bzip2

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bzip2
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Entwickler: Julian Seward
Aktuelle Version: 1.0.5
(17. März 2008)
Betriebssystem: Linux/Unix,Windows
Kategorie: Packprogramm
Lizenz: BSD-ähnlich
Deutschsprachig: nein
bzip.org (englisch)

Vorlage:Infobox Dateiformat/Wartung/standard fehltVorlage:Infobox Dateiformat/Wartung/website fehlt

BZip2
Dateiendung .bz2
MIME-Type application/x-bzip
Magische Zahl 42 5A 68 hex
BZh (String)Vorlage:Infobox Dateiformat/Wartung/magic benutzt
Entwickelt von Julian Seward
Art Datenkompression

bzip2 ist ein frei verfügbares Komprimierungsprogramm zur verlustfreien Kompression von Dateien, entwickelt von Julian Seward. Es ist frei von jeglichen patentierten Algorithmen und wird unter einer BSD-ähnlichen Lizenz vertrieben.

Bzip2 komprimiert Daten in einem dreistufigen Verfahren: Zuerst werden die Eingangsdaten blockweise mit der umkehrbaren Burrows-Wheeler-Transformation sortiert. Das Ergebnis wird dann einer Move-to-Front-Transformation unterzogen. Deren Ergebnis wird dann schlussendlich einer Huffman-Kodierung unterzogen, die die eigentliche Datenkompression vornimmt.

Die Kompression mit bzip2 ist oft effizienter, aber meist erheblich langsamer als die Kompression mit gzip oder rar. Seit 2003 existiert jedoch auch die Variante pbzip2, die Multi-Threading beherrscht und auf aktuellen Mehrkernprozessoren erheblich schneller ist. Diese Parallelisierung ist nur möglich, weil der Algorithmus von bzip2 den Eingabestrom blockweise komprimiert, wobei jeder Block unabhängig von den vorangegangenen Blöcken komprimiert wird. Mit bzip2 komprimierte Dateien werden durch die Dateiendung .bz2 gekennzeichnet. tar-Dateien, die mit bzip2 komprimiert wurden, haben üblicherweise die Erweiterung .tar.bz2 oder .tbz2. Ein Vorteil solcher mit bzip2 komprimierter tar-Dateien ist, dass sich bei Lesefehlern oder Beschädigungen alle noch lesbaren Blöcke mittels bzip2recover herauskopieren und anschließend entpacken lassen, während andere Kompressionsverfahren nach einem Lesefehler nicht weiterarbeiten können.

bzip2 ist der Nachfolger von bzip, das ursprünglich arithmetisches Kodieren nach dem Blocksort benutzte; aus patentrechtlichen Gründen wurde bzip jedoch nicht mehr weiterentwickelt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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