Frank McDonough

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Frank McDonough (* 17. April 1957) ist ein britischer Historiker und Buchautor, dessen Forschungsschwerpunkte u. a. auf den deutsch-britischen Beziehungen des 20. Jahrhunderts und der Geschichte des Dritten Reichs liegen.

Biografie[Bearbeiten]

Liverpool Town Hall (Rathaus), Südseite.
Kindheit und Jugend

Frank McDonough wuchs im Liverpooler Arbeiterviertel Everton in Nordengland auf. Als er als kleiner Junge mit seinem Vater die Liverpool Town Hall besuchte, deutete sein Vater auf einer Gedenktafel auf den Namen „Michael Francis“ und sagte ihm, dass dies sein Großonkel sei und er von deutschen Truppen in der Schlacht an der Somme im Jahre 1916 getötet wurde. Zu seinem Gedenken wurden sein älterer Bruder „Michael“ und er „Francis“ genannt. Dieses Ereignis hinterließ einen bleibenden Eindruck bei Frank McDonough und brachte ihn dazu, sich schon als Kind für den Ersten und Zweiten Weltkrieg zu interessieren.[1]

Sein Vater wuchs in armen Verhältnissen in der Scotty Road (Scotland Road) Liverpools als eines von neun Kindern auf. Vor dem Zweiten Weltkrieg war er Boxer. Während des Krieges diente er auf einem Kriegsschiff, das im Mittelmeer von einem Torpedo getroffen wurde, wobei sein bester Freund starb, er aber überlebte, da er ein hervorragender Schwimmer war. Frank McDonough erfuhr viel über die Schrecken des Krieges durch seinen Vater.[1]

Nach dem Krieg arbeitete Vater McDonough bei einer Werft und legte größten Wert auf die Bildung seiner Kinder. So brachte er z. B. seinen Söhnen bedeutende Werke der Weltliteratur und Sachbücher aus der Bibliothek zum Lesen mit und ermutigte beide, an der Universität zu studieren. Frank McDonough war ein sehr guter Schüler und erhielt für sein Studium ein Stipendium. Sein Bruder studierte Jura, wurde Rechtsanwalt und ließ sich in London nieder. McDonough ist mit der Literaturwissenschaftlerin Ann McDonough verheiratet, mit der er eine Tochter hat.

The Three Graces am Fluss Mersey in Liverpool (v.l.n.r.): Liver Building, Cunard Building, Port of Liverpool Building.
Frank McDonough und Liverpool

Frank McDonough ist Fan des FC Liverpool und der Beatles.[2] Er arbeitete in den 1970er Jahren als Expedient und als Mitarbeiter einer Versicherung in zwei der bekanntesten Gebäuden Liverpools – dem Liver Building und dem Cunard Building, die ein Teil von Liverpools 'The Three Graces' am Ufer des Flusses Mersey sind und auf der UNESCO-Welterbe-Liste stehen.[3][1]

North Western Hall der John Moores University im Stadtzentrum Liverpools.

Im Porträt über ihn in BBC Radio Merseyside sagte McDonough im Gespräch mit Radiomoderator Roger Phillips: „Ich liebe Liverpool und die Menschen hier. Ich bin stolz darauf, aus Liverpool zu stammen. Es ist ein sehr kreativer Ort und weltweit bekannt. Dennoch schreibe ich gerne über die Dinge, die nichts mit Liverpool zu tun haben, aber ich habe größten Respekt für diejenigen, die über Liverpools Geschichte schreiben und ich werbe immer sehr gerne für Liverpool und seine Menschen“ (englisch: „I love Liverpool and its people. I'm proud I come from Liverpool. It's a very creative place and known all around the world. But I like to write about things, not connected to Liverpool, but I greatly respect those who write about Liverpool's history and I am always very keen to promote a positive image of the city and its people“).[3]

Studium und Doktorarbeit

Seine Liebe und enge Verbundenheit zu Liverpool führte ihn nach dem Studium der neueren und neuesten Geschichte am Balliol College und der Oxford University sowie seiner Doktorarbeit an der Lancaster University – betreut durch die Baronin Ruth Henig – 1989 wieder nach Liverpool. An der Liverpool John Moores University lehrt er seither internationale Geschichte an der Historischen Fakultät, die an die School of Social Science angeschlossen ist. 2011 wurde Frank McDonough zum Professor für Internationale Geschichte (Professor of International History) an der John Moores University ernannt.[2]

Forschung und Bücher[Bearbeiten]

Hitler heißt Chamberlain (rechts: Außenminister Joachim von Ribbentrop) im Vorfeld des Münchner Abkommens auf seinem Berghof auf dem Obersalzberg am 15. September 1938 willkommen.
Das Münchner Abkommen – Die Staatschefs v.l.n.r.: Chamberlain, Daladier, Hitler, Mussolini.

