Friedrich Leopold von Schrötter

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Friedrich Leopold Reichsfreiherr von Schrötter (* 1. Februar 1743 in Wohnsdorf im späteren Landkreis Bartenstein (Ostpr.), Königreich Preußen; † 30. Juni 1815 in Berlin) war ein preußischer Offizier und Minister. Er zählte zu den preußischen Reformern.

Schrötter stand mit Immanuel Kant, Theodor Gottlieb von Hippel d.Ä. und Johann Georg Scheffner in Verbindung. Seit 1791 Oberpräsident in Königsberg, verpflichtete er alle Studenten, die im ostpreußischen Finanzdepartement angestellt werden wollten, Vorlesungen bei Christian Jakob Kraus zu hören. 1795 ging er als Minister für Ostpreußen nach Berlin. 1807/08 war er der Mitarbeiter von Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein. Schrötter erlebte noch die Befreiung Preußens von der französischen Besetzung. Er starb als Mitglied des Geheimen Staatsrates.

Von besonderer Bedeutung ist die von ihm 1796 veranlasste Schroettersche Landesaufnahme nach der Eingliederung von Westpreußen in den preußischen Staat.

Schriften[Bearbeiten]

  • Karte von Ost-Preussen nebst Preussisch Litthauen und West-Preussen nebst Netzedistrict 1796-1802. In: Historisch-Geographischer Atlas des Preußenlandes. Lieferung 6, Steiner, Wiesbaden 1978, ISBN 3-515-02671-1.

Orden und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]