Hal Kemp

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Hal Kemp (* 27. März 1904 in Marion in Alabama; † 21. Dezember 1940 in Madera, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jazz-Saxophonist (Alt), Klarinettist, Arrangeur, Komponist und Bandleader.

Kemp, der schon auf der High School eine Band hatte, gründete seine Jazzband „Carolina Club Orchestra“ als Student an der University of North Carolina (ab 1922), mit der auch für Okeh aufnahm und im Sommer in Europa tourte. 1927 überliess er die Leitung der Band seinem Kommilitionen Kay Kyser (der sehr populär auch in Filmen wurde) und gründete in New York City eine professionelle Band mit John Scott Trotter (seinem Arrangeur), Saxie Dowell und dem Sänger und Schlagzeuger Skinnay Ennis, mit denen er schon an der Universität ein Septett hatte, sowie zeitweise den Trompetern Bunny Berigan und Jack Purvis. Trotter arrangierte für sie und ihr „Sweet Sound“ mit gedämpften Trompeten und Megaphon-verstärkten Klarinetten machte sie in den 1930ern populär. Sie hatten zwar keine herausragenden Musiker (nur Kemp und Trotter konnten Noten lesen), was aber durch die geschickten Arrangements von Trotter ausgeglichen wurde (wegen der von ihm eingeführten Stakkatos für die Trompeter, die nur schlecht die Töne halten konnten, scherzte Johnny Mercer, dass sie wie Schreibmaschinen klingen würden). Sie tourten oft in Europa, wo der Prince of Wales zu ihren Fans zählte. Als Trotter (1936) und andere markante Musiker wie Ennis die Band verließen, verloren sie ihren kennzeichnenden Sound verloren einen Teil ihrer Popularität.

Kemp starb an den Folgen eines Autounfalls (die Lunge wurde bei einem Frontalzusammenstoß verletzt und er bekam eine Lungenentzündung). Die Band wurde von dem Sänger Art Jarrett 1941 übernommen.

Neben seinen Hauptinstrumenten konnte er auch Trompete und Klavier spielen.

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