Frank McDonoughs Forschungsschwerpunkte sind internationale Geschichte – insbesondere deutsch-britische Beziehungen im 20. Jahrhundert, die Geschichte des Dritten Reichs einschließlich des Holocaust und dem Leben der NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl. McDonough ist ein gefragter Dozent, der Vorträge in Großbritannien und vielen Ländern in der ganzen Welt gehalten hat.[4]

Neville Chamberlain und Appeasement-Politik[Bearbeiten]

Frank McDonough ist einer der bedeutendsten „post-revisionistischen“ Experten zu Neville Chamberlain und der Appeasement-Politik („Befriedigungspolitik“ bzw. „Beschwichtigungspolitik“) zusammen mit dem Historiker R.A.C. Parker (inzwischen verstorben), der laut Sydney Aster der akademische Mentor an der Universität Oxford für Frank McDonough war, als er dort studierte.[5][6]

In seinem Buch Neville Chamberlain, appeasement, and the British road to war (Neville Chamberlain, Appeasement-Politik und der britische Weg zum Krieg) von 1998 vertritt McDonough eine post-revisionistische Theorie, die auf der Arbeit und dem Buch von R.A.C. Parker Chamberlain and Appeasement (Chamberlain und Appeasement-Politik) von 1994 aufbaut und einen Schritt weiter geht, indem sie den Blick auf den Einfluss der Appeasement-Politik auf Gesellschaft, Wirtschaft, Massenmedien ebenso wie auf die Gegner der Appeasement-Politik richtet.

Neue Bewertung der Appeasement-Politik

McDonough teilt zwar die Meinung, dass die Appeasement-Politik wahrscheinlich die einzige Option der britischen Regierung in den 1930er Jahren war, doch anders als die Revisionisten ist er der Ansicht, dass diese politische Linie schlecht umgesetzt war: Sie erfolgte laut McDonough zu spät und wurde nicht konsequent genug durchgesetzt, um Nazi-Deutschland und Adolf Hitler in seine Schranken zu weisen.

Laut McDonough hängt das Versagen der Appeasement-Politik entscheidend mit Chamberlains Persönlichkeit zusammen – insbesondere aufgrund seiner falschen Einschätzungen, seines Unwillens, seine Gegner anzuhören oder seines Widerwillens, Alternativen eine Chance zu geben. So war Chamberlain nach McDonough ein unflexibler Politiker, der nicht bereit war, sein Vorgehen zu ändern bis äußere Ereignisse ihn dazu zwangen. Dies führte dazu, dass Großbritannien und Frankreich 1939 im Vergleich zu 1938 in einer viel schwächeren strategischen Position in den Zweiten Weltkrieg eintraten, da sie 1938 Hitler militärisch noch überlegen gewesen wären. So wurde aufgrund der Art und Weise wie Chamberlain die Appeasement-Politik betrieb, die Chance verpasst, Hitler zu einem früheren Zeitpunkt zu bezwingen. Damit haben McDonough zufolge die Fehleinschätzungen von Chamberlain den Kriegsverlauf entscheidend beeinflusst.

Loudspeaker.svg Großbritanniens Premierminister Neville Chamberlain informiert in einer Radioansprache vom 3. September 1939 die britische Bevölkerung über die Kriegserklärung an Deutschland. (Datei, ?)

