Basketball-Bundesliga
| Voller Name | Deutsche Basketball-Bundesliga der Herren |
| Aktuelle Saison | Basketball-Bundesliga 2012/13 |
| Sportart | Basketball |
| Abkürzung | BBL |
| Verband | DBB, BBL GmbH, AG BBL e.V. |
| Ligagründung | 1966 |
| Mannschaften | 18 |
| Land/Länder | Deutschland |
| Titelträger | Brose Baskets |
| Rekordmeister | Bayer Giants Leverkusen (14mal) |
| TV-Partner | Sport1 |
| Website | http://www.beko-bbl.de/ |
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↓ ProA
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| höchste Klasse | Basketball-Bundesliga | |
| zweite Klasse | ProA | |
| dritte Klasse | ProB |
Die Basketball-Bundesliga (offizielle Bezeichnung: Beko Basketball Bundesliga oder Beko BBL) ist die höchste Spielklasse im deutschen Basketball der Herren. In der Basketball-Bundesliga wird die Deutsche Basketballmeisterschaft der Herren ausgespielt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Ein Deutscher Basketballmeister wurde bereits seit 1939 ermittelt. Im November 1964 [1] wurde die deutsche Basketball-Bundesliga gegründet, um diesen Wettbewerb weiter zu professionalisieren. Der Spielbetrieb wurde zum 1. Oktober 1966 aufgenommen. Ausrichter war der Deutsche Basketball Bund. Es gab eine Gruppe Nord und Süd mit je zehn Vereinen. In der Saison 1966/67 wurde darüber hinaus ein Pokalwettbewerb des DBB etabliert.
Ab der Spielzeit 1971/72 wurde die Zahl der Bundesliga-Mannschaften von zehn auf acht je Gruppe reduziert. 1974 beschloss der Bundestag in Köln bei nur drei Gegenstimmen die Einführung der eingleisigen 1. Bundesliga und der zweigeteilten 2. Bundesliga ab der Saison 1975/76 mit je zehn Mannschaften. 1975 starteten die eingleisige 1. Bundesliga und die zweigeteilte 2. Bundesliga. Ab der Spielzeit 1985/86 wurde die Zahl der Mannschaften in der 1. Bundesliga von zehn auf zwölf erhöht.
1994 wurde die erste Bundesliga vom Verband DBB gelöst und ab dann von der neu gegründeten Veltins Basketball Bundesliga GmbH organisiert. 2001 wurde die Liga in s.Oliver-Basketball-Bundesliga umbenannt, welche ab 2003 wieder ihren alten Namen (Basketball-Bundesliga) erhielt. Am 29.September 2009 wurde sie wiederum in „Beko Basketball Bundesliga“ umbenannt. Der Vertrag mit Beko beläuft sich auf sechs Jahre.
Seit der Spielzeit 2003/2004 nehmen erstmals 16 Teams am Spielbetrieb in der Basketball-Bundesliga teil. Die Erhöhung wurde mit einer Wildcard-Regelung durchgeführt, bei der die beiden besten Zweitligisten regulär aufstiegen, jedoch erstmals kein Verein in die zweiten Bundesligen absteigen musste.
Ab der Spielzeit 2006/07 nehmen erstmals 18 Mannschaften am Spielbetrieb in der Basketball-Bundesliga teil. Die Erhöhung wurde wieder mit einer Wildcard-Regelung durchgeführt (siehe 2003).
Zur Spielzeit 2008/2009 wurde probeweise für zwei Spielzeiten ein Ausbildungsfonds eingerichtet um die Vereine zu intensiverer Jugendarbeit und Ausbildung deutscher Spieler zu motivieren. [2]
Ab der Spielzeit 2012/2013 wurden die Regelungen zur Anzahl der Spieler pro Team mit deutscher Staatsbürgerschaft verschärft. Waren bis zur letzten Saison maximal sieben Ausländer im Kader eines Bundesliga-Teams erlaubt, so sind ab dieser Saison nur noch maximal sechs Ausländer pro Team erlaubt.
Rekordmeister mit 14 Titeln ist Bayer Giants Leverkusen.
Spielmodus [Bearbeiten]
Eine Saison besteht aus einem Abschnitt mit Ligaspielen in einer Hin- und Rückrunde und einem Play-off-Abschnitt, für den sich die besten 8 der 18 Ligateilnehmer in der Hauptrunde qualifizieren. Die Play-Offs werden im Best-of-Five-Modus betrieben. Das zur Ermittlung der Tabelle bei den Ligaspielen verwendete Punktesystem wurde in der Saison 2009/2010 geändert, der bisher leer ausgehenden verlierenden Mannschaft wird nun ein Punkt gutgeschrieben, der gewinnenden Mannschaft wie bisher zwei Punkte.[3] Diese Regelung wurde jedoch aufgrund starker Kritik in der nächsten Saison zumindest für die Basketball-Bundesliga wieder aufgehoben. In der Pro A und Pro B bleibt die Regelung erhalten.
