Greisen

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Dieser Artikel behandelt den Begriff der Geologie, für den Physiker siehe Kenneth Greisen

Der Greisen ist ein Begriff aus der sächsischen Bergmannssprache und steht für körnige, meist graue Gesteine, die hauptsächlich aus Quarz bestehen und oft eng mit Zwittern verbunden sind.

Innerhalb der Greisen unterscheidet man zwischen

Der Greisen entsteht dadurch, dass ein granitischer Gesteinskörper in seinen am höchsten reichenden Teilen durch Pneumatolyse umgewandelt wird. Dabei dringen fluor-, wolfram-, zinn-, und lithiumhaltige gasreiche Schmelzen in Gänge und Spalten ein und wandeln die dort vorhandenen Feldspäte in Quarz, Glimmer und Kassiterit um. Auch Turmalin, Topas und Wolframit findet sich in Greisen.

Manche Greisen sind wegen ihres Gehaltes oder ihrer Mitführung von Zinn und Wolfram wichtig. Größere Lagerstätten gibt es in Cornwall sowie im Erzgebirge

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Murawski & Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 10., neu bearb. u. erw. Aufl., 278, Enke Verlag, Stuttgart 1998 ISBN 3-432-84100-0.

Weblinks[Bearbeiten]