Wissenschaftliches Echo

McDonoughs Buch zu Chamberlain und der Appeasement-Politik wurde in führenden akademischen Fachzeitschriften besprochen. So konstatierte etwa R. A. C. Parker: „Sehr gut geschrieben, mit einer lebendigen Argumentation, die auch Appeasement-Politik in der Gesellschaft untersucht“ (englisch: „Very well written, with a lively argument, which explores appeasement in society too“).[7] Andrew Thorpre von der University of Exeter beschrieb das Buch als „eine überzeugende und anregende Analyse der Appeasement-Politik, die die Debatte weiter vertiefen wird“ (englisch: „a cogent and stimulating analysis of appeasement which will take the debate still deeper“).[8] US-Historiker Edward B. Segel vom Reed College kommentierte: „Das Buch stellt wirkdam dar, wie die britische Regierung die Massenmedien, die Presse und besonders die BBC manipulierte, um öffentliche Kritik an Chamberlains Politik auszuschließen und den Eindruck einer überwältigenden Unterstützung zu vermitteln“ („The book brings out effectively how the British government manipulated the mass-media, the press and especially the BBC to exclude public criticism of Chamberlain's policies and convey the impression of overwhelming support“).[9]

McDonoughs Arbeit wurde nach erscheinen des Buches in akademischen Fachzeitschriften zitiert – wie etwa in International Security, Vol. 27 (2003), S. 184-219, International Security, Vol. 29 (2005), S. 25–59, Journal of Contemporary History, Vol. 40 (2005), S. 25–39, International Security, Vol. 34 (2009), S. 173–198.

Biografie über Sophie Scholl[Bearbeiten]

Sophie und Hans Scholl, DDR-Briefmarke, 1961.

Frank McDonough ist der Biograf einer der bekanntesten Figuren des deutschen Widerstands: Sophie Scholl. Er schrieb die bis heute ausführlichste Biografie von Sophie Scholl in englischer Sprache mit dem Titel: Sophie Scholl: The Real Story Of The Woman Who Defied Hitler (deutsch: Sophie Scholl: Die wahre Geschichte der Frau, die Hitler die Stirn bot), das im Februar 2009 durch The History Press veröffentlicht wurde – dem größten Verlag für Geschichtsbücher in Großbritannien. Das Buch wurde sehr gut rezensiert und rief ein breites Medienecho hervor, so dass es zu einem Bestseller unter Geschichtsbüchern wurde und im folgenden Jahr auch als Taschenbuch aufgelegt wurde.

Wissenschaftliches Echo

Richard J. Evans, Regius Professor für Geschichte an der University of Cambridge und eine der bedeutendsten Experten für das Dritte Reich, beschrieb diese Biografie als „zweifellos das Standardwerk zu diesem Thema“ und fügte hinzu: „McDonough ist es gelungen, wesentliche neue Inhalte zu Tage zu fördern, indem er gewissenhaft Archive durchkämmte, wo er Tagebücher, Briefe, Akten von Gestapo-Verhören und Gerichtsdokumente vorfand. McDonough korrigiert viele Fehleinschätzungen der bisherigen Literatur wie etwa, dass die Scholls gefoltert worden wären oder dass sie den Mitgliedern der Gestapo in den Verhören keine Informationen gegeben hätten“ („undoubtedly the standard work on its subject“; „McDonough has managed to unearth some significant new material by assiduously trawling archives, discovering diaries and letters, Gestapo interrogation files and trial documents. McDonough corrects many errors in the literature laying to rest for example the view that Scholls were tortured or that they yielded no information to their skilled Gestapo interrogators“).[10]

Medienecho

McDonoughs Biografie über Sophie Scholl stieß auf ein großes Presseecho in Großbritannien: Die Daily Mail, die größte Tageszeitung Großbritanniens, berichtete darüber am 29. Februar 2009 auf zwei ganzen Seiten, die mit Braver Then Valkyrie[11] (Mutiger als Walküre) übertitelt waren, was eine Anspielung auf den Film Valkyrie (deutsch: Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat) von Tom Cruise war. Der Londoner Evening Standard nahm dieses Buch in seine Liste der besten Bücher des Jahres 2009 auf.[12]

Nachdem McDonough durch das große Medienecho und den Verkaufserfolg seines Buches in Großbritannien starkes Interesse an der Person Sophie Scholl entfachte, entschied sich der Fernsehsender Channel 4 dazu, den preisgekrönten und Oscar-nominierten deutschen Film Sophie Scholl – Die letzten Tage aus dem Jahre 2005 im März 2009 erstmals in Großbritannien auszustrahlen. McDonough hatte bereits am 9. November 2005 zum Filmstart von Sophie Scholl – Die letzten Tage ein Interview in Film 2005 auf Großbritanniens größtem Fernsehsender BBC One gegeben.[13]

Die Conservative Party und die anglo-deutschen Beziehungen, 1905–1914[Bearbeiten]

König Edward VII. (1841–1910)

Frank McDonoughs große Monografie The Conservative Party and Anglo-German Relations, 1905–1914 (Die Conservative Party und die anglo-deutschen Beziehungen, 1905–1914) wurde vom akademischen Verlag Palgrave Macmillan 2007 veröffentlicht. In diesem Buch setzt sich McDonough wissenschaftlich mit der Frage auseinander, welche Rolle die Conservative Party beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs spielte.

