Franciszek Żmurko

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Franciszek Żmurko
Selbstporträt, 1895

Franciszek Żmurko (* 18. Juli 1859 in Lemberg; † 9. Oktober 1910 in Warschau) war ein polnischer Salonmaler.

Er malte in Öl und Pastell vor allem Frauenköpfe und Halbakte, auch Haremszenen und Szenen aus der Mythologie, die ihm die Gelegenheit boten, halbnackte Frauengestalten darzustellen. Seine Malerei zeigte fast keinen Einfluss damaliger Tendenzen – Jugendstil, Impressionismus – seine Bilder waren hocherotisch, aber ohne das wohlhabende Publikum aus der Mittelschicht der Gesellschaft zu empören.

Er war Sohn von Wawrzyniec Żmurko, eines Professors für Mathematik an der Lemberger Universität. Sein Malerstudium begann er beim Lemberger Maler Franciszek Tepa. 1876 begann er an der Krakauer Akademie der Schönen Künste bei Jan Matejko zu studieren. 1877 studierte er an der Kunstakademie in München.

1880 siedelte er nach Krakau über. Dank eines Stipendium von Kaiser Franz Josef I. verbrachte er einige Monate in Rom. 1882 kam er nach Warschau, wo er bis zu seinem Lebensende blieb.

Die Kunstkritiker hielten ihn für einen Vertreter der konservativen Malerei, nur der eine kontroverse Ansicht vertretende Władysław Prokesch pries seine Malkunst.

Quelle[Bearbeiten]

Władysław Prokesch: Franciszek Żmurko, J. Czernecki, Wieliczka 1911

 Commons: Franciszek Żmurko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien