Reed College

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Reed College
Gründung 1908
Trägerschaft privat
Ort Portland, Oregon, USA
Präsident Colin S. Diver[1]
Studenten ca. 1.474[2]
Professoren 132[3]
Stiftungsvermögen 358 Mio. US-Dollar[4]
Website www.reed.edu
Reed College (Eliot Hall)

Das Reed College ist ein privates Liberal-Arts-College in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Es wurde 1908 gegründet und unterrichtet heute über 1.400 Studenten. Das College ist das einzige Undergraduate-College in den USA mit einem eigenen Atomreaktor.

Geschichte[Bearbeiten]

Reaktor des Reed College

Das College wurde 1908 als konfessionell unabhängige Hochschule unter dem Namen Reed Institute gegründet. Die Gründerin war Amanda Reed, die Witwe des Unternehmers Simon Reed aus Oregon. 1911 nahm die Hochschule den Lehrbetrieb auf.[5] Ein Forschungsreaktor wurde 1968 in Betrieb genommen.[6]

Seit 1995 weigert sich die Hochschule Daten für das Hochschulranking der Wochenzeitschrift U.S. News & World Report zu liefern. Fehler in der Methodik des Rankings wurde als Begründung genannt.[7] Daraufhin berichtete die Zeitschrift Rolling Stone 1997, dass das Ranking des Reed College künstlich gesenkt wurde.[8]

Organisation und Studium[Bearbeiten]

Die Hochschule ist in fünf Divisionen gegeliedert:

  • Division of Arts:
  • Division of History and Social Sciences
  • Division of Literature and Languages
  • Division of Mathematics and Natural Sciences
  • Division of Philosophy, Religion, Psychology, and Linguistics

Die Studenten können in einem vierjährigen Studium einen Bachelor of Arts erwerben. Ungewöhnlich für die Vereinigten Staaten ist, dass für die meisten Bacholor-Studiengänge eine Abschlussarbeit (Thesis) verlangt wird. Mit mehreren Hochschulen wie der University of Washington, Caltech, Columbia University, Rensselaer Polytechnic Institute, Duke University und Pacific Northwest College of Art bestehen Kooperationsprogramm, so dass Studenten einen Double-Degree an zwei Hochschulen machen können.

Bekannte Absolventen[Bearbeiten]

Es hat mehrere namhafte Absolventen, wie z. B. Barbara Ehrenreich, Mike Davis, Peter Norton, Keith Packard, James Russell, Larry Sanger und Gary Snyder.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Reed College: President’s Office (englisch). Eingesehen am 5. November 2011
  2. Reed College: Facts about Reed (englisch). Eingesehen am 5. November 2011
  3. Reed College: Facts about Reed-Brought to you by Institutional Research (englisch). Eingesehen am 5. November 2011
  4. National Association of College and University Business Officers: U.S. and Canadian Institutions Listed by Fiscal Year 2010 (PDF, englisch; 189 kB). Eingesehen am 5. November 2011
  5. Reed College: Mission and History (englisch). Eingesehen am 5. November 2011
  6. Reed College: Reed Research Reactor (englisch). Eingesehen am 5. November 2011
  7. Reed College: College Rankings (englisch). Eingesehen am 5. November 2011
  8. Harriet Watson: U.S. News and World Report hat trick in Reed-Magazine vom November 1997 (englisch). Eingesehen am 5. November 2011

45.48-122.63Koordinaten: 45° 28′ 48″ N, 122° 37′ 48″ W