Francesco Coccopalmerio

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Francesco Coccopalmerio (Mitte), Foto von 2002
Wappen von Francesco Kardinal Coccopalmerio

Francesco Kardinal Coccopalmerio (* 6. März 1938 in San Giuliano Milanese, Provinz Mailand, Italien) ist ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Coccopalmerio studierte Zivilrecht und Kanonisches Recht. Außerdem erlangte er zwei Doktorwürden im Fach Katholische Theologie. Am 28. Juni 1962 empfing Francesco Coccopalmerio durch den Mailänder Erzbischof und späteren Papst Paul VI. das Sakrament der Priesterweihe.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 8. April 1993 zum Weihbischof in Mailand und zum Titularbischof von Coeliana. Die Bischofsweihe erfolgte am 22. Mai desselben Jahres. Francesco Coccopalmerio wurde am 15. Februar 2007 von Papst Benedikt XVI. zum Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte berufen und zum Titularerzbischof pro hac vice erhoben.

Seit dem 24. Mai 2007 ist Coccopalmerio Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.

Im feierlichen Konsistorium vom 18. Februar 2012 nahm ihn Benedikt XVI. als Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie San Giuseppe dei Falegnami in das Kardinalskollegium auf.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Julián Kardinal Herranz Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte
seit 2007
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