GiroLive-Ballers Osnabrück

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Die GiroLive-Ballers Osnabrück sind ein ehemaliges deutsches Basketballteam aus Osnabrück, welches beim Entzug der Spielgenehmigung 2011 in der ProA spielte.

Geschichte[Bearbeiten]

Die GiroLive-Ballers waren ein eigenständiger Verein mit einer in der ProA spielenden Herrenmannschaft. Zuständig für die Durchführung des Spielbetriebs und die Vermarktung war die Ballers Sportmarketing GmbH. Hauptsponsor und Namensgeber war die Sparkasse Osnabrück mit ihrer Eigenmarke GiroLive.

Die Ballers wollten an vergangene Erfolge im Osnabrücker Basketball anknüpfen und so mittelfristig den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga anstreben. Dazu wurde zur Saison Saison 2010/2011 die Infrastruktur deutlich verbessert. Mit der eigenen Kikxxlarena, die den Anforderungen der Pro A entspricht, bestehen Trainings- und Spielmöglichkeiten und darüber hinaus auch ein VIP-Bereich, VIP-Logen, eine Gastro- und Fanmeile sowie der Geschäftsstelle mit Ticket- und Fan-Shop.

Mit Beginn des Jahres 2011 wurde bekannt, dass die Ballers mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen haben. März 2011 wurde schließlich ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Den Ballers wurde daraufhin von der Liga die Spielgenehmigung entzogen und die Ballers stellten den Spielbetrieb ein. Alle bisherigen Ergebnisse wurden annulliert. Zwar wurde noch versucht, Investoren für einen Spielstart in der ProB zu finden, doch scheiterte auch dies und beendete vorerst den Profi-Basketball in Osnabrück.

Der ehemalige Geschäftsführer der GiroLive-Ballers Osnabrück wurde 2013 per Strafbefehlsverfahren zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Nach Angaben der Neuen Osnabrücker Zeitung steht dies in Zusammenhang mit der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen der angestellten Basketballspieler, da diese nicht oder nur verspätet gezahlt worden waren.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.noz.de/sport/mehr-sport/os/69116542/bewaehrungsstrafe-gegen-ex-ballers-geschaeftsfuehrer