Teams Saison 2012/13 [Bearbeiten]
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Mannschaften der Basketball-Bundesliga 2012/13
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Deutsche Meister und Pokalsieger [Bearbeiten]
| Jahr | Deutscher Meister | Pokalsieger |
|---|---|---|
| 2013 | ALBA Berlin | |
| 2012 | Brose Baskets | Brose Baskets |
| 2011 | Brose Baskets | Brose Baskets |
| 2010 | Brose Baskets | Brose Baskets |
| 2009 | EWE Baskets Oldenburg | ALBA Berlin |
| 2008 | ALBA Berlin | Artland Dragons Quakenbrück |
| 2007 | Brose Baskets | RheinEnergie Köln |
| 2006 | RheinEnergie Köln | ALBA Berlin |
| 2005 | GHP Bamberg | RheinEnergie Köln |
| 2004 | Opel Skyliners Frankfurt | RheinEnergie Cologne |
| 2003 | ALBA Berlin | ALBA Berlin |
| 2002 | ALBA Berlin | ALBA Berlin |
| 2001 | ALBA Berlin | HERZOGtel Trier |
| 2000 | ALBA Berlin | Skyliners Frankfurt |
| 1999 | ALBA Berlin | ALBA Berlin |
| 1998 | ALBA Berlin | TVG Basketball Trier |
| 1997 | ALBA Berlin | ALBA Berlin |
| 1996 | TSV Bayer 04 Leverkusen | SSV Ratiopharm Ulm |
| 1995 | TSV Bayer 04 Leverkusen | TSV Bayer 04 Leverkusen |
| 1994 | TSV Bayer 04 Leverkusen | Brandt Hagen |
| 1993 | TSV Bayer 04 Leverkusen | TSV Bayer 04 Leverkusen |
| 1992 | TSV Bayer 04 Leverkusen | TTL Basketball Bamberg |
| 1991 | TSV Bayer 04 Leverkusen | TSV Bayer 04 Leverkusen |
| 1990 | TSV Bayer 04 Leverkusen | TSV Bayer 04 Leverkusen |
| 1989 | Steiner Bayreuth | Steiner Bayreuth |
| 1988 | BSC Saturn Köln | BG Steiner-Optik Bayreuth |
| 1987 | BSC Saturn Köln | TSV Bayer 04 Leverkusen |
| 1986 | TSV Bayer 04 Leverkusen | TSV Bayer 04 Leverkusen |
| 1985 | TSV Bayer 04 Leverkusen | ASC 46 Göttingen |
| 1984 | ASC 46 Göttingen | ASC 46 Göttingen |
| 1983 | ASC 46 Göttingen | BSC Saturn Köln |
| 1982 | BSC Saturn Köln | MTV Wolfenbüttel |
| 1981 | BSC Saturn Köln | BSC Saturn Köln |
| 1980 | SSC Göttingen | BSC Saturn Köln |
| 1979 | TuS 04 Leverkusen | MTV Gießen |
| 1978 | MTV Gießen | USC Heidelberg |
| 1977 | USC Heidelberg | USC Heidelberg |
| 1976 | TuS 04 Leverkusen | TuS 04 Leverkusen |
| 1975 | MTV Gießen | SSV Hagen |
| 1974 | SSV Hagen | TuS 04 Leverkusen |
| 1973 | USC Heidelberg | MTV Gießen |
| 1972 | TuS 04 Leverkusen | MTV Wolfenbüttel |
| 1971 | TuS 04 Leverkusen | TuS 04 Leverkusen |
| 1970 | TuS 04 Leverkusen | TuS 04 Leverkusen |
| 1969 | VfL Osnabrück | MTV Gießen |
| 1968 | MTV Gießen | FC Bayern München |
| 1967 | MTV Gießen | VfL Osnabrück |
Berichterstattung [Bearbeiten]
Seit Beginn der Saison 2009/2010 ist Sport1 TV-Partner der Basketball-Bundesliga. Der Vertrag wurde im August 2012 um zwei Jahre verlängert und sieht vor, dass Sport1 mindestens 50 Spiele produziert, wovon mindestens 40 live im Free-TV ausgestrahlt werden sollen.[4] Neben Spielen der Hauptrunde beinhaltet der Vertrag auch ausgewählte Spiele der Playoff-Runden, alle Finalspiele, sowie das Top Four, das jährliche Allstar-Game und den Champions Cup. Sendeplatz eines Livespiels ist in der Regel Samstagabend. Diese Spiele werden zudem auf der Webseite von Sport1 gestreamt und sollen zudem beim Pay-TV-Ableger Sport1+ live oder zeitversetzt übertragen werden. Des Weiteren soll ein Magazin entwickelt werden, das die Live-Übertragungen einerseits sinnvoll ergänzt und andererseits auch im Rahmen dieser ausgestrahlt werden kann.
Zusätzlich konnte mit kabel eins ein neuer Partner für die Saison 2012/13 gewonnen werden,[4] der sonntags bis zu zehn Spiele live im Free-TV, und voraussichtlich auch auf die Onlineplattformen von MyVideo und ran, übertragen wird. Hierbei soll der Fokus vor allem auf den Spielen des FC Bayern München liegen.
