Friedrich Adolf Klüber

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Friedrich Adolf Klüber (* 1791 oder 1793 in Erlangen; † 1858 in Karlsruhe) war Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf von 1824 bis 1828 und später Staatsminister in Baden.

Der Jurist Klüber war der Sohn des Publizisten Johann Ludwig Klüber. Nach dem Studium in Heidelberg arbeitete Friedrich Adolf Klüber zunächst bei der Steuerdirektion der Provinzialverwaltung in Köln. Er war verheiratet mit Maria Gertrud Petronella Jacobina Overlack.[1]

Im Oktober 1824 wurde er zum Oberbürgermeister von Düsseldorf ernannt und hatte dieses Amt als erster nicht nur kommissarisch inne.

Klüber baute die Düsseldorfer Feuerwehr sowie die öffentliche Straßenreinigung auf und organisierte das Bestattungswesen neu. Des Weiteren erließ er eine neue Marktordnung. 1828 trat er vom Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Düsseldorf zurück.

Der zum badischen Geheimrat erhobene Klüber gehörte von 1845 bis 1848/49 als vom Großherzog ernanntes Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung an.[2]

Im Jahre 1849 wurde er als Minister der Auswärtigen Angelegenheiten und des Großherzoglichen Hauses Mitglied der Staatsregierung des Großherzogtums Baden und leitete vom 6. Juni 1849 bis zum 26. Oktober 1850[3] das nach ihm benannte Kabinett Klüber.[4] Im Herbst 1850 trat er in den Ruhestand.

Belege[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. H. Ferber: Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf, Lieferung I. C. Kraus, Düsseldorf 1889. S. 40.
  2. Ludwig Bauer, Bernhard Gißler: Die Mitglieder der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung von 1819 – 1912. Fidelitas, Karlsruhe 1913, 5. Auflage, S. 25 f.
  3. Martin Furtwängler: Minister und Regierungen von Baden. In: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. 5. Band, Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-91371-2, S. 480
  4. Bertold Spuler: Regenten und Regierungen der Welt, Teil II, Band 3: Neuere Zeit 1492 - 1918. Ploetz Verlag, Würzburg 1962, S. 62

Literatur[Bearbeiten]