Erzbistum Khartum

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Erzbistum Khartum
Basisdaten
Staat Sudan
Diözesanbischof Gabriel Kardinal Zubeir Wako
Weihbischof Daniel Adwok
Generalvikar Roko Taban Mousa
Fläche 981.000 km²
Pfarreien 28 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 22.605.444 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 960.650 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 4,2 %
Diözesanpriester 59 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 46 (31.12.2007 / AP2008)
Ständige Diakone 4 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 9.149
Ordensbrüder 74 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 140 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Arabisch
Kathedrale St. Matthäus-Kathedrale
Suffraganbistümer al-Ubayyid
Bistümer in Sudan und Südsudan; Nr 2 ist das Erzbistum Khartum

Das römisch-katholische Erzbistum Khartum (lat.: Archidioecesis Khartumensis) erstreckt sich über den gesamten Norden und Osten Sudans.

Die Kirchenprovinz des Erzbistums Khartum umfasst insgesamt alle Gebiete Sudans, bis auf den Süden. Dieser ist in mehrere kleinere Erzbistümer unterteilt, da dort wesentlich mehr katholische Christen leben.

Geschichte[Bearbeiten]

Einrichtung und Entwicklung[Bearbeiten]

Matthäuskathedrale Khartum

Am 3. April 1846 gründete Papst Gregor XVI. aus dem Apostolischen Vikariat Ägypten und Arabien heraus das Apostolische Vikariat von Zentralafrika mit Sitz in Khartum, welches mit den Vikariaten und Präfekturen in Tripolis, Ägypten, Abyssinia und Senegambia die doppelte Größe von Europa hatte. Von 1862–1872 gehörten die Gebiete des heutigen Sudans zum Apostolischen Vikariat Ägypten. Am 27. September 1880 gab das Apostolische Vikariat Zentralafrika Teile seines Territoriums zur Gründung des Apostolischen Vikariates Tanganjika ab. Im gleichen Jahr gab es auch Teile seines Territoriums an das neuerrichtete Apostolischen Vikariat Nyanza ab. Am 30. Mai 1913 wurde das Vikariat in das Apostolische Vikariat Khartum umbenannt und am 12. Dezember 1974 zur selbstständigen Erzdiözese erhoben.

Pastoralbesuch von Johannes Paul II.[Bearbeiten]

Von 3.–10. Februar 1993 unternahm Johannes Paul II. seine 57. Pastoralreise.

Neben den Stationen in Benin und Uganda besuchte er auch Khartum.

Bischöfe[Bearbeiten]

Kirchen und Institutionen[Bearbeiten]

Die St. Matthäus-Kathedrale in der sudanesischen Hauptstadt Khartum ist die Bischofskirche. Neben der Kathedrale bestehen in Khartum die Kirchen St. Josef und St. Peter und Paul.

Des Weiteren ist Khartum ist Sitz des Apostolischen Nuntius und der sudanesischen Bischofskonferenz.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Weblinks[Bearbeiten]