Zuschauerzahlen [Bearbeiten]
| Saison | Insgesamt | Durchschnittlich | Entwicklung | Durchschnittl. Kapazität | Auslastung |
|---|---|---|---|---|---|
| 2004/05 | 919.125 | 3.404 | — | — | — |
| 2005/06 | 977.046 | 3.619 | + 6,30 % | 4.238 | 84,50 % |
| 2006/07 | 1.160.931 | 3.455 | − 4,53 % | 4.617 | 74,80 % |
| 2007/08 | 1.198.325 | 3.577 | + 3,53 % | 4.254 | 84,10 % |
| 2008/09 | 1.294.045 | 3.874 | + 8,30 % | 4.725 | 82,00 % |
| 2009/10 | 1.302.350 | 3.888 | + 0,60 % | 4.792 | 81,12 % |
| 2010/11 | 1.365.058 | 4.051 | + 4,20 % | 4.892 | 82,80 % |
| 2011/12 | 1.463.802 | 4.422 | + 9,20 % | 5.173 | 85,50 % |
Zulassungsvoraussetzung [Bearbeiten]
Hier die wichtigsten wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen
- Sportliche Qualifikation über die ProA
- Etat von mindestens 1 Mio. €
- Spielstätte mit einer Kapazität von mindestens 3.000 Plätzen
- Nachwuchsprogramm gemäß den Statuten der BBL
Sonstiges [Bearbeiten]
Der deutsche Profi-Basketball erlebt 2007 die einschneidendste Änderung in seinem Spielbetrieb seit Einführung der eingleisigen Bundesliga vor 31 Jahren. Die unabhängige Profiliga Basketball-Bundesliga (BBL) und die Arbeitsgemeinschaft der Zweitligisten gaben in Köln die Einführung einer neuen Profiliga „Pro A“ bekannt. Diese wird zwischen der BBL und der 2. Bundesliga etabliert. Bisher war der BBL-Unterbau nach geographischen Gesichtspunkten in eine 2. Bundesliga Nord und Süd mit jeweils 16 Vereinen unterteilt.
Seit 2006 wird vor Saisonbeginn der sogenannte Champions Cup ausgetragen. Dabei spielt der amtierende Meister gegen den Pokalsieger.
In der BBL werden in der Saison 2011/12 34 Schiedsrichter und 17 Kommissare eingesetzt. Ein Spiel in der BBL wird von drei Schiedsrichtern und einem Kommissar geleitet.[6]
Siehe auch [Bearbeiten]
- BBL All-Star Game
- BBL Top Four
- BBL MVP Award
- 2. Basketball-Bundesliga
- Nachwuchs-Basketball-Bundesliga
- Jugend-Basketball-Bundesliga
- Deutscher Meister (Basketball)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Dino Reisner: 40 Jahre Basketball-Bundesliga. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-014-2
- ↑ Pressemitteilung BBL, 31. Juli 2008 Ausbildungsfonds kommt zur Saison 2008/09
- ↑ Spielordnung der Beko BBL für Saison 2009/2010
- ↑ a b Beko BBL verlängert mit SPORT1 und gewinnt mit kabel eins weiteren Free-TV-Partner hinzu. In: Beko-BBL.de. 3. August 2012, abgerufen am 29. August 2012.
- ↑ Zuschauerzahlen der BBL
- ↑ Liste der von der BBL eingesetzten Schiedsrichter und Kommissare
Brose Baskets (Bamberg) | BBC Bayreuth | ALBA Berlin | Telekom Baskets Bonn | New Yorker Phantoms (Braunschweig) | Eisbären Bremerhaven | Fraport Skyliners (Frankfurt) | LTi Gießen 46ers | Phoenix Hagen | Neckar Riesen Ludwigsburg | Bayern München | EWE Baskets Oldenburg | Artland Dragons | TBB Trier | Walter Tigers Tübingen | ratiopharm ulm | Mitteldeutscher BC (Weißenfels) | s.Oliver Baskets (Würzburg)
1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13
1988: Jackel (Köln) | 1989: Gnad (Köln) | 1990: Harnisch (Leverkusen) | 1991: Harnisch (Leverkusen) | 1993: Nürnberger (Bamberg) | 1994: Alibegović (Berlin) | 1995: Koch (Leverkusen) | 1996: Rödl (Berlin) | 1998: Alexis (Berlin) | 1999: Nowitzki (Würzburg) | 2000: Alexis (Berlin) | 2001: Miller (Bonn) | 2002: Alexis (Berlin) | 2003: Stanojević (Berlin) | 2004: Roller (Frankfurt) | 2005: Eidson (Gießen) | 2006: Stanojević (Berlin) | 2007: Green (Ludwigsburg) | 2008: Jenkins (Berlin) | 2009: Gardner (Oldenburg) | 2010: Jenkins (Berlin) | 2011: Wood (Frankfurt) | 2012: Bryant (Ulm) | 2013: Bryant (Ulm)