Gary Snyder

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Gary Snyder (* 8. Mai 1930 in San Francisco) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Umweltaktivist.

Leben[Bearbeiten]

Gary Snyder wuchs in den Bundesstaaten Oregon und Washington auf. Er studierte zunächst Anthropologie am Reed College in Portland und schloss dieses Studium 1951 mit dem Grad eines Bachelor ab. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten, unter anderem als Seemann, studierte er von 1953 bis 1956 orientalische Sprachen in Berkeley. In dieser Zeit machte er Bekanntschaft mit Autoren wie Jack Kerouac und Allen Ginsberg. Er war in der von Walter Höllerer und Gregory Corso herausgegebenen Anthologie Junge Amerikanische Lyrik (1961) vertreten. Von 1956 bis 1964 hielt er sich in Japan auf und studierte dort schließlich den Buddhismus. Schließlich unterrichtete er an der Universität von Kalifornien in der Niederlassung in Davis.

Im Jahr 1975 erhielt er den Pulitzer-Preis im Fach Poesie für sein Buch Turtle Island. Er war eine zentrale Figur der Beat-Bewegung und wandte sich später buddhistischem Denken zu. Im Jahr 2003 wurde er zum Chancellor der Academy of American Poets gewählt. Snyder lebt bei San Francisco.

Werke[Bearbeiten]

  • Myths & Texts (1960)
  • Six Sections from Mountains and Rivers Without End (1965)
  • The Back Country (1967)
  • Riprap and Cold Mountain Poems (1969)
  • Regarding Wave (1969)
  • Earth House Hold (1969)
  • Turtle Island (1974)
  • The Old Ways (1977)
  • He Who Hunted Birds in His Father's Village: The Dimensions of a Haida Myth (1979)
  • The Real Work (1980)
  • Axe Handles (1983)
  • Passage Through India (1983)
  • Left Out in the Rain (1988)
  • The Practice of the Wild (1990)
  • No Nature: New and Selected Poems (1992)
  • A Place in Space (1995)
  • Mountains and Rivers Without End (1996)
  • The Gary Snyder Reader: Prose, Poetry, and Translations (1999)
  • Danger on Peaks (2005)
  • Back on the Fire: Essays (2007)
Gedichte auf Deutsch
Essays auf Deutsch

Weblinks[Bearbeiten]