Diese Arbeit beschreibt Dominik Geppert von der Universität Bonn, ein Experte für Internationale Beziehungen, in einer Rezension im wissenschaftlichen Magazin The Bulletin of the German Institute of Historical Research als „eine gründliche und nachdenklich stimmende Analyse, die sich auf über 30 Archive stützt und ein starkes und überfälliges Korrektiv ist in Bezug auf die traditionelle Darstellung der Conservative Party zur Zeit Eduards VII. als 'Panikmacher‘ und wichtigsten Förderer anti-deutscher Haltungen unter den politischen Parteien Großbritanniens in den Jahren, die zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten“ („a thorough and thought provoking analysis, which draws on over thirty archives and provides a powerful and overdue corrective to the traditional depiction of the Edwardian Conservative Party as 'Scaremongers' and the chief promoters of Germanophobic views among British political parties in the years that led to the outbreak of the First World War“).[14]

Holocaust[Bearbeiten]

12. April 1945: Das KZ-Außenlager Boelcke-Kaserne in Nordhausen, wo über 20.000 Menschen ums Leben kamen.

2008 veröffentlichte McDonough zusammen mit John Cochrane das Buch The Holocaust (Der Holocaust) ebenfalls beim Verlag Palgrave Macmillan. Das Buch ist eine neue Einführung in die Geschichte des Holocaust und die unterschiedlichen internationalen Reaktionen auf den Holocaust. Es geht auf die grauenvollen Umstände des Lebens und Sterbens in den Vernichtungslagern ein, stellt die wissenschaftliche Auseinandersetzung hierüber vor und widmet sich dem Einfluss des Holocausts auf die Populärkultur.[1]

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten]

1998 wurde McDonough vom Oxford and Cambridge Examinations Board beauftragt, das Buch Conflict, Communism and Fascism: Europe 1890–1945 (Konflikt, Kommunismus und Faschismus: Europa 1890–1945) zu schreiben, das vom OCR als Lektüre empfohlen wird. Er schrieb u. a. für die Cambridge University Press eine Reihe von Büchern über die Geschichte des Dritten Reichs wie Hitler and Nazi Germany (Hitler und Nazi–Deutschland) (1999), Opposition and Resistance in Nazi Germany (Opposition und Widerstand in Nazi-Deutschland) (2001), Hitler and the Rise of The Nazi Party (Hitler und der Aufstieg der NSDAP) (2003) und Bücher über The Origins of the First and Second World Wars (Die Ursachen für den Ersten und Zweiten Weltkrieg) (1997), The British Empire 1815–1914 (Das Britische Empire 1815–1914) (1994) oder Hitler, Chamberlain and appeasement (Hitler, Chamberlain und Appeasement-Politik) (2002).

Auftritte in den Medien[Bearbeiten]

BBC One (Logo)
Channel 5 (Logo)

Frank McDonough ist ein gefragter Interviewpartner und Experte in Fernseh- und Radiosendungen[2] wie etwa bei BBC Radio 4, Granada TV oder auf BBC One im Filmmagazin Film 2005, als er über den deutschen Film Sophie Scholl – Die letzten Tage sprach. Auf Channel 5 News sprach er am 15. Juli 1998 über die Blue Plaques in Liverpool, mit der das English National Heritage in ganz Großbritannien an bedeutende Persönlichkeiten aus Geschichte und Kultur erinnert. Darüber hinaus war McDonough mehrfach Berater bei Dokumentarfilmen über das Dritte Reich.[15]

BBC Radio Merseyside widmete ihm am 29. März 2009 eine eigene 50-minütige Sendung, in der Radiomoderator Roger Phillips mit McDonough über dessen Jugend, seine wissenschaftliche Arbeit, seine Bücher und seine jüngst erschienene Biografie zu Sophie Scholl sprach. Philipps sagte zu Beginn der Sendung: „Wenn sie glauben, dass alle Akademiker abgehoben sind, dann trifft das sicherlich nicht auf meinen Gast zu, den Historiker Frank McDonough“ („If you think all academics are out of touch with the real world, then this certainly does not apply to my guest, the historian: Frank McDonough“).[3]

