Húnavatn

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde; zum See siehe Húnavatn (See).
Landgemeinde Húnavatn
(Húnavatnshreppur)
Basisdaten
Staat: Island
Region: Norðurland vestra
Wahlkreis: Norðvesturkjördæmi
Sýsla: Austur-Húnavatnssýsla
Einwohnerzahl: 409 (1. Januar 2014)
Fläche: 2705 km²
Bevölkerungsdichte: 0 Einwohner/km²
Postleitzahl: 541
Politik
Gemeindenummer 5612
Vorsteher des Gemeinderats: Björn Magnússon
Kontakt
Adresse der Gemeindeverwaltung: Húnavöllum
541 Blönduós
Webpräsenz: www.hunavatnshreppur.is
Karte
Lage von Landgemeinde Húnavatn

65.515833333333-20.370833333333Koordinaten: 65° 31′ N, 20° 22′ W

Die Landgemeinde Húnavatn (isl. Húnavatnshreppur) liegt im Nordwesten Islands in der Region Norðurland vestra.

Am 1. Januar 2014 hatte die Gemeinde 409 Einwohner. Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist in Blönduós.

Geografie[Bearbeiten]

Hveravellir

Das Gemeindegebiet erstreckt in leicht südöstlicher Richtung vom Húnafjörður, einem Teil der großen Húnaflói-Bucht bis ins Hochland zum Gletscher Hofsjökull. Im Süden liegt Hveravellir mit seinen heißen Quellen. Im Südwesten des Gemeindegebiets liegt der Gletscher Langjöküll.

Die Hochlandpiste Kjölur führt von Hveravellir durch das gesamte Gemeindegebiet bis zum Nachbarort Blönduós. Östlich des Kjölur wird der Fluss Blanda zum 57 km² großen Stausee Blöndulón aufgestaut. Ein weiteres Gewässer ist der Lagunensee Hóp, der an der Grenze zur westlichen Nachbargemeinde Húnaþing vestra liegt. Östlich des Hóp liegt der namensgebende See Húnavatn.

Im Norden des Gemeindegebiets liegt der See Svínavatn, der vom Fluss Svínadalsá, der durch das Svínadalur fließt, gespeist wird. Westlich des Sees befindet sich das Massiv Vatnsdalsfjall und das Vatnsdalur.

Umgebende Gemeinden sind im Norden Blönduós, im Osten Skagafjörður, im Süden Bláskógabyggð, im Südwesten Borgarbyggð, im Westen Húnaþing vestra.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde am 1. Januar 2006 durch den Zusammenschluss der vier Landgemeinden Sveinsstaðahreppur, Torfalækjarhreppur, Svínavatnshreppur und Bólstaðarhlíðarhreppur gebildet.

Die Gemeinde Áshreppur hatte am 1. Dezember 2005 noch 66 Einwohner und schloss sich am 10. Juni 2006 mit der Gemeinde Húnavatn (Húnavatnshreppur) unter deren Namen zusammen. Der Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft.

Þingeyrar[Bearbeiten]

In Þingeyrar an der Ostseite des Hóp (und an der Westseite des Húnavatn) wurde im frühen 12. Jahrhundert das erste Kloster Islands gegründet. Es wurde im Jahr 1550 wieder aufgegeben und war somit das am längsten existierende Kloster Islands. Die derzeitige Kirche, die Þingeyrakirkja, stammt aus dem 19. Jahrhundert, sie wurde 1877 eingeweiht.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Wie in vielen Gemeinden Islands war in Hunavatn nach jahrelangem Bevölkerungsrückgang 2006 wieder ein Bevölkerungswachstum festzustellen, der sich 2007 nicht fortsetzte.

Datum Einwohner
1. Dez. 1997: 461 (Gebietsstand 2006)
1. Dez. 2003: 416 (Gebietsstand 2006)
1. Dez. 2004: 414 (Gebietsstand 2006)
1. Dez. 2005: 405 (Gebietsstand 2006)
1. Dez. 2006: 463

Verkehr[Bearbeiten]

Im Norden des Gemeindegebiets verkehrt der Hringvegur südöstlich des Hóp vorbei nach Blönduós, von wo er später wieder durch das Gemeindegebiet (nordöstlich des Svínavatn) nach Varmahlíð führt.

Weblinks[Bearbeiten]