ESPN
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ESPN ist ein US-amerikanischer Fernsehsender, der rund um die Uhr ausschließlich Sportprogramme ausstrahlt. Die Abkürzung steht für Entertainment and Sports Programming Network. ESPN wurde 1979 gegründet und sendet vorwiegend aus den eigenen Studios in Bristol (Connecticut) und erreicht 90 Millionen Haushalte (Stand Sommer 2005[1]) in den USA.
[Bearbeiten] Geschichte
ESPN sollte ursprünglich eine Alternative zur Sportberichterstattung der herkömmlichen Sender sowie den Sportseiten der Tageszeitungen sein. Man begann im sehr überschaubaren Rahmen und musste oft auf wenig verbreitete Sportarten zurückgreifen („Tractor Pull“, Australian Rules Football oder die United States Football League waren im Angebot).
Die Wende kam schließlich 1987, als es ESPN gelang, einen Vertrag mit der National Football League zu schließen, der die Übertragung von Football-Spielen am Sonntagabend regelte. Von einem Randgruppensender im Kabelfernsehen wurde aus ESPN schnell ein mächtiges Medienimperium.
ESPN gehörte zu Anfang einem Joint Venture zwischen Getty Oil Company (mittlerweile übernommen von Texaco) und Nabisco. Seit 2005 gehört die gesamte ESPN-Senderfamilie zu 80 Prozent ABC (American Broadcasting Company, ihrerseits im Besitz von The Walt Disney Company). Die restlichen 20 Prozent hält die Hearst Corporation.
Des Weiteren gibt es heute Ableger von ESPN, so zum Beispiel ESPN2, ESPN News, ESPN HD (Ausstrahlung des normalen Programms in High Definition), ESPN Classic (früher Classic Sports Network), ESPNU (spezialisiert auf College-Sport), ESPN Radio (mehrere Mittelwellen-Sportradiosender in Amerika werden unter diesem Namen geführt und senden teilweise gemeinsames Programm) sowie ESPN The Magazine. Die bekannteste Sportnachrichten-Sendung von ESPN ist das „SportsCenter“.
Anfang 2007 hat ESPN den europäischen US-Sportsender NASN für geschätzte 90 Millionen Euro übernommen.[2] Ab Februar 2009 wird bei NASN ein Namenswechsel in ESPN America durchgeführt. Außerdem soll ein deutscher ESPN-Ableger geplant sein.[3]

