Ekström-Schelfeis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

-70.65-8.25Koordinaten: 70° 39′ 0″ S, 8° 15′ 0″ W

Karte: Antarktis
marker
Ekström-Schelfeis
Magnify-clip.png
Antarktis
Kante des Ekström-Schelfeises

Das Ekström-Schelfeis (der offiziellen Namenskonvention für geographische Gebiete in der Antarktis folgend: Ekströmisen) ist ein 8.700 km² großer schwimmender Teil des antarktischen Eisschildes zwischen dem Sorasen-Rücken und dem Halvfarryggen-Rücken an der Prinzessin-Martha-Küste, Königin-Maud-Land, und ist den Saumschelfeisen zuzuordnen.

Das von 1949 bis 1952 während der Norwegisch-Britisch-Schwedischen Antarktisexpedition kartierte Gebiet ist nach dem schwedischen Ingenieur Bertil Ekström (1919–1951) benannt, der am 24. Februar 1951 von der Kante des westlich gelegenen Quar-Schelfeises abstürzte.[1] Die 160 Meter hohe Schelfeiskante ragt 15 Meter über den Meeresspiegel hinaus. Auf dem Ekström-Schelfeis befinden sich im Nordosten die deutsche Neumayer-Station II und die im Februar 2009 eröffnete Neumayer-Station III.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  John Stewart: Antarctica – An Encyclopedia. Bd. 1, McFarland & Co., Jefferson und London 2011, ISBN 978-0-7864-3590-6, S. 484–485.