Ghetto Radom

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Jüdische Männer mit Armbinden mit dem Judenstern im Ghetto Radom, März 1941
Bekanntmachung von Hans Kujath über Einrichtung des Ghetto in Radom
Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Radom

Das Ghetto Radom wurde unter deutscher Besatzung im Frühling 1941 in Radom eingerichtet[1][2] und zählte etwa 30.000 Insassen.

Das Ghetto wurde im Rahmen der Aktion Reinhardt geräumt; am 4.–5. August 1942 das kleine Ghetto im Stadtteil Glinice (Lage51.3921.1675) und am 16.–18. August das große Ghetto in der Stadtmitte (Lage51.40305555555621.1425) Etwa 20.000 Juden wurden in das Vernichtungslager Treblinka deportiert.[3]

Zu den verantwortlichen Offizieren im Ghetto gehörten unter anderem Karl Oberg, Erich Kapke, Fritz Katzmann, Wilhelm Bluhm, Hermann Weinrich und Herbert Böttcher, die später als Kriegsverbrecher verurteilt wurden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sebastian Piątkowski: Dni życia, dni śmierci. Ludność żydowska w Radomiu w latach 1918–1950. Naczelna Dyrekcja Archiwów Państwowych, Warszawa 2006, ISBN 83-89115-31-X
  • Krzysztof Urbański: Zagłada Żydów w dystrykcie radomskim. Wydawnictwo Naukowe Akademii Pedagogicznej, Kraków 2004, ISBN 83-7271-260-3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Radom Ghetto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • [1] New York Public Library

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Virtual Shtetl
  2. deathcamp.org: Ghetto Radom
  3. Markus Roth: Herrenmenschen. S. 48.