Griechisch-orthodoxe Metropolie von Deutschland
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Die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland ist eine orthodoxe Diözese in Deutschland
Sie wurde am 5. Februar 1963 im Zuge einer Neuordnung der griechischen Kirchengemeinden in der Diaspora vom Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel gegründet und ist heute die größte orthodoxe Diözese Deutschlands mit über 70 Kirchengemeinden und über 150 Gottesdienststätten. Etwa 450.000 orthodoxe Christen insbesondere griechischer Herkunft gehören ihr an.
Orthodoxe Christen und Kirchengemeinden existierten in Deutschland bereits im 19. Jahrhundert. Als die griechischen Arbeitnehmer in den 1960er Jahren nach Deutschland kamen, wurden sie zuerst über das Erzbistum von Thyateira und Großbritannien (London) betreut, bis 1963 vom Patriarchat eine eigene Metropolie errichtet wurde.
Seit August 1969 ist die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland auch zum Exarchat von Zentraleuropa ernannt worden. Am 20. Dezember 1972 wurde ihre Verfassung verabschiedet. Am 29. Oktober 1974 erfolgte die erste Anerkennung der Metropolie als Körperschaft des öffentlichen Rechts durch das Land Nordrhein-Westfalen, der bis 1981 weitere Anerkennungen für alle alten Bundesländer folgten.
Anfang 1978 wurde das Metropolitanzentrum mit der Agia-Trias-Metropolitankathedrale in Bonn fertiggestellt.
Die offizielle Mitarbeit der Metropolie in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland begann mit der Vollmitgliedschaft am 8. November 1973. Kontakte zwischen der ACK und ihr begannen jedoch schon 1966.
Die bisherigen Leiter (Metropoliten) waren:
- 1964-1968: Polyefktos (Finfinis)
- 1969-1971: Iakovos (Tzanavaris)
- 1971-1980: Irineos (Galanakis)
- Seit 1980: Augoustinos (Lambardakis)
[Bearbeiten] Zeitschriften
- Oktober 1967 bis Juni 1968: Monatszeitschrift mit dem Titel "Phylax" (=Wächter)
- April 1972 bis Ende 1979: "Orthodoxos Metanastis" (=Orthodoxer Migrant)
- Anfang 1981 bis heute: Vierteljahreszeitschrift mit dem Titel "Orthodoxe Parousia (=Orthodoxe Gegenwart)"

