzwerk über die Pipe einer SSH-Verbindung zum Sichern benutzt. Dabei kommen Kompressionsprogramme wie LZO, gzip, bzip2 oder xz zum Einsatz, die sich in Verbreitungsgrad, Kompressionsrate und/oder Arbeitsgeschwindigkeit unterscheiden.

Die erste Version eines dump-Tools erschien in AT&T-UNIX-Version 6.

Bevor Dateisystemsnapshots möglich waren, hatte dump gegenüber den geläufigen Programmen wie tar oder rsync den Vorteil des ungeänderten Attributs des letzten Zugriffs, da dies nur über einen Zugriff per Dateisystem geändert wird.

Bei einer Sicherung mit dump darf das Dateisystem nicht in Verwendung sein, da Veränderungen des Dateisystems zu Inkonsistenzen führen würden Dieses Problem lässt sich durch die Verwendung von Dateisystemsnapshots vermeiden.

Das Gegenstück zu dump ist das Programm restore, welches zur Wiederherstellung verwendet wird.

Verwendung[Bearbeiten]

dump [-0123456789acLnSu] [-B records] [-b blocksize] [-C cachesize]
[-D dumpdates] [-d density] [-f file | -P pipecommand] [-h level]
[-s feet] [-T date] filesystem
dump -W | -w

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]