Harzquerung

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Die Harzquerung ist eine Lauf- und Wanderveranstaltung, die seit den 1970er Jahren vom Skiklub Wernigerode 1911 e.V. organisiert wird und am letzten Samstag im April stattfindet. Die Hauptstrecke ist ein Ultramarathon, bei dem auf einer Strecke von 51 km der Harz zwischen Wernigerode und Nordhausen in Nord-Süd-Richtung durchquert wird. Außerdem gibt es eine 25-km-Strecke von Wernigerode nach Benneckenstein und eine 28-km-Strecke von Benneckenstein nach Nordhausen.

Vom Start am Stadtrand von Wernigerode geht es zunächst hinauf auf den Hilmersberg (507 m) und dann zur Talsperre Zillierbach. Nach 11,5 km wird an der Neuen Hütte die erste Verpflegungsstation erreicht. Auf der Lange gabelt sich bei km 20 der Weg. Während die 25-km-Läufer rechts nach Benneckenstein abbiegen, laufen die Ultramarathonis weiter in Richtung Süden. Kurz hinter Trautenstein stoßen die in Benneckenstein gestarteten 28-km-Läufer zu ihnen. Über Sophienhof geht es nach Netzkater. Nun folgt der zweite große Anstieg auf den Poppenberg (600,6 m), dessen Gipfel bei km 39 erreicht wird. Über Neustadt/Harz und Rüdigsdorf geht es dann zum Ziel im Albert-Kuntz-Stadion von Nordhausen.

Die Strecke ist wegen des naturnahen Verlaufs auf kleinen Wegen und der mehr als 1200 zu bewältigenden Höhenmeter ziemlich anspruchsvoll.

Initiator des Laufs war der 1993 verstorbene Herbert Pohl aus Wernigerode. In der DDR war die Durchführung des Laufes zeitweise auf Anordnung der Behörden untersagt. Im Jahr 2004 fand zusammen mit der 25. Harzquerung gleichzeitig die 4. Deutsche Meisterschaft im Landschaftslauf der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (DUV) statt.

Statistik[Bearbeiten]

Streckenrekorde[Bearbeiten]

  • Männer: 3:23:47, Karsten Sörensen, 1996
  • Frauen: 4:00:04, Heidrun Peckert, 2005

Finisher 2007[Bearbeiten]

  • 51 km: 334 (272 Männer und 62 Frauen)
  • 25 km: 75 (57 Männer und 18 Frauen)
  • 28 km: 68 (51 Männer und 17 Frauen)

Siegerliste[Bearbeiten]

Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
2011 Hans-Peter Müller 3:46:34 Nicole Kresse 4:19:48
2010 Frank Dietrich 3:38:34 Cornelia Heinze 4:34:38
2009 Michael Linqua 3:40:27 Anne Gerlach 4:45:57
2008 Frank Dietrich 3:36:43 Carmen Hildebrand 4:33:46
2007 Andreas Schneidewind 3:37:09 Nicole Kresse 4:30:52
2006 Thomas Drößler 3:38:36 Cornelia Heinze 4:27:17
2005 Thomas Drößler 3:37:30 Heidrun Pecker 4:00:04
2004 Rainer Koch 3:28:55 Nicole Kresse 4:03:33
2003 Thomas Drößler 3:27:34 Heidrun Pecker 4:06:35
2002 Ulrich Grallath 3:31:36 Nele Wild-Wall 4:07:40

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]