Engelbert Obernosterer

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Engelbert Obernosterer (* 28. Dezember 1936 in Sankt Lorenzen im Lesachtal, Kärnten) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Engelbert Obernosterer war jüngstes von sieben Kindern eines Bergbauern. Er besuchte das Internatsgymnasium Tanzenberg bei Klagenfurt. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte in Wien arbeitete er ab 1965 als Volks- und Hauptschullehrer, ab 1975 AHS-Kunsterzieher in Hermagor im Gailtal.

1974 erhielt er den Förderungspreis des Landes Kärnten für Literatur, 1977 das österreichische Staatsstipendium für Literatur. 1975 erschien sein Heimatroman „Ortsbestimmung“ (Wien-München), 1980 die Kurzgeschichten „Der senkrechte Kilometer“ enthalten „Studien zum Landleben“ – die sich kritisch mit den Begleiterscheinungen des Fremdenverkehrs auseinandersetzen und auch in Filmszenen umgesetzt wurden -, 1988 „Am Zaun der Welt“, 1990 der Roman „Die Bewirtschaftung des Herrn R.“ und 1993 der Roman „Verlandungen“.

Er emanzipierte sich von der bäuerlichen Lebensweise und reflektierte deren Lebensform in seinen Werken. In die Kategorie der satirisch-kritischen Heimatliteratur fällt auch das Buch „Vom Ende der Steinhocker“ (1998) sowie „Grün. Eine Verstrickung“ (2001). Die Werk-Ausgabe im Kitab-Verlag in Klagenfurt begann mit der Miniaturensammlung „Die Mäher und die Grasausreißer“ (2002) und „Bodenproben“ (2003). 2004 veröffentlichte er das Theaterstück "Paolo Santonino", das in Dellach im Gailtal uraufgeführt wurde. 2005 setzte er seiner Heimat in seinem Buch „Mythos Lesachtal“ ein Denkmal.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]