In jüngerer Zeit war McDonough in einer Reihe von bekannten Fernsehsendungen in Russland, Großbritannien und Frankreich zu Gast. Zunächst bei Crosstalk auf Russia Today am 8. Mai 2010, wo er befragt wurde, ob der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können.[16] Danach war er in der Dokumentation von BBC One A Tale of Two Rival Cities über die Rivalität zwischen Manchester und Liverpool von Moderator und Schriftsteller Stuart Maconie zu sehen, die ein Teil von BBCs History of the World-Projekts ist und am 17. Mai 2010 ausgestrahlt wurde.[17] Die Dokumentation gewann einen „Royal Television Society Award“ bei der Preisverleihung vom 20. November 2010.[18] Schließlich trat McDonough zweimal im französischen Fernsehen auf, als an den 70. Jahrestag von General Charles de Gaulles historischer Rede vom 18. Juni 1940 erinnert wurde, dessen berühmter Schlusssatz war: “Was auch immer geschehen mag, die Flamme des französischen Widerstandes darf nicht erlöschen und wird auch nicht erlöschen“ („Quoi qu´il arrive, la flamme de la résistance française ne doit pas s´éteindre et ne s´éteindra pas“). McDonough erschien auf France 2 als Kommentator zu diesem Thema und als Experte in einer Dokumentation auf France 3 über dieses historische Ereignis, bei dem Historiker und Widerstandskämpfer zu Wort kamen.[19]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Veröffentlichte Bücher[Bearbeiten]

  • The British Empire 1815–1914, Hodder and Stoughton, 1994, ISBN 0-340-59376-8
  • The Origins of the First and Second World Wars (Cambridge Perspectives in History), Cambridge University Press, 1997, ISBN 0-521-56861-7
  • Neville Chamberlain, appeasement, and the British road to war, Manchester University Press, 1998, ISBN 0-7190-4832-X
  • Hitler and Nazi Germany (Cambridge Perspectives in History), Cambridge University Press, 1999, ISBN 0-521-59502-9
  • Conflict, Communism and Fascism: Europe 1890–1945, Cambridge University Press, 2000, ISBN 0-521-77796-8
  • Opposition and Resistance in Nazi Germany (Cambridge Perspectives in History), Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-00358-X
  • Hitler, Chamberlain and appeasement (Cambridge Perspectives in History), Cambridge University Press, 2002, ISBN 0-521-00048-3
  • Hitler and the Rise of The Nazi Party, Pearson Longman, 2003, ISBN 0-582-50606-9
  • The Conservative Party and Anglo-German Relations, 1905–1914, Palgrave MacMillan, 2007, ISBN 978-0-230-51711-0
  • The Holocaust (mit John Cochrane), Palgrave MacMillan, 2008, ISBN 978-0-230-20387-7
  • Sophie Scholl: The Real Story Of The Woman Who Defied Hitler, Hardcover, The History Press, März 2009, ISBN 978-0-7524-4675-2
  • Sophie Scholl: The Real Story Of The Woman Who Defied Hitler, Taschenbuch, The History Press, März 2010, ISBN 978-0-7524-5511-2
  • Origins of the Second World War: An International Perspective (Herausgeber: Frank McDonough), Hardcover und Paperback, Continuum, ISBN 978-1-4411-8593-8 wird voraussichtlich in der 2. Hälfte 2011 erscheinen.

Veröffentlichte Kapitel in Büchern[Bearbeiten]

  • 1994: Why Appeasement?, in: Peter Catterall (Hrsg.): Britain 1918–1951, Oxford: Heinemann, S. 68–76
  • 1997: Class and Politics since 1945, in: Peter Childs und Michael Storry (Hrsg.): British Cultural Identities, London: Routledge, S. 201–236
  • 2000: The Conservative Party and the Anglo-French Entente, 1905–1914, in: Alan Sharp und Glyn Stone (Hrsg.): Anglo-French Relations in the Twentieth Century: Rivalry and Cooperation, London: Routledge, S. 36–49
  • 2004: The role of Morality in International relations: A Case study of the Munich Conference of 1938, in: J.Nemecek (Hrsg.): Munich: The road to the destruction of Democracy in Europe, Czech Academy Publications

Veröffentlichte Artikel in Fachzeitschriften[Bearbeiten]

