Eskaladierwand

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Eskaladierwand der US-Navy
Eskaladierwände beim Feuerwehrsportwettkampf in Warschau

Die Eskaladierwand (häufig falsch als „Eskalierwand“ bezeichnet) ist eine Holzwand oder Mauer, die in der Regel zwischen 180 und 250 cm hoch ist. Sie kommt auf Hindernisbahnen des Militärs, der Feuerwehr und der Polizei zur Verwendung. Ziel der Ausbildung ist es, hohe Hindernisse ohne weitere Hilfe zu überwinden, um den jeweiligen Auftrag fortführen zu können. Die offizielle Bezeichnung in der Bundeswehr lautet Holzwand.

Der Begriff leitet sich vom französischen „l’escalade“ ab, das „Klettern“ bedeutet.

Es werden zwei Möglichkeiten verwandt, um die Eskaladierwand ohne Hilfe zu überwinden:

  1. Man nimmt seitlich Anlauf, greift die Wand mit der Hand, die ihr zugewandt ist, stößt sich mit dem Fuß der gleichen Seite an der Wand hoch und hakt sich mit dem anderen Fuß oben ein. Dann lässt man sich hinüberrollen. Diese Methode wird beim Militär vorgezogen, da man sehr flach über das Hindernis kommt und somit dem Feind weniger auffällt und eine Hand frei hat, mit der man seine Waffe halten kann.
  2. Man läuft gerade auf die Mauer zu, stößt sich mit einem Fuß frontal an der Wand ab und drückt sich nach oben. Gleichzeitig greifen beide Hände die Wand und man zieht sich hoch.