Giulio Questi

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Giulio Questi (* 18. März 1924 in Bergamo) ist ein italienischer Regisseur und Drehbuchautor.

Questi arbeitete zunächst als Autor von Kurzgeschichten und drehte einige Dokumentarfilme, bevor er als Regieassistent und Drehbuchautor im Spielfilmgeschäft Fuß fasste.

Sein erster Film war eine Episode von Le Italiane e l'amore 1962, wie er auch in den folgenden Jahren als Ko-Autor und -regisseur fungierte und weitere Beiträge zu Episodenfilmen drehte. Sein erster Langfilm war der bemerkenswerte Italowestern Töte, Django, der mit bis dahin ungesehener Härte, aber auch politischen Implikationen für Aufsehen sorgte. Questi verarbeitete darin seine Erfahrungen mit der Gewalt aus seiner Zeit im Widerstand. [1] Seinem unkonventionellen Stil blieb er auch im nächsten Film – Die Falle – treu. 1972 ging Questi zum Fernsehen und drehte daneben noch etliche Kurzfilme, bis er 1994 in den Ruhestand ging.

Filme[Bearbeiten]

  • 1961: Die Italienerin und die Liebe (Episode)
  • 1964: Nudi per vivere
  • 1964: Amori pericolosi (Episode)
  • 1967: Töte, Django (Se sei vivo spara)
  • 1968: Die Falle (La morte ha fatto l'uovo)
  • 1972: Arcana
  • 1975: L'uomo della sabbia (TV)
  • 1982: Vampirismus (TV)
  • 1985: Quando arriva il giudice (TV)
  • 1989: Il segno del comando (TV)
  • 1992: Non aprire all'uomo nero (TV)
  • 1994: Il commissario Sarti (TV)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Marco Giusti, Dizionario del Western all'italiana, Milano, Arnoldo Mondadori, 2007

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]