  • 1992: The Times, Norman Ebbut and the Nazis, 1927–1937, Journal of Contemporary History, Vol. 27, no. 3, S. 407–424
  • 1992: Rethinking The Times and Appeasement, Journal of Newspaper and Periodical History, vol. 8, no. 2, S. 42–49
  • 1994: Why Appeasement?, Modern History Review, vol. 5, S. 6–10
  • 1994: The Holocaust, Papers in Geography Series, University of Leeds, (mit David Clark und Marcus Doel)
  • 1995: The Role of the Press in the Foreign Policy Aims of Adolf Hitler, American Journalism, vol. 9, S. 111–119
  • 1995: Guilty Man or National Saviour: The Changing Debate over Neville Chamberlain and Appeasement over the past fifty years, History Review, no. 23, S. 9–14
  • 1995: The Holocaust, Printed Papers, University of Leeds Press, S. 44
  • 1996: The Holocaust: Singularity, politics, space, Political Geography, vol. 15, S. 457–489 (mit David Clark und Marcus Doel)
  • 1996: The Role of The Individual in History, History Review, no. 24, S. 31–34
  • 1996: The Boer War: A Struggle for Mastery in South Africa?, History Review, no. 26, S. 9–11
  • 1997: Africa Colonised in a Generation: But why did the Great Powers Scramble for Territory?, New Perspective, vol. 2, S. 13–16
  • 1999: The Paris Peace Settlements of 1919–1920: The attempt to secure peace in 1919 failed because the central issue, the German problem was unresolved, New Perspective, vol. 4, S.21–24
  • 1999: The Czech crisis of 1938, The Scottish Association of Teachers of History Yearbook, vol. 13
  • 2003: Opposition and Resistance in Nazi Germany, New Perspective, vol. 6

Veröffentlichte Artikel in Zeitungen[Bearbeiten]

  • Bias in a 5 ring circus, Guardian, 4. August 1984
  • Paying for the Empire, Daily Post, Montag, 22. August 1994, S. 6
  • Labour’s Long search for a Winning Electoral Formula, Daily Post, Montag, 10. Oktober 1994
  • Where Did all the Heroes Go?, Daily Post, Montag, 29. November 1994, S. 6

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Artikel über Frank McDonough in der Liverpool Daily Post: New Holocaust history to help mark memorial day, 27. Januar 2009
  2. a b c Seite über Frank McDonough auf der Website der John Moores University
  3. a b c Frank McDonough, The Phillips Interview, BBC Radio Merseyside, 29. März 2009, 16 Uhr
  4. Frank McDonough auf der Website von caple & land
  5. Sydney Aster in der wissenschaftlichen Zeitschrift Diplomacy and Statecraft, Vol. 19, September 2008, S. 481–526
  6. Der Einfluss von R.A.C. Parker auf McDonoughs Arbeit zur Appeasement-Politik findet sich auch in: Frank McDonough (2007): The Conservative Party and Anglo-German Relations, 1905–1914, Palgrave Maicmillan, Vorwort, viii.
  7. Rezension von R.A.C. Parker im Manchester University Press catalogue (1999)
  8. Rezension von Andrew Thorpe in Archives (1999)
  9. Albion, Vol. 31 (1999), Das Historische Buch, Vol. 47 (1999) und English Historical Review, Vol. 114, (1999), S. 499–501
  10. Times Higher Educational Supplement, 9. April 2009, S. 50.
  11. Artikel Braver Than Valkyrie von Andrew Roberts in der Daily Mail vom 29. Februar 2009
  12. Evening Standard vom 26. November 2009
  13. TV-Sendung Film 2005 auf BBC One vom 9. November 2005
  14. Dominik Geppert, Rezension im Bulletin of Historical Research, London, Mai 2008, S. 41–44
  15. Seite über Frank McDonoughs Veröffentlichungen auf der Website der John Moores University
  16. Crosstalk, Russia Today, 8. Mai 2010
  17. TV-Dokumentation A Tale of Two Rival Cities von BBC 1, ausgestrahlt am 17. Mai 2010
  18. Artikel der Manchester Evening News vom 22. November 2010 und des How Do Magazine vom 22. November 2010
  19. TV-Dokumentation: 18 juin 40: le regard des historiens ou le temps des historiens et de l'analyse auf France 3, ausgestrahlt am 18. Juni 2010

Weblinks[Bearbeiten]