Embera

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Emberá ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Für das autonome indigene Territorium siehe Emberá-Wounaan (Territorium).
Gebiete der Embera in Panama
Embera
Dorf der Embera zwischen Mutatá und Dabeiba im nordwestkolumbianischen Departamento Antioquia

Das indigene Volk der Embera (Emberá) lebt in Kolumbien und Panama und gehört zur Sprachfamilie der Chocó.

Es besteht in Kolumbien aus den folgenden Gruppen:

In den 79 Resguardos mit einer Fläche von 1.497.134 ha leben 71.412 Personen. Diese sind auf die Departments von Antioquia, Caldas, Risaralda, Valle del Cauca, Cauca, Nariño, Putumayo und Caquetá verteilt.

In Panama leben etwa 7.000 Embera im autonomen indigenen Territorium Emberá-Wounaan. Das Embera in Panama wird in der Sprachklassifikation auch als „Nord-Embera“ bezeichnet.

Das kolumbianische Verfassungsgericht untersagte den Unternehmen Rio Tinto, Sunward and Muriel Mining Corporation die Errichtung einer Mine, nachdem es bereits zu einer Militarisierung der Gegend und zu Menschenrechtsverletzungen gekommen war. Es lehnte am 9. März 2012 die Revision. ab.[1] Die Klage der Embera und der afro-kolumbianischen Gemeinschaften in Jiguamiandó, Chocó von 2009 richtete sich gegen Muriel Mining. Im Zuge seines Mandé Norte Kupfer-Gold-Molybdän-Projekts, an dem Rio Tino beteiligt ist, hatte es der Konzern versäumt, die betroffenen Gemeinschaften im Vorfeld gesetzesgemäß zu konsultieren. Diesen Grundsatz hatte die kolumbianische Regierung bereits August 1991 unterzeichnet. Ein interethnischer Rat (Consulta Interétnica de los Pueblos) hatte 2009 die Minenprojekte einstimmig abgelehnt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Embera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Begründung.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Embera aus der freien Enzyklopädie Indianer-Wiki und steht unter Creative Commons by-sa 3.0. Im Indianer-Wiki ist eine Liste der Autoren verfügbar.