Flaschengarten

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Flaschengarten geöffnet, von oben gesehen

Ein Flaschengarten ist ein kleines Ökosystem in einer Flasche oder einem ähnlichen Glasbehälter, bestehend aus einem Substrat, Pflanzen, Mikroorganismen, Luft und Wasser.

Ein Flaschengarten bietet, ähnlich wie ein Terrarium, ein feucht-tropisches Klima und kann darum besonders schöne, exotische Pflanzen beherbergen. Geeignet sind zum Beispiel Bromelien, Moose, Farne, Insektivoren und diverse subtropische und tropische Arten wie Calanthen oder andere Orchideen. Die Pflanzen müssen gesund und kräftig sein und dürfen nicht mit Schädlingen befallen sein. Vorteilhaft ist eine Drainage beispielsweise aus Blähton, um faulende Wurzeln zu vermeiden.

Soll der Behälter luftdicht verschlossen werden, ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Wasser eingefüllt wurde. Die Wände des Gefäßes sollten nicht stark beschlagen.

Der Behälter wird an einer hellen, aber sonnengeschützten und nicht zu warmen Stelle aufgestellt, etwa an einem Nordfenster. Es muss dann jahrelang nicht gegossen oder gedüngt werden (bei den meisten Pflanzen ist dies nie nötig). Als Miniaturausgabe des Ökosystems der Erde funktioniert es genauso wie sein großes Vorbild: Das Wasser verdunstet und schlägt sich wieder nieder. Tagsüber verbraucht die Pflanze Kohlendioxid bei der Photosynthese, nachts dagegen Sauerstoff.

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